Bernhard Willers

Bernhard Hermann Friedrich Willers (* 9. Mai 1881 in Oldenburg; † 20. Februar 1941 ebenda) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben und Beruf

Willers wurde als Sohn eines Tapezierers geboren. Nach dem Schulbesuch nahm er ein Studium der Rechtswissenschaft auf, das er mit beiden juristischen Staatsexamen sowie 1903 mit der Promotion zum Dr. jur. beendete. Anschließend trat er in den oldenburgischen Justiz- und Verwaltungsdienst ein. Er war seit 1910 Regierungsassessor, wurde 1919 Amtshauptmann in Jever und war seit 1920 in gleicher Funktion in Cloppenburg tätig. 1924 wechselte er als Ministerialrat und Vortragender Rat ins oldenburgische Innenministerium. 1932 wurde er Staatskommissar bei den staatlichen Finanzanstalten und gleichzeitig Amtshauptmann in Oldenburg. Von 1933 bis zu seinem Tode leitete er die Landesbrandkasse Oldenburg. Im selben Jahr trat Willers in die NSDAP ein.

Öffentliche Ämter

Willers amtierte vom 23. Juni 1925 bis zum 16. Juni 1932 als Staatsminister für Finanzen und Soziale Fürsorge in den von den Ministerpräsidenten Eugen von Finckh (Kabinett Finckh II) und Friedrich Cassebohm (Kabinett Cassebohm) geleiteten Regierungen des Freistaates Oldenburg.

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