Betatakin Cactus
Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus
Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus (fh 56 AZ)in Blüte mit der Sego Lilie (Calochortus nuttallii) im Juni in Arizona

Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus (fh 56 AZ)
in Blüte mit der Sego Lilie (Calochortus nuttallii) im Juni in Arizona

Systematik
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Eigentliche Kakteen (Cactoideae)
Tribus: Cacteae
Gattung: Sclerocactus
Art: Sclerocactus parviflorus
Unterart: Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus
Wissenschaftlicher Name
Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus
Hochstätter

Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus (englischer Trivialname „Betatakin Cactus“) ist eine gefährdete Unterart der Pflanzenart Sclerocactus parviflorus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus wächst einzeln kugelig bis länglich. Er wird 4 bis 10 cm lang und im Durchmesser. Die gelbe, weißen, violetten, glockenförmigen Blüten sind 3 cm lang und im Durchmesser. Im Gegensatz zu den anderen Vertreter der Sektion Parviflori, ist das Vorkommen der einheitlichen, dichten Population der Unterart Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus begrenzt und auf Höhenlagen von 1900 bis 2200 Metern beschränkt. Am westlichen Rand des Verbreitungsgebietes finden sich Zwischenformen zum typischen Sclerocactus parviflorus und am südlichen Rand Übergangsformen zu Sclerocactus whipplei. Die Blütezeit ist im Juni.

Die Unterart ist bei trockenem Stand bis minus 18° C winterhart. Die wurzelechte Kultivierung ist in Europa schwierig. Die typische Unterart ist selten in den Sammlungen zu finden.[1]

Verbreitung

Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus wächst endemisch in der Great Basin Wüste in Arizona in Sandboden in offenem Waldland in 1900 bis 2200 m Höhe.

Systematik

Die Unterart wurde nach der Variabilität der Blütenfarbe benannt. Die Beschreibung als Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus erfolgte 2005 von Fritz Hochstätter.[2]

Synonyme

  • Sclerocactus parviflorus f. variiflorus Hochstätter 1998[3]

Bilder

Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus:

Einzelreferenzen

  1. Sclerocactus parviflorus subsp. variiflorus. In: The Genus Sclerocactus. 2005. ISBN 3-00-016153-8. S. 29-30, Fotomaterial S. 132-135, S. 303.
  2. The Genus Sclerocactus 29. 2005.
  3. Cactaceae-Review IRT 1(1): 4-19. 1998.

Literatur

  • Fritz Hochstätter (Hrsg.): An den Standorten von Pediocactus und Sclerocactus. Selbstverlag, 1989.
  • Fritz Hochstätter (Hrsg.): To the habitats of Pediocactus and Sclerocactus. Selbstverlag, 1990.
  • Fritz Hochstätter (Hrsg.): The Genus Sclerocactus. Selbstverlag, 1993.
  • Fritz Hochstätter (Hrsg.): The Genus Sclerocactus. Englisch mit deutscher Zusammenfassung. Selbstverlag, 2005, ISBN 3-00-016153-8.

Weblinks


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