Betula ermanii
Ermans Birke

Ermans Birke (Betula ermanii)

Systematik
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Buchenartige (Fagales)
Familie: Birkengewächse (Betulaceae)
Gattung: Birken (Betula)
Sektion: Costatae
Art: Ermans Birke
Wissenschaftlicher Name
Betula ermanii
Cham.
Blick vom Kimpi-Gipfel im Okuchichibu-Gebirge mit vielen Ermans Birken im Herbstlaub
Detailaufnahme der Borke

Ermans Birke (Betula ermanii), auch Gold-Birke oder Kamtschatka-Birke, ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Birken (Betula).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Ermans Birke ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen zwischen 4 und 12 Metern erreicht. Selten erreichen Exemplare Extremwerte bis zu 20 Metern. Die Borke ist gelbweiß und abrollend. Die Rinde junger Zweige ist kahl, aber mit drüsigen Warzen und von oranger Farbe.

Die gestielten Laubblätter sind breit eiförmig. Auf der Blattspreite finden sich beiderseits zwischen sieben und elf Seitenadern, die dem Blatt eine rippenartige Oberfläche verleihen. Die Adern auf der Blattoberseite sind mehr oder weniger stark eingesenkt. Die Blattspreite ist 5 bis 8 Zentimeter lang, 4 bis 6 Zentimeter breit und lang zugespitzt. Die Basis der Spreite ist gestutzt bis herzförmig. Die Blattoberfläche ist ledrig. Der Blattrand grob gesägt. Die Spreite ist beidseitig drüsig und nur auf den Adern behaart, auf der Unterseite mit Achselbärten. Die Blattstiele sind zwischen 1,5 und 2,5 Zentimeter lang und warzig.

Die Blütezeit (Anthese) beginnt im Mai. Die eiförmigen, kätzchenförmigen Blütenstände stehen einzeln und aufrecht. Sie werden 2 bis 3 Zentimeter lang und weisen einen Durchmesser von etwa 1,5 Zentimeter auf.

Verbreitung

Die Art ist sehr kältetolerant. In Russland findet sich Ermans Birke im südlichen Sibirien, in Burjatien und in Transbaikalien sowie in Sacha, Kamtschatka und auf Sachalin. Auch auf den Kurilen ist die Art häufig.

In der Volksrepublik China erstreckt sich das Verbreitungsgebiet über die Provinzen Heilongjiang, Jilin, Liaoning und die autonome Region Innere Mongolei.

In Japan ist die Art auf Hokkaido, Honshu, Shikoku verbreitet. Weitere Vorkommen finden sich in Korea.

Literatur

  • Jost Fitschen: Gehölzflora. 8. Auflage. Quelle & Meyer, Heidelberg 1987, ISBN 978-3-494-01151-6. 

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