Biersdorf
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Daaden
Daaden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Daaden hervorgehoben
50.7397222222227.9683333333333427Koordinaten: 50° 44′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Regierungsbezirk: Koblenz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Daaden
Höhe: 427 m ü. NN
Fläche: 19,56 km²
Einwohner: 4447 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57567
Vorwahl: 02743
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 4
57567 Daaden
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Günter Knautz (WG)
Barockkirche Daaden, Nachts beleuchtet in der Adventszeit

Daaden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie liegt auf der Grenze zwischen Westerwald und Siegerland. Daaden ist der Sitz der Verbandsgemeinde Daaden.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Daaden liegt im nördlichen Rheinland-Pfalz, im Nordosten unmittelbar angrenzend an Nordrhein-Westfalen. In der Nähe liegt der Truppenübungsplatz Daaden (Lager Stegskopf). Das Gebiet des Truppenübungsplatzes ist zum Teil Naturschutzgebiet, da sich dort ein Niedermoor mit Ansätzen zum Hochmoor („Derscher Geschwämm“) mit seltenen Pflanzen befindet.

Geschichte

Die heutige Gemeinde entstand am 7. Juni 1969 durch Zusammenschluss der Gemeinde Daaden mit der Gemeinde Biersdorf.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 1.221
  • 1835 – 1.565
  • 1871 – 2.078
  • 1905 – 3.202
  • 1939 – 3.447
  • 1950 – 3.941
  • 1961 – 4.734
  • 1965 – 4.667
  • 1970 – 4.759
  • 1975 – 4.629
  • 1980 – 4.523
  • 1985 – 4.324
  • 1987 – 4.537
  • 1990 – 4.635
  • 1995 – 4.669
  • 2000 – 4.563
  • 2005 – 4.480

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Daaden besteht aus 8 gewählten Mitgliedern und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:

SPD CDU FDP Wählergemeinschaft Gesamt
2004 6 5 4 5 20 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Ortskern mit evangelischer Pfarrkirche

Die evangelische Pfarrkirche gilt nach Hermann-Josef Roth als "eine der schönsten Barockkirchen des Westerwaldes. Der quadratische Westturm erinnert noch an den romanischen Vorgängerbau von 1136, der dem Neubau von 1722-24 weichen musste. Im Hauptort wie im Ortsteil Biersdorf sind einige alte Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu sehen. Das Steinhaus "Alte Post" war ursprünglich Sitz des gräflichen Oberamtmannes von Schütz, der durch N. W. Simolt 1671 errichtet worden war und in neuerer Zeit restauriert wurde. In der "Alten Post" befindet sich das Heimatmuseum des Daadener Landes. Ein weiteres sehenswertes Baudenkmal ist zwischen Daaden, Emmerzhausen, Mauden und Derschen die „Steinches Mühle“. [1]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Daaden ist Endpunkt der von Betzdorf ausgehenden Daadetalbahn, die von der Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen betrieben wird. Weiterhin führen einige Fahrten der BRS-Linie R23 Neunkirchen-Herdorf (-Daaden) in die Gemeinde, um gute Anschlüsse über Neunkirchen nach Siegen (R22) sowie nach Burbach (R44) zu gewährleisten.

Daaden liegt an den Landesstraßen 280 und 285. Deren Ausbau im Ort führte dazu, dass die beiden sich innerorts zur Daade vereinigenden Bachläufe des Emmerzhäuser Baches und des Friedewälder Baches nun teilweise unterirdisch verlaufen und an manchen Stellen nicht mehr sichtbar sind.

Öffentliche Einrichtungen

Behörden

Als Sitz der Verbandsgemeinde beherbergt Daaden deren Verwaltung.

Bildungseinrichtungen

Daaden verfügt über zwei Grundschulen (Daadetalschule und Grundschule Biersdorf) sowie über eine weiterführende Schule (Hermann Gmeiner Schule, eine Regionale Schule).

Freizeit- und Sportanlagen

Die Verbandsgemeinde Daaden unterhält in Daaden ein Hallenbad. Außerdem gibt es ein Freibad in Trägerschaft der Ortsgemeinde. Außerdem findet man in Daaden eine Skateranlage, einen Tennisplatz, einen Kunstrasenplatz und einen Bolzplatz sowie zwei Turnhallen (in einer befindet sich eine Kletterwand).

Persönlichkeiten

Anmerkungen

  1. Die Hinweise zur Kultur sind dem Buch "Westerwald" von Hermann-Josef Roth (DuMont, Köln, 1981) entnommen.

Weblinks


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