Beutellehen

Ein Beutellehen war im Mittelalter eine Form des Lehnswesens.

Beutellehen waren im Mittelalter Güter, welche früher echte Ritterlehen gewesen waren und erst später an Bauern verliehen wurden. Da sie erblich waren und damit eine Art Baurecht enthielten, kamen sie den Lehensnehmern günstiger als das sogenannte Freistift.


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  • Beutellehen — Beutellehen, s. Bauerngut, S. 462, u. Erblehen …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Beutellehen, das — Das Beutellehen, des s, plur. ut nom. sing. ein Lehen, welches nicht mit Ritterdiensten, sondern mit dem Beutel, d.i. mit Gelde verdient wird, im Gegensatze der adeligen oder Ritterlehen. Weil solche Lehen auch von bürgerlichen, ja von Bauern… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Belehnung — Der Begriff Leh(e)nswesen, auch Feudalwesen (→ Feudalismus) oder Benefizialwesen, bezeichnet das politisch ökonomische System der Beziehungen zwischen Lehnsherren und belehnten Vasallen. Es bildete die Grundlage der hochmittelalterlichen… …   Deutsch Wikipedia

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