Biel-Täuffelen-Ins-Bahn
Biel-Täuffelen-Ins-Bahn
Fahrplanfeld: 290
Streckenlänge: 21.19 km
Spurweite: 1000 mm (Meterspur)
Stromsystem: 1300 V =
Maximale Neigung: 47 
Biel–Ins
Legende
Biel Bahnhofplatz (1926–1975)
Unterführung SBB
0,00 Biel/Bienne BTI 430 m ü. M.
Anschluss an SBB
Tunnel Biel 215 m
Bahnhof, Station
1,17 Nidau 433 m ü. M.
Brücke über Wasserlauf (groß)
Nidau-Büren-Kanal 64 m
Haltepunkt, Haltestelle
1,66 Nidau Bünden 434 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
2,14 Ipsach 435 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
2,91 Ipsach Herdi 438 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
4,24 Sutz 450 m ü. M.
Bahnhof, Station
4,95 Lattrigen 455 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
6,31 Mörigen 481 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
7,74 Gerolfingen 502 m ü. M.
Bahnhof, Station
8,81 Täuffelen 492 m ü. M.
Strecke – geradeaus
Depot und Werkstätte
Haltepunkt, Haltestelle
10,18 Hagneck 452 m ü. M.
Brücke über Wasserlauf (groß)
Hagneck-Kanal 91 m
Bahnhof, Station
11,61 Lüscherz 446 m ü. M.
Bahnhof, Station
13,53 Siselen-Finsterhennen 440 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
13,94 Finsterhennen 441 m ü. M.
Bahnhof, Station
16,51 Brüttelen 447 m ü. M.
Bahnhof, Station
20,21 Ins Dorf 476 m ü. M.
21,19 Ins 438 m ü. M.
Rollschemelanlage (1917–1997)
Anschluss an die BLS-BN und die TPF-FMA

Die Biel-Täuffelen-Ins-Bahn (BTI) war eine Bahngesellschaft im Kanton Bern in der Schweiz. Sie fusionierte 1999 mit der Regionalverkehr Oberaargau (RVO), der Solothurn-Niederbipp-Bahn (SNB) und den Oberaargauischen Automobilkursen (OAK) zur Aare Seeland mobil (ASm), welche heute die gut 21 km lange, meterspurige Bahnstrecke Biel–Täuffelen–Ins betreibt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gegründet als Seeländische Lokalbahnen (SLB) – mit Sitz in Täuffelen – im Jahre 1912, wurde der erste Streckenabschnitt von Nidau nach Siselen am 4. Dezember 1916 eröffnet; am 19. März 1917 folgte der Abschnitt von Siselen nach Ins. Da in Ins die Strecke an der normalspurigen Strecke der Bern-Neuenburg-Bahn (BN) endete, wurde gleichzeitig eine Rollschemelanlage für den Transport normalspuriger Güterwagen auf der Meterspurstrecke eröffnet.

Der letzte Streckenabschnitt zwischen Nidau und dem Bieler Bahnhofplatz folgte schliesslich am 21. August 1926. Auch hier wurde gleichzeitig eine Rollschemelanlage in Betrieb genommen; die möglichen Zustellpunkte umfassten die gesamte Strecke der SLB.

Die Bahnstrecke Biel–Ins blieb die einzige Strecke der SLB, die per 1. September 1945 in Biel-Täuffelen-Ins-Bahn (BTI) umbenannt wurde. An die zwischen Oberaargau-Jura-Bahnen (OJB) und Solothurn-Niederbipp-Bahn (SNB) bereits länger bestehende Zusammenarbeit, schloss man sich 1960 vertraglich an.

Am 22. Mai 1975 wurde die neue, unterirdische Einführung der BTI in den Bahnhof Biel in Betrieb genommen. Damit wurde die als Strassenbahn trassierte Stadtstrecke aufgehoben, die unter der grossen SBB-Eisenbahnbrücke hindurch auf den Bieler Bahnhofsplatz führte. Mit der Tunnelstation wurde der Zugang zu den Zügen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verkürzt und der Bahnhofplatz frei für eine Umgestaltung.

Ein erstes Vorzeichen für die spätere Fusion ist ein formales Abkommen, das am 5. April 1984 zwischen BTI, OJB, SNB, OAK, der Ligerz-Tessenberg-Bahn (LTB) und der Bielersee-Schiffahrts-Gesellschaft (BSG) unter dem Namen Oberaargau-Solothurn-Seeland-Transport (OSST) abgeschlossen wurde.

1997 wurde der erste von sieben Niederflur-Gelenktriebwagen (GTW) (Be 2/6) in Betrieb genommen.

Die OSST-Partner BTI, RVO, SNB und OAK vollzogen 1999 schliesslich die Fusion zur Aare Seeland mobil (ASm). Die LTB wurde 2003 ebenfalls in die ASm fusioniert, während die BSG bis heute rechtlich selbständig geblieben ist.

Strecke

Die Strecke besitzt weitgehend einen eigenen Bahnkörper, wenige hundert Meter der Strecke verlaufen auf öffentlichen Strassen. Der mit 47 Promille steilste Streckenabschnitt befindet sich zwischen den Haltepunkten Ins und Ins Dorf.

Die BTI endet unter dem Bieler SBB-Bahnhof; dieser ist Knotenpunkt von vier SBB-Strecken. Die Strecken Biel–GrenchenSolothurnOlten und Biel–NeuchâtelYverdon-les-BainsLausanne, werden auch als Jurafusslinie bezeichnet. Weitere Verbindungen erfolgen über die Strecken Biel–LyssZollikofenBern und Biel–Sonceboz-SombevalLa Chaux-de-Fonds.

Rollmaterial

  • Be 4/4 521–525 (Umnummerierung 1997?)
    Be 4/4 501–505 (Umnummerierung 1985), Be 4/4 1–5 (Übernahme durch BTI: 1974 (24, 26, 27), 1975 (25), 1978 (28/61))
    ex SZB Be 4/4 24–26 (1965), 27–28 (1970)
  • Bt 551–554 (Umnummerierung 1985)
    Bt 21–24 (Übernahme durch BTI)
    ex SZB Bt 84–87
  • Be 2/6 501–507 (1997), GTW
  • Be 2/6 509–510 (2007), GTW

Bilder

Literatur

Siehe Hauptartikel: Aare Seeland mobil

Weblinks


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