Bezirk Potsdam
Basisdaten
Verwaltungssitz: Potsdam
Fläche: 12.568 km² [1]
Einwohner: 1.123.800 Stand: 1989 [1]
Kfz-Kennzeichen: D, P
Karte
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Über dieses Bild

Der Bezirk Potsdam war der flächenmäßig größte von 14 Bezirken der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Er wurde durch ein Gesetz des Landes Brandenburg vom 25. Juli 1952 im Zuge der Auflösung der Länder in der DDR durch die Verwaltungsreform von 1952 errichtet und umfasste einen Großteil des westlichen Brandenburgs. Der Bezirk führte kein Wappen, gelegentlich wurde jedoch das Stadtwappen von Potsdam als Symbol für den Bezirk verwendet. Mit der Wiedererrichtung der Länder durch die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 wurden die Bezirke aufgelöst, worauf der Bezirk Potsdam wieder im Land Brandenburg aufging.

Zur Geschichte und Landeskunde des Bezirks Potsdam siehe unter Mark Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgliederung

Der Bezirk Potsdam umfasste die Stadtkreise Potsdam und Brandenburg an der Havel sowie die folgenden Kreise:

  1. Kreis Belzig
  2. Kreis Brandenburg
  3. Kreis Gransee
  4. Kreis Jüterbog
  5. Kreis Königs Wusterhausen
  6. Kreis Kyritz
  7. Kreis Luckenwalde
  8. Kreis Nauen
  9. Kreis Neuruppin
  10. Kreis Oranienburg
  11. Kreis Potsdam
  12. Kreis Pritzwalk
  13. Kreis Rathenow
  14. Kreis Wittstock
  15. Kreis Zossen

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1961 1.146.700
1970 1.133.631
1985 1.121.539

Verwaltungs- und Parteichefs

Vorsitzende des Rates des Bezirkes

  • 1952–1953: Curt Wach (1906–1974)
  • 1953–1957: Josef Stadler (1906–1984)
  • 1957–1960: Herbert Rutschke (1905–1978)
  • 1960–1962: Franz Peplinski (1910–1991)
  • 1962–1971: Herbert Puchert (1914–)
  • 1971–1974: Günter Pappenheim (1925–)
  • 1974–1977: Werner Eidner (1923–)
  • 1977–1990: Herbert Tzschoppe (1927–)

Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. a b "40 Jahre DDR" - Staatliche Zentralverwaltung für Statistik, Mai 1989

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