Bezeichnungsweise

Als Terminologie wird die Gesamtheit aller Terme oder Termini, also die Begriffe, Bezeichnungen (Benennungen), Fachwörter (lateinisch: Terminus technicus) usw. einer Fachsprache bezeichnet. Fachsprachen selbst werden in neuerer Zeit nicht mehr als reine Terminologien angesehen, da sie auch über andere charakteristische Merkmale, etwa Phraseologie oder Grammatik, verfügen. Mit der Untersuchung und Aufstellung von Terminologien beschäftigt sich die Terminologielehre.

Terminologien können beispielsweise in einem Wörterbuch, einem Glossar oder einem Thesaurus formuliert sein. Viele Terminologien bilden ein kontrolliertes Vokabular. Maschinell lassen sich Terminologien in terminologischen Datenbanken verwalten, die unter anderem zur Übersetzung verwandt werden.

Die DIN 2342 trifft nähere Festlegungen zur Terminologie. Mit der Darstellung von Einträgen in Fachwörterbüchern und Terminologie-Datenbanken beschäftigt sich die DIN 2336. Darin werden unter anderem Hinweise zur Gestaltung und Anordnung der Einträge bei Wörterbüchern gegeben mit dem Ziel, die Verwendung von typographischen Zeichen und Konventionen einheitlich zu gestalten.

Eine Nomenklatur ist ein Spezialfall einer Terminologie, in der die Benennung von Objekten in einem bestimmten Themengebiet durch Richtlinien festgelegt ist (beispielsweise die Nomenklatur der Lebewesen in der Biologie oder die Nomenklatur chemischer Verbindungen). Bei einem Eponym wird eine Sache mit einer namengebenden realen oder fiktiven Person (Namensgeber) oder einem Ort verbunden.

Auswahl einiger Terminologien

Bekannte Terminologien sind etwa

Literatur

  • Arntz, R.; Picht, H.; Mayer, Felix: Einführung in die Terminologiearbeit, Olms: Hildesheim 2002, ISBN 3-487-11553-0
  • Wüster, E.: Einführung in die allgemeine Terminologielehre und terminologische Lexikographie. Würzburg: Ergon, ISBN 389913401X

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