Bewegungssoziologie

Eine Massenbewegung ist in der Soziologie eine besondere Form einer sozialen Bewegung, die nicht nur die ganze Gesellschaft mental tief beeinflusst, sondern auch politisch unmittelbar zu wirken vermag und bei Erfolg zur charismatischen Herrschaft (nach Max Weber) tendiert.

Die Massenbewegung wurde am Beispiel der schleswig-holsteinischen Bauernbewegung der 1920er Jahre von Rudolf Heberle erstmals analysiert (Mass Movements, 1951); ein klassisches Beispiel ist die Arbeiterbewegung; auch der Nationalsozialismus bezeichnete sich als "Massenbewegung".


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