Berufliche Schulen des Kreises Schleswig-Flensburg

Das Berufsbildungszentrum Schleswig (BBZ Schleswig) umfasst mehrere Vollzeitschulen sowie Berufsschulen in Schleswig und Kappeln.

Entwicklung

Die ersten Anfänge der Kreisberufsschule (KBS) wurden im Jahre 1831 gemacht. Hier wurden zunächst nur männliche Handwerksgesellen und Lehrlinge unterrichtet.

Am 2. Oktober 1843 wurden in der neu gegründeten Gewerbeschule in der alten Wilhelminschule mit 43 Schülern in fünf Klassen unterrichtet. Die Zahl der Schüler stieg im Jahre 1852 auf 112.

Ab 1864 wurde in der Mädchenschule Domziegelhof 23 weiterunterrichtet. Mit besonderer Berücksichtigung des Zeichenunterrichts wurde diese Schule 1874 zur allgemeinen Fortbildungsschule umgewandelt. 1906 wurde ein Lehrlingsheim gebaut und ab 1911 gab es die Möglichkeit, auch Bäcker, Barbiere, Tischler, Stoffarbeiter und Ungelernte weiterzubilden. 1916-1921 wurden verschiedene neue Fachklassen eingeführt, z.B. die Fachklasse für Elektriker und Maler.

Im Jahre 1934 wurden Mädchen, die im Haushalt ausgebildet werden sollten, eingeschult.

1941 wurde die KBS eingerichtet, die im Jahre 1951 mit der Berufsschule zusammengelegt wurde. Diese zogen 1959 in den Neubau Flensburger Straße um. 1970 entstand das Fachgymnasium, welches umbenannt wurde in das "Berufliche Gymnasium". Dieses Gymnasium orientiert sich an verschiedenen Schwerpunkten, welche "Wirtschaft", "Ernährung", "Technik" und "Gesundheit" sind.

Von 2002 bis 2006 wurde die KBS auf dem Weg zu einem Berufsbildungszentrum zur Kooperationsschule für den Kreis Schleswig-Flensburg weiterentwickelt. Im Jahr 2006 feierte die Schule ihr 175jähriges Bestehen.

Eine Außenstelle der Schule befindet sich in Kappeln / Schlei.

Zur Zeit besuchen über 3600 Schüler das Berufsbildungszentrum Schleswig.

Siehe auch

Weblinks


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