Bertram Hilgen

Bertram Hilgen (* 9. Februar 1954 in Tann, Landkreis Fulda) ist Jurist und seit dem 22. Juli 2005 Oberbürgermeister (SPD) von Kassel.

Hilgen absolvierte ein Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Marburg. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung begann Hilgen seine berufliche Laufbahn 1980 in Kassel.

Als Referent des damaligen Oberbürgermeisters Hans Eichel gewann er schnell dessen Vertrauen und übernahm 1986 die Leitung des Rechtsamtes der Stadt. 1991 folgte Hilgen dem damals frischgewählten Ministerpräsidenten Hans Eichel nach Wiesbaden. Am 1. Juli 1996 folgte die Rückkehr nach Kassel als Regierungspräsident im Regierungsbezirk Kassel. In seiner Amtszeit als Regierungspräsident forcierte er Planungen für die Autobahn 44 Kassel-Eisenach, trat für eine regional abgestimmte Abfallentsorgung und für die Realisierung des Nationalparks Kellerwald-Edersee ein.

Von 1999 bis 2005 leitete Bertram Hilgen das Kommunale Gebietsrechenzentrum (KGRZ) in Kassel. Darüber hinaus war er einer von zwei Geschäftsführern des IT-Unternehmens ekom 21.

Am 27. Februar 2005 konnte sich Hilgen in der Stichwahl bei den Oberbürgermeisterwahlen in Kassel mit 53,38 Prozent gegen Amtsinhaber Georg Lewandowski (CDU) durchsetzen. Am 27. März 2011 wurde er im Amt bestätigt.

Bertram Hilgen lebt mit der ehemaligen Landtagsabgeordneten Margit Berghof-Becker (SPD) zusammen.[1]

Weblinks

Einzelnachweis

  1. Munzinger, abgerufen 26. August 2010

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