Bielatal
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rosenthal-Bielatal führt kein Wappen
Rosenthal-Bielatal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rosenthal-Bielatal hervorgehoben
50.86666666666714.05408Koordinaten: 50° 52′ N, 14° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Königstein/Sächs. Schweiz
Höhe: 408 m ü. NN
Fläche: 46,45 km²
Einwohner: 1703 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01824
Vorwahl: 035033
Kfz-Kennzeichen: PIR
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 340
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Schulstraße 1
01824 Rosenthal-Bielatal
Webpräsenz:
Bürgermeister: Gebhard Moritz (CDU)

Rosenthal-Bielatal ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge an der Grenze zur Tschechischen Republik. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Königstein/Sächs. Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Rosenthal-Bielatal liegt in der linkselbischen Sächsischen Schweiz, genauer im Bielatal, das sich vom tschechischen Ostrov bis nach Königstein erstreckt. Östlich der Gemeinde erhebt sich der Lampertsstein.

Gemeindegliederung und Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde Rosenthal-Bielatal bildete sich durch den schrittweisen Zusammenschluss von sieben Dörfern und Eisenhämmern bzw. Hammergütern. Bielatal entstand 1933 durch die Vereinigung des Dorfes Hermsdorf mit den ehemaligen Eisenhämmern Reichstein und Brausenstein. Die kleine Siedlung Raum wurde zum 1. Juli 1948 nach Bielatal eingemeindet. Rosenthal entstand durch den Zusammenschluss des gleichnamigen Dorfes mit den ehemaligen Eisenhämmern Neidberg und Oberhütten. Die Vereinigung von Bielatal und Rosenthal erfolgte zum 1. Januar 1994.

Geschichte

Erstmalig erwähnt wurde Rosenthal im Jahr 1356. Bis 1503 gehörte es zu Böhmen, dann zu Sachsen. Der Ortsteil Hermsdorf ist seit 1410 bekannt, während die Siedlung Reichstein aus einem Eisenhammer östlich der Biela entstand. Einen Aufschwung erlebte die Gemeinde zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Einrichtung einer Kaltwasserheilanstalt, die auch von Angehörigen des europäischen Hochadels frequentiert wurde. Heute findet allerdings kein Kurbetrieb mehr statt.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick ins Bielatal
  • Klettergebiet Bielatal: Im Bielatal findet sich mit 239 Gipfeln und über 3.400 Kletterwegen aller Schwierigkeitsgrade eines der vielfältigsten und beliebtesten Klettergebiete der Sächsischen Schweiz .
  • Hochofen Brausenstein

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sollte auch das obere Bielatal einen Anschluss durch die 1901 eröffnete Bielatalbahn erhalten, die geplante Verlängerung bis Schweizermühle kam jedoch aus finanziellen Gründen nicht zu Stande.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung

Weblinks


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