Bertram Beierlorzer



Bertram Beierlorzer
Spielerinformationen
Geburtstag 31. Mai 1957
Geburtsort Neunkirchen a. BrandDeutschland
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
bis 001977 TSV Neunkirchen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1977-1981
1981-1986
1986-1987
1. FC Nürnberg
FC Bayern München
VfB Stuttgart
119 0(6)
73 0(0)
31 0(0)
Nationalmannschaft
1980
1983
Deutschland B
Deutschland U-21
10(0)
20(0)
Stationen als Trainer
1995-1996 SpVgg Fürth
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Bertram Beierlorzer (* 31. Mai 1957 in Neunkirchen am Brand) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Spieler

Vereine

Beim heimischen TSV Neunkirchen (fußballerisch) groß geworden, erhielt er mit 17 Jahren - nach einem Lehrgang des Bayerischen Fußballverbandes in Grünwald - ein Angebot von der SpVgg Fürth, das er jedoch ablehnte. Als wenig später der 1. FC Nürnberg anklopfte, konnte und wollte er jedoch nicht länger widerstehen. Horst Buhtz berief Bertram Beierlorzer zu Saisonbeginn 1977/78 von den Amateuren in den Profikader; gerade rechtzeitig, um ihn von einem Vereinswechsel zur SpVgg Bayreuth abzuhalten, bei der er auf Einladung ein Probetraining absolvierte.

Nach 36 Zweitligaspielen für den "Club" im ersten Profi-Jahr schaffte Beierlorzer auch den Sprung in die Bundesliga, in der er am 16. September 1978 (6. Spieltag) beim 1. FC Kaiserslautern bei der 0:3-Niederlage seinen Einstand gab. Sein erstes Tor in der höchsten Spielklasse gelang ihm bereits im dritten Einsatz, am 6. Oktober 1978 (8. Spieltag), beim 3:2-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf. Am Ende der Saison - insgesamt 23 Mal eingesetzt - stieg er mit den Nürnbergern in die 2. Bundesliga Süd wieder ab. Der erneute Aufstieg gelang nach nur einer Saison (27 Spiele - 4 Tore) und sollte seine letzte für den 1. FC Nürnberg sein, für die er noch 33 Mal (1 Tor) zum Einsatz kam, denn er wechselte für eine Million DM zum FC Bayern München. Hintergrund des Transfers: Einsparung des relativ hohen Gehaltes zur Erfüllung der strengen Auflagen des DFB im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens.

Bereits in der Saison 1980/81 von Horst Heese zum Libero "umgeschult", bekleidete er diese Position auch von 1981 bis 1986 bei den Münchnern, für die er 73 Mal spielte und dort auch die größten Erfolge errang.

Die im Pokalfinale 1982 - ausgerechnet gegen seinen Ex-Club - in der 22. Minute erlittene Verletzung (Achillessehnenriss ohne gegnerische Einwirkung) verhinderte seine Final-Teilnahme im Europapokal der Landesmeister gegen Aston Villa.

Die letzten 31 Bundesliga-Einsätze bestritt Beierlorzer von 1986 bis 1987 für den VfB Stuttgart; sein letztes Spiel war die Begegnung am 17. Oktober 1987 (13. Spieltag) in Hamburg, die 0:3 verloren ging. Beierlorzer war in 160 Erst- und 63 Zweitliga-Spielen ein harter, aber stets fairer Abwehrspieler - er erhielt kein einziges Mal die Rote Karte! Zudem spielte er achtmal im Europapokal der Landesmeister, dreimal im UEFA-Pokal und zweimal im Europapokal der Pokalsieger für den FC Bayern München und zweimal im Pokal der Pokalsieger für den VfB Stuttgart.

Nationalmannschaft

Sein Debüt im Nationaltrikot gab Beierlorzer am 18. November 1980 in Braunschweig beim 1:0-Sieg der B-Nationalmannschaft über Frankreich. Drei Jahre später kam er zu zwei Einsätzen in der U-21-Nationalmannschaft, die am 22. April in Izmir (1:0 gegen die Türkei) und am 26. April in St. Pölten (1:1 gegen Österreich) ihre EM-Qualifikationsspiele bestritt.

Karriere als Trainer

Im Mai 1991 folgte er Rudi Sturz, Cheftrainer des TSV Vestenbergsgreuth, als Interimstrainer bis zum Saisonende im Juni 1991.

Mit Erlangung der Trainerlizenz begann er zunächst als Co-Trainer bei der SpVgg Fürth, bekleidete das Amt des Cheftrainers nach dem Weggang von Günter Gerling im Mai 1995 nach Nürnberg und hatte es bis Juni 1996 inne, bevor die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth sich der SpVgg Fürth anschloss und der Verein sich seitdem SpVgg Greuther Fürth nennt.

Erfolge

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