Bill Haley & His Comets
Bill Haley & his Comets 1954 während eines Auftrittes im Fernsehen (am Saxofon Joey D'Ambrosio und am Schlagzeug Dick Richards).

Bill Haley [ˈheɪliː] (* 6. Juli 1925 in Highland Park, Michigan; † 9. Februar 1981 in Harlingen, Texas; vollständiger Name William John Cliffton Haley, Jr.) war ein US-amerikanischer Rock-'n'-Roll-Musiker. Der von ihm kreierte Northern Band Style war die erste weiße Spielart des Rock ’n’ Roll.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Kindheit und Jugend

Bill Haley wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf, der Vater spielte Banjo, die Mutter Klavier. Sein Vater, der aus Kentucky kam, begeisterte Haley frühzeitig für die zahlreichen Facetten der Country-Musik wie Hillbilly, Jodeln, Western Music und Western Swing. Bill träumte deshalb früh davon, als singender Cowboy durch die Lande zu ziehen. Im Alter von vier Jahren verlor er bei einer Operation sein linkes Augenlicht, was ihn bei späteren Bühnenauftritten einschränken sollte.

Frühe Karriere als Country-Musiker

Tennessee Border, 1949

Der junge Haley verfolgte trotzdem zäh und ehrgeizig seine musikalischen Ziele; mit 15 Jahren verließ er seine Eltern und zog ab 1944 als Gitarrist bei Cousin Lee and His Band umher und trat auch als Einzelkünstler in Jack Howard's Cowboy Show auf. Mit der Western-Formation The Down Homers war Haley 1946 zum ersten Mal auf einer Schallplatte (Vogue Picture Discs) zu hören.

Ein Jahr später ließ Haley sich in Chester, Pennsylvania, nieder und es folgten Auftritte mit Brother Wayne in der Country-Western Radio Show auf WSNJ in Bridgeton, New Jersey, und in der Band The Range Drifters. Als „Yodeling Bill Haley“ wurde er in Indiana zu einem der besten Jodler Amerikas gewählt. Im Jahre 1947 gründete er gemeinsam mit James Allsman die Formation The Four Aces of Western Swing. Tagsüber arbeitete Haley als Diskjockey und Radiosprecher 12 bis 16 Stunden beim Rundfunksender WPWA in Chester, abends war er mit seiner Band in Parks und Saloons in Philadelphia unterwegs. Haley fungierte auch gleichzeitig als WPWAs „Musical Director“ und leitete die Hausband des Senders.

1948 spielte Haley zusammen mit seiner Band einige Platten für Cowboy Records ein. Seine Gruppe bestand aus Gitarre, Steel Guitar, Fiddle, Mandoline, Akkordion und Kontrabass - allesamt akustisch. Man spielte einen Western Swing, der bereits stark von Pop-Elementen durchdrungen war und sich weit von der „Mountain Music“ des Südens befand.[1] Trotzdem war das Erscheinungsbild von Haley und den Four Aces of Western Swing von dem Cowboy-Image der 1930er-Jahre geprägt; es wurden Stetson-Hütte, ausgefallene Cowboy-Kostüme und Cowboy-Stiefel getragen.

Haleys erste Demo-Aufnahmen bestanden, trotz der Jazz- und Pop-Einflüsse, aus Covern von Hank Williams, George Morgan und Red Foley. Im Dezember 1949 benannte Haley seine Band in The Saddlemen um. Nach seiner Country-Show auf WPWA folgte eine Rhythm-and-Blues-Show, die Haley inspirierte. Er war vor allem von Ruth Brown sowie Big Joe Turner angetan und Haley begann, mit Rhythm and Blues zu arbeiten. Die Grundlagen für seinen späteren Sound, der um die ganze Welt gehen sollte, war gelegt.

Rock ’n’ Roll

Anfänge

Mit Johnny Grande und Billy Williamson sowie Al Rex (1951 kam Marshal Lytle -Bass- für Al Rex) experimentierten sie als Bill Haley & His Saddlemen an einem neuen Musikstil, einer Mischung aus Dixieland, Rhythm and Blues und Country-Musik. Er wurde zunächst belächelt, aber für seine Coverversion von Jackie Brenstons Rocket 88, die er im Frühjahr 1951 auf Dave Millers Holiday Label veröffentlichte sowie für die im Frühjahr 1952 mit einer von ihm neu bearbeiteten und umstrukturierten Version des Rhythm-&-Blues-Klassikers Rock The Joint, die als B-Seite seines Liedes Icy Heart platziert wurde, erfuhr Haley genügend positive Resonanz, um an seinem neuen Stil festzuhalten. Rock The Joint hatte außer der Saxophonkomponente bereits Haleys unverwechselbare aufdringliche Vokalisation sowie den typischen Sound seines späteren Northern-Band-Style mit dem ersten Rockgitarren-Solo von Danny Cedrone, das Haley zwei Jahre später Note für Note von Cedrone für den Welthit Rock Around The Clock erneut einspielen ließ.

Im Herbst 1952 schrieb Haley für Danny Cedrone und seine Esquire Boys den Rock A-Beatin’ Boogie mit der berühmten Textzeile „Rock, rock, rock everybody, roll, roll, roll everybody!“, die kurze Zeit später von Alan Freed als Signet seiner Moon Dog Show übernommen wurde. Doch weder Cedrone noch die afroamerikanische Gruppe The Treniers, die den Song auch aufnahmen, konnten daraus einen Hit machen. Dies gelang Haley selbst drei Jahre später, im September 1955, mit einer Coverversion seines eigenen Songs.

Im Dezember 1952 verabschiedeten sich Haley und seine Band vom Cowboy-Image, und Haley änderte den Namen seiner Gruppe zu Bill Haley & His Comets. Er verfeinerte beim Essex-Label seinen Bandstil mit den Rocknummern Real Rock Drive und, erstmals mit Saxophonbesetzung, Live It Up, und konnte sich dann im Sommer 1953 mit seinem Song Crazy Man, Crazy in den Nation’s Top Twenty-Charts platzieren. Mit mehr als 750.000 verkauften Tonträgern war Crazy Man, Crazy der erste nationale Rock-'n'-Roll-Hit in den USA.

An diesem Titel, aufgenommen in den Coastal Studios in New York, waren neben Bill Haley und seinen Comets noch Art Ryerson als Leadgitarrist und Billy Gussak als Schlagzeuger beteiligt. Da diese Art von Musik den bisherigen traditionellen Stilarten nicht zugeordnet werden konnte, der Begriff „Rock ’n’ Roll“ im kommerziellen Musikgeschäft aber noch nicht verwendet wurde, sprach man 1953 in den USA noch vom „Haley-Sound“ oder „Bill Haley’s Music“. Im gleichen Jahr wurden die Comets vom „Cash Box Magazine“ als „One of the Best Small Instrumental Groups of 1953“ gelistet.

Durchbruch

Shake, Rattle and Roll, 1954

Die zur damaligen Zeit führende Plattenfirma an der Ostküste, DECCA in New York, wurde auf Bill Haley aufmerksam und nach seinem Wechsel von Essex Records zu Decca im April 1954 gelangen ihm mit seinem neuen Produzenten Milt Gabler im Pythian Temple in New York drei Millionenseller in kurzer Folge, nämlich zunächst Shake Rattle & Roll, das am 7. Juni 1954 erschien und Haleys erste Goldene Schallplatte wurde. Es folgte das bereits am 12. April aufgenommene Lied Rock Around The Clock und im Dezember 1955 See You Later Alligator. Mit diesem Durchbruch hatte Haley den Rock`n`Roll weltweit etabliert und kommerzialisiert.

Der Song Rock Around The Clock verdankte seinen Welterfolg dem MGM-Film Die Saat der Gewalt. Zunächst als B-Seite von Thirteen Women im Billboard-Magazin im Mai 1954 als Foxtrott vorgestellt, verschwand der Song nach einer Woche in den Top 30 wieder aus den Hitlisten. Der Regisseur Richard Brooks hörte das Stück im Hause seines Hauptdarstellers Glenn Ford, dessen Sohn Peter ein Bill-Haley-Fan war, und entschied, dass das Lied im Vorspann und noch einmal als Hintergrundmusik am Ende des Films Die Saat der Gewalt eingespielt wurde.

Nach dem Erfolg des Titels zog Decca nach und veröffentlichte den Titel im Sommer 1955 erneut als A-Seite. Rock Around the Clock war, nicht zuletzt durch seine Wiederverwendung im gleichnamigen Columbia-Film Rock Around The Clock, 1955 und 1956 der erfolgreichste Nummer-eins-Hit in den USA, Australien, Großbritannien, Deutschland (als einziger nicht-deutschsprachiger Titel des Jahres) und vielen anderen europäischen Ländern. In Deutschland und England war Rock Around The Clock die erste ausländische Schallplatte, die über eine Million Mal verkauft und mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Über die Jahre hinweg schaffte es Rock Around The Clock weltweit mehrmals, wieder in die Hitparaden zu kommen. Das Lied ist nach Elton Johns Candle in the Wind und Bing Crosbys White Christmas eine der meistverkauften Singles aller Zeiten. Man sprach bereits Ende der 1960er Jahre von annähernd 20 Millionen verkauften Tonträgern des DECCA-Originalsongs. Nach Aussagen von Marshall Lytle, der bei den Comets bis September 1955 den Bass spielte, wurde Rock Around The Clock bis zum 50-Jahr-Jubiläum im Jahr 2004 auf verschiedenen Tonträgern weltweit insgesamt über 200 Millionen Mal verkauft und hat damit gute Chancen, das am weitesten verbreitete Musikstück der Geschichte zu sein.[2]

Weitere Erfolgshits in den Jahren 1954, 1955 und 1956 waren Dim, Dim the Lights, mit dem sich Haley als erster weißer Rockmusiker in den schwarzen R&B-Charts platzieren konnte, Happy Baby, Razzle Dazzle, The Saint's Rock'n'Roll, Burn That Candle, R-O-C-K, Rip It Up, Mambo Rock und Rudy's Rock. Von Anfang 1955 bis September 1956 dominierte Haley die neue Musikszene, bevor er von Elvis Presley nach dessen Auftritt in der Ed-Sullivan-TV-Show im September 1956 verdrängt wurde.

Erfolge im Ausland

Bill Haley wurde weltweit durch seine Filme Außer Rand und Band und Außer Rand und Band II noch populärer, in denen er sich wegen seiner Sehbehinderung meist nur mit Tanzaktionen und Publikum aus bestimmten Blickwinkeln aufnehmen ließ. Der außerordentliche Erfolg von Außer Rand und Band Mitte 1956, der in deutschen Kinos häufig in die Programmverlängerung ging, war anders als bei den bald folgenden Presley-Filmen nicht so sehr in der Person Bill Haleys, sondern vielmehr in dem seinerzeit - vor allem von Jugendlichen - als explosiv empfundenen neuen Sound seiner Musik begründet.

Darüber hinaus bewegte das Publikum in diesem Film die Premiere der amerikanischen Gesangsgruppe The Platters mit ihren Welterfolgen Only You und The Great Pretender. Es war der einzige Film in der deutschen Nachkriegsgeschichte, der vor, während und nach vielen Vorstellungen nicht selten von Jugendkrawallen begleitet wurde, die sogar in einigen Städten zum Abbruch bzw. Verbot der Vorstellung führten. Gleichwohl bescherten diese ersten Rock-’n’-Roll-Filme Bill Haleys Plattenlabel Decca den bis dahin nicht für möglich gehaltenen Umsatz von weit über 10 Millionen Haley-Tonträgern innerhalb weniger Monate.

Bill Haley startete am Neujahrstag 1957 als erster amerikanischer Rock-’n’-Roll-Star zu einer Tournee in einen anderen Kontinent, und zwar nach Australien. Während dieser Tournee spielte Bill Haley als erster Rock-’n’-Roll-Star drei Tage hintereinander im Melbourner Stadion vor 40.000 begeisterten Fans, sozusagen die Geburtsstunde bzw. der Start der großen Rock-Open-Air-Concerts. Bereits einen Monat später, im Februar 1957 bei seiner ersten England-Tournee, war der Haley-Sound und die damit verbundene Hysterie britischer Jugendlicher ein Politikum. Bill Haley & His Comets avancierten bei dieser Tournee zu den ersten Megastars einer Musikrichtung, die ausschließlich auf die Konsumentengruppe der Jugendlichen ausgerichtet war und seitdem zur wichtigsten Facette der Musikindustrie geworden ist.

Dennoch wurde Haley trotz seiner außergewöhnlichen Erfolge und der ersten Goldenen Schallplatten eines ausländischen Künstlers in England und Deutschland die Anerkennung vom Musik-Establishment verwehrt. Das ihm seinerzeit von bestimmten Medien zugewiesene „Blackboard-Jungle-Image“, d. h. als „Krawallmacher“ „Radaumusik“ nur für „Underdogs“ und Halbstarke zu produzieren, war bewusst gestreut worden. Bill Haley konnte dieses Etikett selbst in seinen besten Jahren nicht mehr abstreifen und wurde sogar in den USA ab Anfang 1956 eine Zeit lang vom FBI beschattet.

Europatournee

Im Herbst 1958, bei seiner ersten Europatournee auf dem europäischen Kontinent, kam es zum Eklat. Spaniens Staatschef Franco belegte Bill Haley mit einem offiziellen Auftrittsverbot. In Deutschland wurde, nicht zuletzt wegen einer völlig inakzeptablen Programmgestaltung der Tourneeleitung, die Stimmung derart aufgeheizt (das auf Rock ’n’ Roll ausgerichtete Publikum musste bis zur Konzertpause zunächst zweimal klassischen Big-Band-Jazz von Kurt Edelhagen und Schlager von Bill Ramsey hören), dass es dann bei Haleys Auftritten in Essen und Hamburg zu schweren Tumulten kam.

Höhepunkt waren die Ausschreitungen im Berliner Sportpalast, wo Bill Haley & His Comets wegen einer einsetzenden Saalschlacht ihr Konzert abbrechen und sogar von der Bühne fliehen mussten. Die Bilanz der Ausschreitungen: zerstörte Zuschauerränge, ein zerhackter Konzertflügel, Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 DM, 50 Verletzte und 18 „Halbstarke“ in Polizeigewahrsam. Ebenfalls flüchten mussten Peter Kraus und Cornelia Froboess, die in der ersten Reihe saßen, um sich die Show anzusehen. Das hinderte den Filmproduzenten Artur Brauner in Berlin jedoch nicht daran, Bill Haley einen Filmvertrag anzubieten und ihn kurzfristig in seinen Film Hier bin ich, hier bleib ich einzubauen, wo Haley seine Stücke Hot Dog Buddy Buddy und Whoa Mabel vorstellen durfte und gemeinsam im Duett mit Caterina Valente das Lied Vive la Rock and Roll einbrachte.

Insgesamt hatte Bill Haley in den US-Hitlisten 29 Platzierungen, davon 21 in den Top-40. In England waren es 19 Top-100-Platzierungen, davon 15 in den Top-20. Von 1953 bis 1957 waren Bill Haley & the Comets die erfolgreichste Rock-’n’-Roll-Band der Welt.

Haleys Comeback

Bill Haley rechts im blauen Sakko, in der Mitte Rudy Pompilli, Lüttich 1974

Im Jahre 1958 verabschiedete sich Bill Haley mit seinem letzten großen Hit Skinny Minnie aus den US-Pop/R&B-Charts. Die erfolgreiche Zusammenarbeit Bill Haleys mit DECCA und seinem Produzenten Milt Gabler endete am 23. September 1959 mit seinen letzten sechs Aufnahmen in New York, u. a. mit Skokiaan, Two Shadows und In a Little Spanish Town.

Ein Jahr später wechselte Haley zu Warner Bros., seine Aufnahmen unter diesem Label brachten ihn aber nicht mehr in die Erfolgsspur zurück. Haley nutzte die anhaltende Popularität seiner Songs für lukrative Tourneen in fast allen Kontinenten. Nachdem ihm aber sein Manager James Ferguson Ende 1959 ein finanzielles Desaster hinterlassen hatte, ging Haley im Jahre 1960 nach Mexiko, arbeitete dort erfolgreich für das Label Orfeon und agierte dort als „Bill Haley y sus Cometas“ mit Florida Twist und Spanish Twist so erfolgreich, dass sie ihn in Mexiko bald den „Spanish King of Twist“ nannten.

1962 folgte wieder eine erfolgreiche Europa- und Deutschlandtournee, u. a. mit einem zehntägigen Gastspiel im Star-Club in Hamburg. Für seine Berliner Fans gab Haley 1964 ein „Wiedergutmachungskonzert“ für das desaströse 58er Berlin-Konzert im Sportpalast. Gemeinsam mit Little Richard gastierte er am ersten Juni-Wochenende auf der Berliner Waldbühne am Samstag vor 16.000 und am Sonntag vor 14.000 begeisterten Fans. Trotz weltweiter Dominanz der Beatles und der Rolling Stones füllte Bill Haley auch bei dieser Europatournee gemeinsam mit Manfred Mann Stadien und Konzerthallen. In England war der gerade in den Hitparaden vertretene Manfred Mann der Headliner der Tournee, was man aber nach den ersten Shows änderte, da Bill Haley wohl die größere Fangemeinde hatte.

1968 gelang Haley ein von keinem Musikexperten für möglich gehaltenes Comeback in Großbritannien mit Rock Around The Clock in den UK Top 20 und in Deutschland. Seine Platten wurden von Decca und Sonet neu aufgelegt, jedoch sind auch auf vielen anderen Labels wie Logo, Newtown und United Artists neue Aufnahmen von Bill Haley und Neueinspielungen seiner großen Erfolge zu hören.

Im Oktober 1969 folgte ein Auftritt im New Yorker Madison Square Garden bei „Richard Nader's Rock ’n ’ Roll-Revival“. Das Jahr 1972 brachte für Haley weitere Revival-Erfolge wie im April sein Auftritt im US-Film Let The Good Times Roll (deutscher Titel: Total Verrockt und Rollt). Am 5. August 1972 folgte Bill Haleys Abschied vor knapp 83.000 Zuschauern im Wembley-Stadion in London beim großen „Rock ’n’ Roll-Revival“, gemeinsam mit Little Richard, Chuck Berry, Jerry Lee Lewis und Bo Diddley. Im gleichen Jahr produziert Haley eine LP im Country-Sound mit dem Titel Rock Around the Country, auch erschienen unter Bill Haley and His Comets Travelin`Band mit Songs wie Me and Bobby McGee und A Little Piece at a Time.

1974 tourte Haley ein letztes Mal mit seinem langjährigen Partner und engen Freund, dem Saxophonisten Rudy Pompilli, durch Australien und Neuseeland. Der Tod Rudy Pompillis im Februar 1976 stürzt Bill Haley in tiefe Depressionen, von denen er sich in den letzten Jahren seines Lebens nicht mehr erholte. Der Produzent Kenny Denton holt Haley Mitte 1979 in die Fame Studios nach Alabama, und gemeinsam mit den Rockveteranen Steve Murray, Jim Lebak, Gerry Tilley, Pete Spencer, Ray Parson, Geoff Driscol und Pete Wingfield machte Bill Haley Studioaufnahmen für seine letzte LP unter dem Sonet-Label Everyone Can Rock ’n ’Roll! Am 26. November 1979 folgte der letzte große Höhepunkt in Bill Haleys Musikkarriere, sein Konzert vor Königin Elisabeth II. im Theater Royal, London, mit anschließendem Empfang und Ehrung.

Während seiner letzten Tournee 1980 in Südafrika gestand Haley einem engen Freund, dass er unter einem inoperablen Hirntumor litt. Von seiner schweren Krankheit schon gezeichnet, plante Haley dennoch für November 1980 eine weitere Konzerttournee durch Europa. Es kam nicht mehr dazu; am 9. Februar 1981 starb Bill Haley in seinem Haus in Harlingen, Texas. Ungeklärt ist bis heute der Verbleib seiner Urne; sie wurde wahrscheinlich der Familie oder Freunden übergeben. Ein Grab ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass Bill Haley im Kreidler Ashcraft Funeral aufgebahrt und im Brownsville Krematorium eingeäschert wurde.

Begegnungen zwischen Haley und Presley

Ticket der Package-Tour mit Haley, Hank Snow und Elvis Presley

Im Herbst 1955 begegneten sich Elvis Presley und Bill Haley in Oklahoma City zum ersten Mal persönlich. Zu diesem Zeitpunkt tourte Bill Haley mit Hank Snow durch den Mittleren Westen. Haley war mit seiner Aufnahme Rock Around the Clock von Juni bis August 1955 für acht Wochen auf Platz 1 der nationalen Charts gewesen und wurde damals als „Rhythm & Blues-Künstler“ gefeiert; die Bezeichnung „Rock`n`Roll“ war im Musikgeschäft zu diesem Zeitpunkt noch nicht gängig. Colonel Tom Parker, der künftige Manager von Elvis Presley, erreichte durch eine Vereinbarung mit Haleys Manager Jim Ferguson, dass der 20-jährige Presley, damals als Nachwuchsstar außerhalb der Südstaaten noch relativ unbekannt, sich dieser Tour anschliessen konnte.

Parker, zu diesem Zeitpunkt bereits vom Presleys großem Talent überzeugt, arbeitete fieberhaft daran, ihn im amerikanischen Musikgeschäft aufzubauen. In der dann folgenden gemeinsamen zweiwöchigen Tour kamen sich Haley und Presley auch persönlich näher. Haley, damals bereits seit zehn Jahren im Geschäft, empfahl Presley unter anderem, mehr rhythmische Stücke zu entwickeln und zu präsentieren. Laut einem Interview mit Ken Kerry sagte Bill Haley damals: „Elvis, du stützt Dich zu sehr auf Balladen, Du hast doch so ein natürliches Rhythmusgefühl, also bringe es rüber und auch auf die Bühne!“ Nach den Shows machten sie gemeinsame Ausflüge mit Haleys neuem Cadillac.

Am 20. Oktober 1955 gab es ein Wiedersehen bei einem Auftritt in der Brooklyn High School in Cleveland, Ohio, diesmal in Bill Randles Live-Show; neben Haley und Presley waren auch Pat Boone und The Four Lads dabei. Bill Randle, damals nach Alan Freed der führende Vertreter der neuen Musikrichtung, die dann Anfang 1956 als „Rock’n‘Roll“ weltweit ihren Siegeszug antrat, hatte die Idee, diese Show mit Haley und Presley für eine eigene Kampagne zu verfilmen. Unter dem Titel „The Pied Piper of Cleveland: A Day In The Life Of The Famaus Disk Jockey“ entstand ein 15-minütiger Streifen mit Bill Haley und Elvis Presley, der aber nach nur einer Ausstrahlung bei einem lokalen Fernsehsender unter ungeklärten Umständen verloren ging. Erhalten ist das Foto von Haley und Presley in „Shake-Hands-Pose“, das später in Bill Haleys Büro in Chester einen Ehrenplatz erhielt.

Im September 1956 übernahm Presley nach seinem berühmten Auftritt in der Ed-Sullivan-Show und der Veröffentlichung sieben neuer RCA-Singles endgültig das Zepter im Rock’n‘Roll, obwohl Bill Haley aufgrund seiner Auftritte in den Columbiafilmen Rock Around The Clock und Don’t Knock The Rock noch bis zum Frühjahr 1957 die größten Plattenumsätze der jungen Rockgeschichte zu verzeichnen hatte. Weitere Begegnungen des als GI der US-Armee in Deutschland stationierten Presley mit Bill Haley fanden während Haleys Deutschlandtournee 1958 in Frankfurt und in Stuttgart statt.

Bill Haley in den deutschen Printmedien

In der deutschen Nachkriegsgesellschaft haben sich Mitte der 50er Jahre besonders die Printmedien bei der Verteidigung von Moral und Sitte, insbesondere bei der Abwehr „jugendgefährdender“ Musik hervorgetan. Bereits die deutsche Illustrierte Film-Bühne, bebilderte Beilage eines jeden Films an deutschen Kinokassen, vermied 1956 bei der Vorstellung des ersten Rock`n`Roll-Films Außer Rand und Band in der gesamten textlichen Abhandlung über den Siegeszug Bill Haleys und seiner Musik krampfhaft den Gebrauch des Terminus „Rock`n`Roll“. Statt dessen war zu lesen: „... kein Wunder, denn die Kapelle spielte eine völlig neuartige schräge Musik, nämlich Boogie!“

Während in England im Februar 1957 bei Bill Haleys Ankunft in Southampton der Daily Mirror als Headline titelte „Fantabulous!“, Bill Haleys Aufstieg und Lebensgeschichte druckte und einen Sonderzug für die Fans von London nach Southampton charterte, klagte 20 Monate später, bei Haleys Deutschland-Tournee, der Rheinische Merkur, dass Bill Haley, der „Komet der Triebentfesselung“, im Bistum Essen am Tag der Papstwahl „einen Generalangriff auf Geschmack, Anstand und Selbstachtung gewagt habe“. Die Ost-Berliner SED-Zeitung Neues Deutschland bezichtigte den „Rock`n`Roll-Gangster Haley“ nach seinem Berlin-Konzert, eine „Orgie der amerikanischen Unkultur angerichtet zu haben“.

Bill Haley’s Original Comets

Im Jahre 1987 vereinigten sich in Philadelphia die altgedienten Comets Johnny Grande und Franny Beecher mit den Gründungsmitgliedern der aus den Comets 1955 hervorgegangenen neuen Band The Jodimars, Joey D’Ambrosio, Dick Richards und Marshall Lytle, zu „Bill Haley’s Original Comets“, verstärkt durch den Engländer Jacko Buddin, dessen gesangliche Nähe zu Bill Haley unüberhörbar ist. Nach einem ersten erfolgreichen Auftritt in England übernahm „Rock It Concerts“ aus München das europäische Management. Seitdem touren die Comets als älteste Rockband der Welt bereits seit 20 Jahren mit dem Haley-Sound um die Welt, treten in zahlreichen Fernsehshows auf und haben sechs neue CDs im typischen Bill Haley & Comets Sound herausgebracht.

Im März 2007 waren die Comets in München zu Gast, um den Grundstein für das neue Bill-Haley-Museum zu legen, im Oktober 2007 wurde das Museum von Ex-Comet Gitarrist Bill Turner eröffnet. Das weltweit einzigartige Museum umfasst hunderte von Fotos, Platten, Originalinstrumente, Goldenen Schallplatten, Auszeichnungen und Memorabilia von Bill Haley & His Comets.

Diskographie

US-Veröffentlichungen

Singles

Jahr Titel Plattenfirma
1946 Who’s Gonna Kiss You When I’m Gone? / Out Where the West Winds Blow Vogue Records
1947 Boogie Woogie Yodel / Baby, I Found Out All About You Vogue Records
1948 Four Leaf Clover Blues / Too Many Parties, Too Many Pals Cowboy Records
1949 Candy Kisses / Tennessee Border Cowboy Records
1949 The Covered Wagon Rolled Right Along / Yodel Your Blues Away Cowboy Records
1950 Behind the Eight Ball / Foolish Questions Cowboy Records
1950 Candy Kisses / Four Leaf Clover Blues Cowboy Records
1950 Stand Up and Be Counted / Loveless Blues (unter dem Pseudonym Johnny Clifton) Center Records
1950 Deal Me a Hand / Ten Gallon Stretson Keystone Records
1950 Susan Van Dusan / I’m Not to Blame Keystone Records
1950 I’m Gonna Dry Ev’ry Tear With a Kiss / Why Do I Cry over You? Atlantic Records
1950 My Sweet Little Girl from Nevada / My Palomino and I Cowboy Records
1951 Tearstains on My Heart / Rocket 88 Holiday Records
1951 Green Tree Boogie / Deep Down in My Heart Kit Records
1951 A Year Ago This Christmas / I Don’t Want to Be Alone for Christmas Holiday Records
1952 Sundown Boogie / Juke Box Cannon Ball Holiday Records
1952 Icy Heart / Rock the Joint Essex Records
1952 Real Rock Drive / Stop Beatin’ Round the Mulberry Bush Essex Records
1952 Rocking Cair on the Moon / Dance with a Dolly Essex Records
1953 Crazy Man Crazy / What’cha Gonna Do? Essex Records
1953 Fractured / Pat-A-Cake Essex Records
1953 Live It Up / Farewell So Long Goodbye Essex Records
1953 I’ll Be True / Ten Little Indians Essex Records
1953 Live It Up / Farewell So Long Goodbye Quality Records (Kanada-Veröffentlichung)
1953 I’ll Be True / Ten Little Indians Quality Records (Kanada-Veröffentlichung)
1954 Straight Jacket / Chattanooga Choo-Choo Essex Records
1954 Thirteen Women / Rock Around The Clock Decca Records
1954 Shake, Rattle and Roll / A.B.C. Boogie Decca Records
1954 Sundown Boogie / Juke Box Cannon Ball Essex Records
1954 Happy Baby / Dim, Dim the Lights Decca Records
1954 Rocket “88” / Green Tree Boogie Essex Records
1954 Rocket “88” / Green Tree Boogie Transworld Records
1954 Yes Indeed / Real Rock Drive Transworld Records
1955 Birth of the Boogie / Mambo Rock Decca Records
1955 Razzle-Dazzle / Two Hound Dogs Decca Records
1955 Rock The Joint / Farewell So Long Goodbye Essex Records
1955 Rock-A-Beatin’ Boogie / Burn That Candle Decca Records
1955 See You Later, Alligator / The Paper Boy Decca Records
1956 The Saints Rock'n'Roll / R-O-C-K Decca Records
1956 Hot Dog Buddy Buddy / Rockin' Through the Rye Decca Records
1956 Rip It Up / Teenager's Mother Decca Records
1956 Rudy's Rock / Blue Comet Blues Decca Records
1956 Don't Knock The Rock / Choo Choo Ch`Boogie Decca Records
1957 Forty Coups of Coffee / Hook, Line and Sinker Decca Records
1957 Billy Goat / Rockin' Rollin Rover Decca Records
1957 The Dipsy Doodle / Miss You Decca Records
1957 Rock The Joint / How Many? Decca Records
1957 Mary, Mary Lou / It's a Sin Decca Records
1958 Skinny Minnie / Sway with Me Decca Records
1958 Lean Jean / Don't Nobody Move Decca Records
1958 Chiquita Linda / Who'a Mabel Decca Records
1958 Corrine, Corrina / B. B. Betty Decca Records
1959 I Got a Woman / Charmaine Decca Records
1959 A Fool Such As I / Where Did You Go Last Night Decca Records
1959 Shaky / Caldonia Decca Records
1959 Joey's Song / Ooh! Look-A-There, Ain't She Pretty Decca Records
1960 Skokiaan / Puerto Rican Peddler Decca Records
1960 Music, Music, Music! / Strictly Instrumental Decca Records
1961 Honky Tonk / Flip, Flop and Fly Warner Brothers Records
1961 Spanish Twist / My Kind of Woman Gone Records
1961 Riviera / War Paint Gone Records
1963 Tenor Man / Up Goes My Love Newtown Records
1963 Dance Around The Clock / What Can I Say Newtown Records
1963 White Parakeet / Midnight in Washington Newhits Records
1963 Tandy / You Call Everybody Darling Nicetown Records
1964 The Green Door / Yeah She`s Evil Decca Records
1965 Tongue Tied Tony / Haley A Go Go DR Records

Alben

1950er-Jahre
  • 1954: Bill Haley's Dance Party / Essex EP
  • 1954: Rock With Bill and the Comets (I) / Essex EP
  • 1954: Rock With Bill and the Comets (II) / Essex EP
  • 1954: Rock With Bill and the Comets (III) / Essex EP
  • 1954: Rock With Bill and the Comets / Essex LP
  • 1955: Shake, Rattle and Roll / Decca LP
  • 1956: Shake, Rattle and Roll / Decca EP
  • 1956: Dim, Dim the Lights / Decca EP
  • 1956: Rock'n'Roll / Decca EP
  • 1956: Music for the Boyfriend / Decca EP
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show I / Decca EP
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show II / Decca EP
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show III / Decca EP
  • 1956: Rock Around The Clock / Decca LP
  • 1956: Music for the Boyfriend / Decca LP
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show / Decca LP
  • 1957: Rockin' the Oldies / Decca EP
  • 1957: Rock'n'Roll Party / Decca EP
  • 1957: Rockin' and Rollin / Decca EP
  • 1957: Rockin' the Oldies / Decca LP
  • 1958: Rockin' Around the World / Decca EP
  • 1958: Rockin' Around Europe / Decca EP
  • 1958: Rockin' Around the Americas / Decca EP
  • 1958: Rockin' Around the World / Decca LP
  • 1958: Let's Have a Party / Decca LP
  • 1958: Rockin' The Joint / Decca LP
  • 1959: Rip It Up / Decca EP
  • 1959: Bill Haley's Chicks / Decca EP
  • 1959: Top Teen Hits / Decca EP
  • 1959: Bill Haley and His Comets / Decca EP
  • 1959: Strictly Instrumental / Decca EP
  • 1959: Rockin' the Joint / Decca EP
  • 1959: Bill Haley Chicks / Decca LP
1960er-Jahre
  • 1960: Strictly Instrumental / Decca LP
  • 1960: Bill Haley and His Comets / Warner Brothers LP
  • 1960: Bill Haley's Juke Box / Warner Brothers LP
  • 1962: Country & Western Bonanza / Camay LP
1970er-Jahre
  • 1974: Let the Good Times Roll (Soundtrack) / Bell (LP)

UK- / DE-Veröffentlichungen

Singles

Jahr Titel Plattenfirma
1953 Crazy Man Crazy / What’cha Gonna Do London Records (UK)
1953 Fractured / Pat-A-Cake London Records (UK)
1954 Rock Around The Clock / Thirteen Women Brunswick Records (UK)
1954 Shake, Rattle and Roll / A.B.C. Boogie Brunswick Records (UK)
1955 Happy Baby / Dim, Dim the Lights Brunswick Records (UK)
1955 Mambo Rock / Birth of the Boogie Brunswick Records (UK)
1955 Green Tree Boogie / Sundown Boogie Brunswick Records (UK)
1955 Razzle-Dazzle / Two Hound Dog Brunswick Records (UK)
1955 Farewell, So Long, Goodbye / I’ll Be True London Records (UK)
1955 Ten Little Indians / Rockin’ Chair on the Moon London Records (UK)
1955 Rock-A-Beatin’ Boogie / Burn That Candle Brunswick Records (UK)
1955 Rock Around the Clock / A.B.C. Boogie Brunswick Records (D)
1955 Shake, Rattle and Roll / Dim, Dim the Lights Brunswick Records (D)
1955 Mambo Rock / Happy Baby Brunswick Records (D)
1955 Crazy Man Crazy / What’cha Gonna Do? Decca Records (D, 78 T.)
1955 Crazy Man Crazy / What’cha Gonna Do? Decca Records (D)
1956 See You Later, Alligator / The Paper Boy Brunswick Records (UK)
1956 Why Do I Cry over You / I'm Gonna Dry Every Tear with a Kiss Melodisc Records (UK)
1956 R-O-C-K / The Saint's Rock'n'Roll Brunswick Records (UK)
1956 Hot Dog Buddy Buddy / Rockin' Through the Rye Brunswick Records (UK)
1956 Rip It Up / Teenager's Mother Brunswick Records (UK)
1956 Rudy's Rock / Blue Comet Blues Brunswick Records (UK)
1956 See You Later Alligator / Paper Boy Brunswick Records (D)
1956 Razzle-Dazzle / Birth Of The Boogie Brunswick Records (D)
1956 Burn That Candle / Rock-A-Beatin' Boogie Brunswick Records (D)
1956 Rocking Cair on The Moon / Ten Little Indians London (D)
1956 Live It Up / Rock The Joint London (D)
1956 Farewell So Long, Goodbye / Real Rock Drive London (D)
1957 Don't Knock The Rock / Calling All Comets Brunswick Records (UK)
1957 Hook, Line Sinker / Goofin' Around Brunswick Records (UK)
1957 Forty Cups Of Coffee / Choo Choo Ch' Boogie Brunswick Records (UK)
1957 Billy Goat / Rockin' Rollin' Over Brunswick Records (UK)
1957 Dispsy Doodle / Miss You Brunswick Records (UK)
1957 R-O-C-K / Saint's Rock'n'Roll Brunswick Records (D)
1957 Rip It Up / Teenager's Mother Brunswick Records (D)
1957 Don't Knock The Rock / Choo Choo Ch' Boogie Brunswick Records (D)
1957 Calling All Comets / Goofin' Around Brunswick Records (D)
1957 Hot Dog Buddy Buddy / Hook, Line And Sinker Brunswick Records (D)
1957 Rudy's Rock / Blue Comet Blues Brunswick Records (D)
1957 Hide And Seek / Rockin' Through The Rye Brunswick Records (D)
1957 Forty Cups of Coffee / Two Hound Dogs Brunswick Records (D)
1958 Mary, Mary Lou / It's The Sin Brunswick Records (UK)
1958 Skinny Minnie / How Many Brunswick Records (UK)
1958 Lean Jean / Don't Nobody Move Brunswick Records (UK)
1958 Whoa Mabel / Chiquita Linda Brunswick Records (UK)
1958 I'm Gonna Sit Right Down and Write Myself a Letter / The Dipsy Doodle Brunswick Records (D)
1958 Skinny Minnie / Sway with Me Brunswick Records (D)
1958 Mary, Mary Lou / Picadilly Rock Brunswick Records (D)
1958 Lean Jean / It's The Sin Brunswick Records (D)
1958 Whoa Mabel / Chiquita Linda Brunswick Records (D)
1958 Come Rock With Me / Me Rock A Hula Brunswick Records (D)
1959 Charmain / I Got a Woman Brunswick Records (UK)
1959 Shaky / Caldonia Brunswick Records (UK)
1959 Joey's Song / Ooh! Look-A-There, Ain't She Pretty Brunswick Records (UK)
1959 Corinne, Corinna / Marie Brunswick Records (D)
1959 Eloise / Ida, Sweet As Apple Cidder Brunswick Records (D)
1959 I Got a Woman / Rockin' Rollin' Rover Brunswick Records(D)
1959 A Fool Such As I / Where Did You Go Last Night Brunswick Records (D)
1959 Charmaine / Sweet Sue, Just You Brunswick Records (D)
1959 Shaky / Caldonia Brunswick Records (D)
1960 Skokiaan / Puerto Rican Peddler Brunswick Records (UK)
1960 Joey's Song / Ooh! Look-A-There, Ain't She Pretty (stereo) Brunswick Records (D)
1960 Mack The Knife / Music! Music! Music! Brunswick Records (D)
1960 Dinah / Ida, Sweet as Apple Cider Brunswick (D)
1960 Eloise / Sweet Sue, Just You Brunswick Records (D)
1960 Ooh! Look-A-There, Ain't She Pretty / Joey's Song Brunswick Records (D)
1960 Pretty Aluette / Vive La Rock'n'Roll Brunswick Records (D)
1960 Rockin' Matilda / Rockin' Rollin' Schintzlebank Brunswick Records (D)
1960 Mack the Knife / Music! Music! Music! Brunswick Records (D)
1960 New Rock the Joint / Rock Lomond Brunswick Records (D)
1960 Skokiaan / Strictly Instrumental Brunswick Records (D)
1961 The Spanish Twist / My Kind of Woman London Records (UK)
1961 Ain't Mishavin' / Is It True What They Say About Dixie? Brunswick Records (D)
1961 Carolina in the Morning / Somebody Else Is Taking My Place Brunswick Records (D)
1961 Candy Kisses / Tamiami Warner Brothers Records (D)
1961 Cick Safari / Hawk Warner Brothers Records (D)
1962 Spanish Twist / My Kind of Woman London Records (D)
1963 Tenor Man / Up Goes My Love Stateside Records (UK)
1964 Florida Twist / Lullaby of Birdland Twist Roulette Records (D)
1979 Hail, Hail Rock'n'Roll / Let the Good Times Roll Again Sonet Records (UK)
1979 Everyone Can Rock'n'Roll / I Need the Music Sonet Records (UK)

Alben

1950er-Jahre
  • 1955: Rock and Roll / London EP (UK)
  • 1955: Dim, Dim the Lights / Brunswick EP (UK)
  • 1955: Live It Up / London LP (UK)
  • 1956: Rock'n'Roll / Brunswick EP (UK)
  • 1956: Rock Around The Clock / Brunswick EP (UK)
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show I / Brunswick EP (UK)
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show II / Brunswick EP (UK)
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show III / Brunswick EP (UK)
  • 1956: Live It Up I / London EP (UK)
  • 1956: Live It Up II / London EP (UK)
  • 1956: Live It Up III / London EP (UK)
  • 1956: Rock Around the Clock / Brunswick LP (UK)
  • 1956: Rock'n'Roll Stage Show / Brunswick LP (UK)
  • 1956: Rock'n'Roll / Brunswick EP (D)
  • 1956: Live It Up I / London EP (D)
  • 1956: Live It Up II / London EP (D)
  • 1956: Rock Around the Clock / Brunswick LP (D)
  • 1956: Schlagerparade USA / Brunswick LP (D)
  • 1956: Schlager aus USA / Brunswick LP (D)
  • 1956: Live It Up / London LP (D)
  • 1957: Music for the Boyfriend / Brunswick EP (UK)
  • 1957: Rockin' the Oldies / Brunswick LP (UK)
  • 1957: Rock The Joint / London LP (UK)
  • 1957: R-O-C-K / Brunswick EP (D)
  • 1957: Don't Knock the Rock / Brunswick EP (D)
  • 1957: Rudy's Rock / Brunswick EP (D)
  • 1957: Rock with Bill / Brunswick EP (D)
  • 1957: Rock the Joint I / London EP (D)
  • 1957: Rock the Joint II / London EP (D)
  • 1957: Rock'n'Roll Show / Brunswick LP (D)
  • 1958: Rockin' The Oldies I / Brunswick EP (UK)
  • 1958: Rockin' The Oldies II / Brunswick EP (UK)
  • 1958: Rockin' The Oldies III / Brunswick EP (UK)
  • 1958: Conga Rock / London EP (UK)
  • 1958: Rockin' The Joint / Brunswick LP (UK)
  • 1958: Spitzenschlager des Jahres / Polydor EP (D)
  • 1959: They Sold a Million / Brunswick EP (UK)
  • 1959: Rockin' Around The World / Brunswick EP (UK)
  • 1959: "Bill Haley" / Brunswick EP (UK)
  • 1959: Bill Haley's Chicks Brunswick LP (UK)
  • 1959: Rockin' Again / Brunswick EP (D)
  • 1959: More Bill Haley / Brunswick EP (D)
  • 1959: Shaky / Brunswick EP (D)
1960er-Jahre
  • 1960: Bill Haley and His Comets / Warner Brothers EP (UK)
  • 1960: Bill Haley's Juke Box / Warner Brothers EP (UK)
  • 1960: Strictly Instrumental / Brunswick LP (UK)
  • 1960: Rockin' Around the World / Brunswick EP (D)
  • 1960: Rockin' The Oldies / Brunswick EP (D)
  • 1961: Bill Haley and His Comets / Warner Brothers EP (D)
  • 1961: Bill Haley and His Comets / Warner Brothers LP (D)
  • 1963: Twisting Knights / Columbia LP (UK)
1970er-Jahre
  • 1971: Rock Around The Country / Metronome LP (D)
  • 1972: "Travellin Band" / Janus LP (UK)
  • 1973 "Just Rock'n'Roll Music" / Sonet LP (UK)
  • 1976 "R.O.C.K. - Recorded in Muscle Shoals" / Sonet LP (UK)
  • 1979: Everyone Can Rock`n`Roll / Sonet LP (UK)

Ehrungen und Auszeichnungen

  • 1953 Haley`s Comets - One of the Best Small Instrumental Groups USA "Cash Box Magazin"
  • 1955 Beste Band laut den Lesern der Musikzeitungen "Downbeat" & "Record Whirl".
  • 1955 Goldene Schallplatten für "Shake Rattle & Roll" und "Rock Around The Clock"
  • 1956 Goldene Schallplatte für "See You Later Alligator"
  • 1957 Goldene Schallplatten für "Rock Around The Clock" in Deutschland und England.
  • 1974 Olivia Newton-John überreicht Bill Haley einen Preis für die 6. erfolgreiche Wiederveröffentlichung von "Rock Around The Clock".
  • Bill Haley erhält einen "Stern" auf Hollywoods legendärem "Starwalk".
  • 1979 wurde Bill Haley von Queen Elizabeth anlässlich einer Royal Command Performance in London geehrt
  • 1987 wurde Bill Haley in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen
  • Aufnahme in die Rockabilly Hall of Fame
  • 2006 wurde der Asteroid „79896 Billhaley“ nach ihm benannt
  • 2007 wurde in München das erste "Bill-Haley-Museum" eröffnet

Einzelnachweise

  1. Craig Morrison: Go Cat Go! Rockabilly Music and its Makers, S. 34; University of Illinois Press
  2. Scrapbook der Comets, "Rock It - Concerts" (München), Seite 1

Weblinks


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