Bielen
Bielen
Koordinaten: 51° 29′ N, 10° 51′ O51.48416666666710.842777777778170Koordinaten: 51° 29′ 3″ N, 10° 50′ 34″ O
Höhe: 170 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Juli 1994
Eingemeindet nach: Nordhausen
Postleitzahl: 99734
Vorwahl: 03631
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Lage von Bielen in Nordhausen


Bielen ist seit dem 1. Juli 1994 ein Ortsteil der Stadt Nordhausen in Thüringen.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort wird erstmals am 16. März 1158 in einer Urkunde des Kaisers Friedrich I. als Biela genannt. Friedrich überließ damals dem Nonnenkloster Nordhausen auf Bitten von dessen Äbtissin Cecilia die Reichsburg und den Königshof Nordhausen im Tausch gegen zwei Pfund Denare jährlicher Einkünfte in Windehausen und Bielen.[2]

Der Ort wurde 1404 durch Graf Dietrich von Hohnstein im Fleglerkrieg geplündert.

Bielen lag im Amt Heringen und gelangte 1417 unter gemeinschaftliche Verwaltung der Grafen von Schwarzburg und zu Stolberg. 1819 wurde Bielen in die preußische Provinz Sachsen integriert.

Nach dem Krieg wurde in der Flussaue der Helme für die regionale Baustoffindustrie mit dem Abbau von Kies und Sanden begonnen, es blieben mehrere Baggerseen zurück, die heute u.a. als Tauchgewässer genutzt werden.[3]

Literatur

  • Peter Kuhlbrodt: Zur Ersterwähnung der Gemeinden Bielen und Windehausen. In: Meyenburg Museum (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen. Heft 23, Nordhausen 1998, S. 49-54.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  2. RI IV, 2 Nr. 536. Regesta Imperii, abgerufen am 10. Februar 2011.
  3. Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Eichsfeldkreis, LK Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Unstrut-Hainich-Kreis. In: CD-ROM Reihe Top10. CD 1, Erfurt 1999.

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