Betteln

Betteln bezeichnet

  • in der Verhaltensbiologie ein Verhalten, durch das ein Sozialpartner (häufig ein Elternteil) zur Übergabe eines Objektes bewegt werden soll, siehe Bettelverhalten
  • das Verhalten von Menschen, die ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise aus Almosen anderer bestreiten, siehe Bettler
Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.

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  • Bètteln — Bètteln, verb. reg. act. et neutr. welches das Frequentativum von Bitten ist, und als ein Neutrum das Hülfswort haben erfordert. 1) Oft und sehr bitten. Um ein Amt betteln. Es hilft kein Bitten noch Betteln. 2) In engerer Bedeutung, um eine Gabe… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • betteln — Vsw std. (9. Jh.), mhd. betelen, ahd. betalōn Stammwort. Wörter dieser Bedeutung sind in der Regel von Wörtern für Bettler abgeleitet, das deutsche Wort muß also eine Rückbildung sein zu Bettler, mhd. betelære, ahd. betalāri (oder auf die gleiche …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • betteln — V. (Aufbaustufe) jmdn. um Almosen bitten Synonyme: schnorren, erbetteln, anbetteln Beispiel: Er ging von Haus zu Haus und bettelte um Essen. betteln V. (Oberstufe) jmdn. eindringlich um etw. bitten Synonyme: anflehen, erbetteln, erflehen (geh.),… …   Extremes Deutsch

  • Betteln — Betteln, 1) s.u. Bettelwesen; 2) (Spiel.), im Schach u. Damenspiele, Stein um Stein ohne besonderen Vortheil nehmen …   Pierer's Universal-Lexikon

  • betteln — betteln: Das dt. und niederl. Verb (mhd. betelen, ahd. betalōn, niederl. bedelen) ist eine Iterativbildung zu dem unter ↑ bitten behandelten Verb und bedeutet demnach eigentlich »wiederholt bitten«. Abl.: Bettler (mhd. betelæ̅re, ahd. betalāri) …   Das Herkunftswörterbuch

  • betteln — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Bsp.: • Sie bettelte um Geld …   Deutsch Wörterbuch

  • Betteln — 1. Auch zum Betteln gehört Glück. – Tendlau, 790. Nach Lessing kann man ohne Glück nicht einmal ein guter Spitzbube sein. 2. Bedeln schänd wol, man t armt doch nich. – Eichwald, 103. 3. Besser betteln als borgen. 4. Besser betteln und bitten, als …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • betteln — schnorren (umgangssprachlich); um Geld anpumpen (umgangssprachlich); anbetteln; erbetteln; (um etwas) ansuchen; ersuchen; bitten (um); erfragen; fordern; …   Universal-Lexikon

  • betteln — bẹt·teln; bettelte, hat gebettelt; [Vi] 1 (um etwas) betteln jemanden dauernd und intensiv um etwas bitten: Das Kind bettelte so lange, bis die Mutter ihm ein Eis kaufte 2 (um etwas) betteln jemanden um Geld (oder andere Dinge) bitten, weil man… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • betteln — 1. anbetteln, erbetteln; (ugs.): anschnorren, schnorren; (ugs. veraltend): fechten; (landsch. salopp): erschnorren; (bes. nordd.): prachern. 2. anflehen, beschwören, bitten, erbetteln; (geh.): erflehen, flehen; (geh. veraltend): heischen; (bes …   Das Wörterbuch der Synonyme

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