Bilder, die die Welt bewegten

Bilder, die die Welt bewegten (Untertitel: Peter von Zahn berichtet) war eine Fernsehreihe mit Dokumentarfilmen, die von 1980 bis 1984 vom ZDF gesendet wurde. Der Sendeplatz war im Vorabendprogramm von 18:25 bis 19:00 Uhr[1]. Die Erstausstrahlung erfolgte am 13. Februar 1980.

Inhalt war die filmische Darstellung bedeutender Naturkatastrophen und technischer Katastrophen sowie Unglücke. Jede Sendung befasste sich nur mit einem Ereignis. Dies wurde dramatisch, jedoch nicht übertrieben dargestellt. Das Geschehen wurde 1:1 wiedergegeben, also mit sämtlichen Grausamkeiten menschlicher Schicksale, beispielsweise ertrinkende/verbrennende Menschen etc. Der hanseatische Journalist und Redakteur Peter von Zahn (1913–2001) führte die Regie und moderierte sämtliche Sendungen mit seiner bemerkenswerten Stimme und eigentümlichen Betonung, war jedoch nicht zu sehen. Im Abspann erklang jeweils schaurige Musik. Die Filme bestanden ausschließlich aus Originalaufnahmen. Es gab keine Grafiken oder Karten. Interviews waren selten.

Themen bei Bilder, die die Welt bewegten waren beispielsweise der Brand des Luftschiffes LZ 129 Hindenburg (1937), der Einsturz der Tacoma Narrows Bridge (1940), der Untergang der Andrea Doria (1956), der Dammbruch von Fréjus (1959), die Sturmflut in Florenz (1966), ein Hochhausbrand in São Paulo (1974), der Großbrand in der Lüneburger Heide (1975), das Sevesounglück (1976) und der Massenselbstmord in Guyana (1978). Es wurde jedoch nur dokumentiert, wovon Filmmaterial vorhanden war. So verstand Zahn unter Bildern nur bewegte Bilder. Katastrophen vor der Erfindung des Films passten nicht in das Schema seiner Sendung.

Bilder, die die Welt bewegten war im deutschen Fernsehen die erste Reihe, die Unglücke und Katastrophen aufarbeitete.

Weblinks

Fußnoten

  1. http://www.tvprogramme.net/80/1983/19830831.htm

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