Bieżuń
Bieżuń
Wappen von Bieżuń
Bieżuń (Polen)
Bieżuń
Bieżuń
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Landkreis: Żuromin
Fläche: 12,1 km²
Geographische Lage: 52° 57′ N, 19° 53′ O52.9519.883333333333Koordinaten: 52° 57′ 0″ N, 19° 53′ 0″ O
Höhe: 117 m n.p.m
Einwohner:

1894
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 09-320
Telefonvorwahl: (+48) 23
Kfz-Kennzeichen: WZU
Wirtschaft und Verkehr
Straße: SierpcMława
Nächster int. Flughafen: Flughafen Warschau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 122 km²
Einwohner:

5162
(31. Dez. 2010) [2]

Bevölkerungsdichte: 42 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1437013
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeisterin: Ewa Łubińska
Adresse: ul. Warszawska 1
09-320 Bieżuń
Webpräsenz: www.umgbiezun.bip.info.pl

Bieżuń ist eine Kleinstadt im Powiat Żuromiński der Woiwodschaft Masowien in Polen. Sie liegt etwa 65 Kilometer nördlich von Płock und 130 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Warschau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt am Fluss Wkra.

Geschichte

1372 wurde zum ersten Mal eine Fischersiedlung in Privatbesitz erwähnt. Das Stadtrecht erhielt die Siedlung 1406 von Siemowit IV. nach Kulmer Recht. Die Stadt erhielt zugleich das Recht, montags einen Markt abzuhalten. Während dieser Zeit war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum. 1519 wurde das Stadtrecht durch Sigismund I. erweitert, es durften jetzt dreimal im Jahr Jahrmärkte abgehalten werden. Das erste Zeichen einer Selbstverwaltung durch die Einwohner stammt aus dem Jahr 1520 mit der Erwähnung eines Bürgermeisters. Während der Zweiten Teilung Polens wurde die Stadt Teil Preußens. 1807 wurde die Stadt Teil des Herzogtums Warschau und acht Jahre später Teil Kongresspolens. Im 18. Jahrhundert war die Blütezeit des Ortes. Während des Januaraufstands 1863 fanden in der Nähe der Stadt kleinere Gefechte statt. 1870 verlor die Stadt Bieżuń ihr Stadtrecht. 1939 marschierte die Wehrmacht ein. Der Ort im Powiat Sierpc wurde Teil des deutschen Landkreises Sichelberg und vorläufig in Lauffen umbenannt. 1945 erfolgte der Einmarsch der Roten Armee. Das Stadtrecht erhielt Bieżuń erst 1994 wieder.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Ein historisches Museum welches seit 1974 besteht.

Bauwerke

  • Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, errichtet 1766, später wurde sie um einen hölzernen Glockenturm erweitert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Wirtschaft ist hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt, unter anderem Geflügelzucht und Gewächshäuser.

Verweise

Weblinks

Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 22. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 22. Juli 2011.

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