Billingsbach
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Blaufelden
Blaufelden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Blaufelden hervorgehoben
49.2969444444449.9719444444444460Koordinaten: 49° 18′ N, 9° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Schwäbisch Hall
Höhe: 460 m ü. NN
Fläche: 90,18 km²
Einwohner: 5325 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74572
Vorwahl: 07953
Kfz-Kennzeichen: SHA
Gemeindeschlüssel: 08 1 27 008
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hindenburgplatz 4
74572 Blaufelden
Webpräsenz:
Bürgermeister: Klaus Köger (parteilos)
Lage der Gemeinde Blaufelden im Landkreis Schwäbisch Hall
Blaufelden Braunsbach Bühlertann Bühlerzell Crailsheim Fichtenau Fichtenberg Frankenhardt Gaildorf Gerabronn Ilshofen Ilshofen Kirchberg an der Jagst Kreßberg Langenburg Mainhardt Michelbach an der Bilz Michelfeld Oberrot Obersontheim Rosengarten Rot am See Satteldorf Schrozberg Schwäbisch Hall Schwäbisch Hall Stimpfach Sulzbach-Laufen Untermünkheim Vellberg Wallhausen WolpertshausenKarte
Über dieses Bild

Blaufelden ist eine Gemeinde im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Blaufelden liegt auf der Hohenloher Ebene in 320 bis 488 Meter Höhe. Das Gemeindegebiet zieht sich wie ein Gürtel durch den nördlichen Landkreis Schwäbisch Hall, vom Hohenlohekreis bis zur bayerischen Grenze.

Gemeindegliederung

Die Gemeindegebiet besteht aus dem Hauptort Blaufelden und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden Billingsbach, Gammesfeld, Herrentierbach, Wiesenbach und Wittenweiler (ohne Ober- und Unterweiler, die nach Gerabronn eingegliedert wurden). Zu den einzelnen Ortsteilen gehören zahlreiche weitere räumlich getrennte Wohnplätze, die meist nur wenig Einwohner haben. Hier sind zu nennen:

Wappen Billingsbach
  • zu Billingsbach: Brüchlingen, Hertensteiner Mühle, Lentersweiler, Mittelbach, Raboldshausen (bis 1875 Name der Gemeinde Billingsbach)
Wappen Blaufelden
  • zu Blaufelden: Blaubach, Niederweiler, Schuckhof
Wappen Gammesfeld
  • zu Gammesfeld: Ehringshausen, Heufelwinden, Metzholz
Wappen Herrentierbach
  • zu Herrentierbach: Alkertshausen, Geroldshausen, Kottmannsweiler, Simmetshausen
Wappen Wiesenbach
  • zu Wiesenbach: Emmertsbühl, Engelhardshausen, Naicha, Saalbach
Wappen Wittenweiler
  • zu Wittenweiler: Erpfersweiler, Wasen

Nachbargemeinden

Nachbarstädte und -gemeinden Blaufeldens sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen): Mulfingen (Hohenlohekreis), Schrozberg, Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach, Bayern), Rot am See, Gerabronn und Langenburg. Bis auf Mulfingen und Rothenburg ob der Tauber gehören alle zum Landkreis Schwäbisch Hall.

Geschichte

Eingemeindungen

Während der Gemeindereform wurden insgesamt fünf Gemeinden nach Blaufelden eingemeindet; diese waren:

  • am 1. Januar 1972: Billingsbach, Wittenweiler und Wiesenbach
  • am 1. Januar 1973: Gammesfeld
  • am 1. Januar 1975: Herrentierbach

Wirtschaft und Infrastruktur

Das landwirtschaftlich geprägte Dorf nahm an der wirtschaftlichen Entwicklung des 19. Jahrhunderts kaum teil, blieb aber von Bedeutung durch seine zentrale Lage, durch den Viehhandel und durch seine Märkte. Die Landwirtschaft spielt auch heute noch eine wichtige Rolle, es gibt noch fast einhundert landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe.

Die Raiffeisenbank im Ortsteil Gammesfeld mit dem Geschäftsführer als einzigem Angestellten und etwa 500 Kunden wurde als Deutschlands kleinste Bank mit Deutschlands bestem Zins bekannt.[2][3] Die Bankniederlassung ist auch Kernstück eines Dokumentarfilms (Schotter wie Heu) über das Leben in Gammesfeld.[4]

Verkehr

Die Gemeinde verfügt über einen Bahnhof an der Taubertalbahn CrailsheimWertheim. Bis 1996 zweigte in Blaufelden eine Nebenbahn nach Langenburg ab, die auch über Haltepunkte in Wittenweiler und in Raboldshausen verfügte. Der Personenverkehr auf der Nebenbahn wurde bereits 1963 eingestellt.

Einrichtungen

Blaufelden ist Sitz des Kirchenbezirks Blaufelden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Christophe-Philippe Oberkampf (1738–1815), deutsch-französischer Tuchfabrikant (im Ortsteil Wiesenbach)
  • Friedrich Schmidt (1902–1973), Politiker (NSDAP), Landtagsabgeordneter, (im Ortsteil Wiesenbach)
  • Otto Wilhelm Betz (1917–2005), deutscher Theologe und Universitätsprofessor (im Ortsteil Herrentierbach)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Quelle: WDR 5 - Feature vom 21.02.2007, 10:15 Uhr, 19.10 Uhr
  3. Alex Rühle: Kampf der Raffeisenkasse. In: Süddeutsche Zeitung vom 30. Juli 2004 (abgerufen am 19. Oktober 2008)
  4. Rezension des Films Schotter wie Heu bei filmzentrale.de (abgerufen am 25. April 2008)

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