1. Simmeringer SC
1. Simmeringer SC
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Voller Name 1. Simmeringer Sportclub
Gegründet 1901
Vereinsfarben Rot-Schwarz
Stadion Simmeringer Had
Plätze 5.000
Präsident Mirko Shraihans
Trainer Damir Canadi
Liga Wiener Stadtliga
(vierte Spielklasse)
2010/11 1. Platz (Aufstieg)
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der 1. Simmeringer Sport-Club, kurz 1. SSC oder ISSC, ist ein österreichischer Fußballverein aus dem elften Wiener Gemeindebezirk Simmering.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründungsgeschichte

Bereits im Jahre 1892 wurde der 1. Simmeringer Amateur-SC gegründet. Mit Gründung der Fußballsektion 1901 wurde der Name in 1. Simmeringer SC geändert. In der ersten österreichischen Fußballmeisterschaft 1912 belegte der 1. SSC den fünften Platz. Man konnte jedoch beide Spiele gegen den ersten österreichischen Meister SK Rapid Wien gewinnen.

Die erfolgreichen Jahre

Die erfolgreichsten Jahre des Vereins waren die frühen 1920er. Hier konnte im Jahre 1926 mit dem dritten Platz in der Meisterschaft der größte Erfolg der Clubgeschichte erzielt werden. Es folgten jedoch finanzielle Probleme und schließlich der Abstieg in die zweite Liga im Jahre 1928. Erst zehn Jahre später gelang kurz vor dem Zweiten Weltkrieg der Wiederaufstieg für eine Saison.

Nachkriegszeit und wirtschaftlicher Ruin

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte der 1. SSC sich wieder in der höchsten österreichischen Spielklasse etablieren. Man spielte insgesamt 13 Jahre, von 1951 bis 1964, ohne Unterbrechung in der ersten Liga und nahm sogar am Mitropacup teil. Schließlich wurde der Verein ein Opfer der ÖFB-Reform 1974, in der die erste Liga auf 10 Vereine gekürzt wurde - jedoch wurden diese nicht nach sportlichen, sondern nach regionalen Gesichtspunkten gewählt. Es folgte somit der Zwangsabstieg, von dem sich der Verein weder sportlich, noch wirtschaftlich wirklich je erholte. In der Folgezeit stieg der 1. Simmeringer SC immer wieder auf und ab, bis schließlich 1982 nach dem erneuten Aufstieg in die 1. Bundesliga und dem letzten Platz in der darauffolgenden Saison 1982/1983 der sportliche Absturz und finanzielle Ruin folgte.

Auf und Ab

Erst 1994 konnte der Verein einen Zwangsausgleich durchsetzen und von nun an konnte wieder sportlich und finanziell nach oben geschaut werden. Zwischenzeitlich konnte mit dem Spieler und danach Trainer Andi Ogris immer wieder der Aufstieg in die Regionalliga Ost erreicht werden, in der sich der Verein jedoch nie lange halten konnte.

Ein Erfolg aus dieser Zeit war immerhin das Vordringen im ÖFB-Cup 1999/2000 bis ins Achtelfinale, wo man jedoch auf einer aus allen Nähten platzenden Simmeringer Had vor 6000 Zuschauern gegen SV Austria Salzburg mit 0:1 ausschied. Bis dahin wurde unter anderem der damalige Bundesligaverein SV Ried ausgeschaltet.

Absturz und Weg aus der Krise

Nach dem sportlichen und neuerlich finanziellen Abstieg 2007/08 aus der Wiener Stadtliga, der vierthöchsten österreichischen Spielstufe, schaffte der 1. Simmeringer SC nach einer Saison in der Oberliga A den sofortigen Wiederaufstieg mit dem neuen Trainer Karl Brauneder und dem im Winter neu zur Mannschaft gestossenen, international erfahrenen Alen Orman. In dieser Saison wurde nicht nur der sportliche Aufstieg geplant und erreicht, sondern auch die wirtschaftliche Lage konnte wieder auf stabile Füße gestellt werden.

Für die Saison 2009/2010 in der Wiener Stadtliga konnten erfahrene Spieler wie Thomas Reitprecht oder der Ex-Internationale Marcus Pürk verpflichtet werden, die so auch an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrten, jedoch beide bereits im Winter den Verein wieder verließen.

Im Frühjahr 2010 wurden die Renovierungsarbeiten für den Kunstrasenplatz begonnen, der mit Beginn des 110-jährigem Vereinsjubiläum im Sommer 2010 wiedereröffnet wurde.

Wiederaufstieg in die Regionalliga Ost

Der Aufstieg in die Regionalliga Ost war die Zielsetzung für die Saison 2010/2011 und hierfür konnte Damir Canadi als Trainer verpflichtet werden, der bereits bei Lokomotive Moskau als Betreuer aktiv war. Zusätzlich konnte im Winter Thomas Flögel für den Verein gewonnen werden. Mit diesem Gespann wurde man überlegen Meister der Wiener Stadtliga und stand bereits am fünftletzten Spieltag als Meister fest.

Spielklassen

  • 1911–1927 Erste Klasse bzw. I. Liga (1)
  • 1928–1936 II. Liga (2)
  • 1937–1938 Nationalliga (1)
  • 1939 Bezirksklasse (2)
  • 1940–1941 Erste Klasse (2)
  • 1942–1944 Einstellung des Spielbetriebes
  • 1945 keine Meisterschaft
  • 1946 Zweite Klasse (2)
  • 1947-1950 Wiener Liga (2)
  • 1951-1963 Liga A (1)
  • 1964 Regionalliga (2)
  • 1965 Nationalliga (1)
  • 1966–1969 Regionalliga (2)
  • 1970-1971 Nationalliga (1)
  • 1972 Regionalliga (2)
  • 1973 Nationalliga (1)
  • 1974 Nationalliga (2)
  • 1975-1981 2. Division (2)
  • 1982 Bundesliga (1)
  • 1983-1984 2. Division (2)
  • 1984-1985 Regionalliga (3)
  • 1985-1998 Wiener Liga (4)
  • 1999-2000 Regionalliga (3)
  • 2001 Wiener Liga (4)
  • 2002 Regionalliga (3)
  • 2003-2008 Wiener Liga (4)
  • 2009 Oberliga (5)
  • 2010-2011 Wiener Liga (4)
  • 2011- Regionalliga (3)
  • Die Zahl in Klammern gibt die Höhe der Spielklasse an (1= Erste Spielstufe usw.)

Titel & Erfolge

Bekannte Spieler

  • Rudolf Aigner
  • Franz Baumgartner
  • Karl Cart
  • Leopold Danis
  • Franz Dumser

Trivia

Einzug in die österreichische Kultur nahm der 1. SSC durch Helmut Qualtinger und Gerhard Bronner in ihrem Dialog aus Travnicek auf Reisen: Die Stierkämpf' - a matte Sache ... Simmering - Kapfenberg, das nenn' ich Brutalität.

So fand am 4. September 2009 eine Neuauflage dieses „Klassikers“ in Form eines Benefiz-Freundschaftsspieles auf der Simmeringer Had statt.

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