Bernhard von Marburg

Bernhard von Marburg (* vor 1097; † 16. November 1147 in Laodicea) aus dem Geschlecht der Spanheimer, war Graf von Marburg und Truchsen/Trixen, Vogt von St. Paul sowie (?) Markgraf der Windischen Mark.

Er war der Sohn von Graf Engelbert I. von Spanheim und der Hedwig von Sachsen, Tochter von Herzog Bernhard II. Als Gemahl der Kunigunde, Schwester des Markgrafen Leopold des Starken von Steier († 1129), war er ab 1129 Vormund ihres Neffen Otakar III. Er stiftete 1142 das Kloster Viktring und wurde dessen erster Vogt. Er vermachte seinem ehemaligen Mündel seinen Allodialbesitz – die Herrschaften Marburg, Lembach, Radkersburg und Tüffer – und Ministerialen in Kärnten und fiel am 16. November 1147 in Laodicea auf dem Zweiten Kreuzzug.

Die Bezeichnung Graf von Marburg entstammt dem Landbuch von Österreich und Steier (1245); faktisch allerdings gab es zu Lebzeiten Bernhards weder Burg (erst 1164 belegt) noch Markt Marburg.

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