AG Stade

Das Amtsgericht Stade ist neben Bremervörde, Buxtehude, Cuxhaven, Langen, Otterndorf, Tostedt und Zeven eines von acht Amtsgerichten im Landgerichtsbezirk Stade.

Inhaltsverzeichnis

Gerichtsbezirk

Der Gerichtsbezirk umfasst die folgenden Orte und Ortsteile: Aspe, Assel, Balje, Behrste, Blumenthal, Bossel, Breitenwisch, Brobergen, Burweg, Bützfleth, Deinste, Drochtersen, Düdenbüttel, Engelschoff, Essel, Estorf, Freiburg/Elbe, Gräpel, Groß Fredenbeck, Groß Sterneberg, Großenwörden, Grünendeich, Guderhandviertel, Haddorf, Hagen, Hagenah, Hammah, Heinbockel, Helmste, Himmelpforten, Hollern-Twielenfleth, Hüll, Klein Fredenbeck, Kranenburg, Krautsand, Krummendeich, Kuhla, Kutenholz, Mittelnkirchen, Mittelsdorf, Mulsum, Neuenkirchen, Neuland (Wischhafen), Oederquart, Oldendorf, Schölisch, Schwinge (Fredenbeck), Stade, Steinkirchen, Wedel, Wiepenkathen und Wischhafen.

Übergeordnete Gerichte

Dem Amtsgericht Stade sind im Instanzenzug das Landgericht Stade, das Oberlandesgericht Celle sowie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe übergeordnet.

Geschichte

Am 1. Oktober 1852 wurden das Stadtgericht Stade und das Gräfengericht Bützfleth durch die Amtsgerichte Stade und Bützfleth ersetzt und damit auch die untere Gerichtsbarkeit an den Staat gezogen. Bereits 1859 wird das Amtsgericht Bützfleth aufgelöst und ein Teil seines Gebiets an das Amtsgericht Stade übertragen. Das erste Dienstgebäude beider Amtsgerichte befand sich in dem 1840/41 errichteten Hauptgefängnis, dem heutigen Sozial- und Jugendamt zwischen Beguinen- und Gründelstraße. 1889 musste aus Platznot das Gebäude durch einen Anbau nach hinten erweitert werden.

Der Zukauf eines Gebäudes am Wilhadikirchhof ermöglichte in den Jahren von 1903 bis 1905 einen großzügigeren Neubau an der Ecke Ritterstraße zum Wilhadikirchhof. Der Bau, dessen Front zur Kirche gerichtet ist, wurde im historisierenden Stil (Spätrenaissance im Übergang zum Barock) errichtet. In diesem Gebäude bezog das Amtsgericht das Erdgeschoss.

1973 vergrößert sich der Einzugsbereich des Amtsgerichts durch die aufgelösten Amtsbezirksbereiche Freiburg und Osten.

Literatur

  • Jürgen Bohmbach: Stader Stadtlexikon, Stade 1994

Weblinks


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