Bernisches Historisches Museum
Logo Historisches Museum Bern
Der Haupteingang
Blick auf das Museum von der Kirchenfeldbrücke 1914
Blick auf Bern von der Terrasse des Hotels Bellevue

Das Historische Museum Bern am Helvetiaplatz in Bern ist das zweitgrösste historische Museum in der Schweiz.

Es wurde Ende von 1892 bis 1894 im Berner Kirchenfeldquartier im Stil des Historismus erbaut und hätte ursprünglich das Schweizerische Landesmuseum beherbergen sollen, dieses wurde aber durch die Bundesversammlung nach Zürich gegeben.

Das historische Museum besitzt eine bedeutende Sammlung zur Berner Geschichte. Insbesondere die sogenannten "Burgunder" Tapisserien, die während den Burgunderkriegen dem burgundischen Herzog Karl dem Kühnen abgenommen wurden, sind erwähnenswert. Die 1986 geborgenen Fragmente des sogenannten Berner Skulpturenfunds gehören zur Attraktion des Museums. Insgesamt besitzt das Museum 250'000 Objekte verschiedenster Herkunft und Art.

Mitte Juni 2009 wird der Erweiterungsbau zum Museum (KUBUS / TITAN) eröffnet werden können. Bereits Anfang Dezember 2008 wurde der neue Ausstellungssaal mit einer Sonderausstellung über Leben und Werk des Berner Universalgelehrten Albrecht von Haller feierlich eingeweiht. Vor dem Haupteingang des Gebäudes auf dem Helvetiaplatz steht das Welttelegrafen-Denkmal.

Siehe auch

Literatur

  • Anne-Marie Biland: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 549/550: Bernisches Historisches Museum Architekturführer, Bern 1994, ISBN 3-85782-549-9

Weblinks

46.9427777777787.44916666666677Koordinaten: 46° 56′ 34″ N, 7° 26′ 57″ O; CH1903: (600802 / 199077)


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