Bertha Augusti

Bertha Augusti (geb. Schöler; * 2. Juni 1827 in Köln; † 12. Dezember 1886 in Koblenz) war eine deutsche Schriftstellerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Bertha Augusti wurde 1827 als Tochter des Justizrats Dr. Schöler in Köln geboren. Im Jahr 1849 heiratete sie den Amtsgerichtsassesor Karl Wilhelm Ernst Augusti und zog mit ihm nach Koblenz. Der Ehe entstammen zwei Kinder. Ihr Mann, der in Koblenz als Richter am königlichen Landgericht tätig war, verstarb bereits 1858.

Obwohl sie sich schon früh für die Poesie interessierte, begann sie erst in den Jahren nach dem Tod ihres Ehemannes zu schreiben und veröffentlichte Novellen und Erzählungen für Mädchen. Durch ihre Schwester Caroline „Lina“ Schöler kam sie in Kontakt mit Karl Marx und seiner Frau Jenny, die die Schriftstellerin 1877 besuchten. Bertha Augusti starb 1886 in Koblenz an einer Herzlähmung.

Werke

  • Feldblumen. Ein Novellenstrauß (1872)
  • Licht und Schatten. Erzählungen (1876)
  • Lebensmosaik. Novelle (1878)
  • Ein verhängnisvolles Jahr. Novelle (1879)
  • Das Bildnis. Novelle (1881)
  • Die Fremde. Novelle (1882)
  • Agnes von Flören (1882)
  • Erinnerungsblätter aus dem Leben einer deutschen Frau (1887)
  • Elisabeth. Erzählung für junge Mädchen (1888)

Literatur

  • Heinrich Groß: Deutsche Dichterinen und Schriftstellerinen in Wort & Bild, Bd. 2. Fr. Thiel, Berlin 1885, S. 289-293.
  • Sophie Pataky: Lexikon deutscher Frauen der Feder, Bd. 2. C. Pataky, Berlin 1898, S. 474.
  • Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Band 1. Brockhaus, Leipzig 1913, S. 90–91.
  • Bertha Augusti: Ein verhängnisvolles Jahr. Neu herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Heinz Monz. Görres, Koblenz 1989, ISBN 3-920388-04-6.

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