Beyertt

Christoph Beyertt (* 19. Juli 1922 in Potsdam) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben und Leistungen

Beyertt absolvierte Anfang der 1940er Jahre ein Schauspielausbildung an der Potsdamer Filmakademie unter Wolfgang Liebeneiner und an der Bochumer Theaterschule unter Saladin Schmitt. Neben Engagements an Bühnen des Landestheaters Potsdam und der Volksbühne Brandenburg, spielte er auch in Senftenberg und am Deutschen Theater Berlin. Abseits seiner künstlerischen Arbeit als Darsteller war Beyertt vor allem für den Funk tätig, arbeitete am Mitteldeutschen und am Berliner Rundfunk, sowie kurzzeitig als Dozent für Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam.

Sein Filmdebüt gab er 1954 als junger Arbeiter in Slátan Dudows Stärker als die Nacht, wurde in der Folgezeit in weiteren Film- und Fernsehproduktionen der DEFA und des Deutschen Fernsehfunks (DFF) besetzt. Er spielte in etwa 70 Produktionen, so etwa als Jaly in der deutsch-französischen Koproduktion Les Misérables (Die Elenden) bis er 1979 nach Westberlin zog und verstärkt für Runkfunk und Synchron arbeitete.

Filmografie (Auswahl)

  • 1954: Stärker als die Nacht
  • 1957: Die Hexen von Salem
  • 1958: Les Misérables (Die Elenden)
  • 1960: Trübe Wasser
  • 1961: Der Fall Gleiwitz
  • 1961: Gewissen in Aufruhr
  • 1965: Die besten Jahre
  • 1969: Zeit zu leben
  • 1970: Jeder stirbt für sich allein (Fernsehfilm)
  • 1973: Rotfuchs (Fernsehfilm)
  • 1973: Das unsichtbare Visier (Fernsehfilm)
  • 1974: Kit & Co
  • 1975: Am Ende der Welt
  • 1975: Die Bösewichter müssen dran
  • 1977: Dagny
  • 1978: Sabine Wulff
  • 1981: Stern ohne Himmel
  • 1981: Don Quichottes Kinder
  • 1983: Eine Liebe in Deutschland

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