Bezirk Frankfurt
Basisdaten
Bezirkshauptstadt: Frankfurt (Oder)
Fläche: 7.186 km² [1]
Einwohner: 713.800 (1989) [1]
Kfz-Kennzeichen: E
Karte
Bezirk Frankfurt (Oder)

Der Bezirk Frankfurt, auch Bezirk Frankfurt (Oder) wurde 1952 nach Auflösung der Länder in der DDR als einer von insgesamt 14 Bezirken eingerichtet.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgliederung

Der Bezirk umfasste die Stadtkreise Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt (vom 1. Februar 1953 bis zum 12. November 1961 Stalinstadt) und Schwedt/Oder (ab dem 17. September 1961) sowie die folgenden Kreise:

  1. Angermünde
  2. Bad Freienwalde
  3. Beeskow
  4. Bernau
  5. Eberswalde
  6. Eisenhüttenstadt (bis zum 13. November 1961 Fürstenberg)
  7. Fürstenwalde
  8. Seelow
  9. Strausberg

Mit der Wiedererrichtung der Länder auf dem Gebiet der DDR im Jahre 1990 wurden die Bezirke aufgelöst. Der Bezirk Frankfurt (Oder) wurde dem Land Brandenburg zugeordnet.

Regierungs- und Parteichefs

Vorsitzende des Rates des Bezirkes

  • 1952–1956 Franz Peplinski (1910–1991)
  • 1956–1960 Günter Springer (1922-)
  • 1960–1963 Hans Albrecht (1919-)
  • 1963–1969 Harry Mönch (1925-)
  • 1969–1990 Siegfried Sommer (1925-)
  • 1990 Gundolf Baust (1941–2004)
  • 1990 Britta Schellin (Regierungsbevollmächtigte)

Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung

Weitere Daten

  • Einwohner (1961): 655.500
  • (1964): 652.464
  • (1971): 681.402
  • (1981): 704.808

Wappen

Durch die Siegelordnung der DDR vom 28. Mai 1953 verloren alle regionalen Wappen ihre Bedeutung als Marke, bzw. Siegel. Jedoch wurden die Wappen der Städte und Kreise weiterhin an Gebäuden, oder in Publikationen verwendet, ohne eine amtliche Funktion zu erfüllen. Das in einigen Büchern verwendete Wappen des Bezirkes Frankfurt zeigt in Wirklichkeit das Wappen der Stadt Frankfurt (Oder). Amtlich war das Siegelwappen der DDR. Erst durch die Kommunalverfassung der DDR vom 17. Mai 1990 konnten Gemeinden und Kreise erstmals wieder ausdrücklich Wappen führen und als Siegel verwenden.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. a b "40 Jahre DDR" - Staatliche Zentralverwaltung für Statistik, Mai 1989

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