Billingshausen Unterfranken
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Birkenfeld
Birkenfeld (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Birkenfeld hervorgehoben
49.8666666666679.7200-325Koordinaten: 49° 52′ N, 9° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Marktheidenfeld
Höhe: 200-325 m ü. NN
Fläche: 29,15 km²
Einwohner: 2155 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97834
Vorwahl: 09398
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 119
Adresse der Gemeindeverwaltung: Langgasse 19
97834 Birkenfeld
Webpräsenz:
Bürgermeister: Werner Schebler (FW)

Birkenfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Birkenfeld liegt in der Region Main Spessart.

Es existieren folgende Gemarkungen: Billingshausen, Birkenfeld.

Geschichte

Urkundlich nachgewiesen ist, dass schon im Jahre 788 ein Pirchanafelt in pago Waldsasse besteht. Es wird im Zusammenhang der umfangreichen Mattonenschenkung aus dem Waldsassengau an die Reichsabtei Fulda des Grafen Matto und dessen Bruder Mengingoz (Mengingaud) erwähnt. Die Reichsabtei Fulda unter Abt Sturmi(us) erhielt demnach zwei Teile im Dorf Pirchanafelt geschenkt. Mengingoz war von 753 (754) - 768 (769) Bischof von Würzburg, seinen Besitz aber vererbte er der Reichsabtei Fulda.


Neben dem Grafen von Rieneck bis zum Jahre 1337 und dem Hochstift Würzburg hatten hier Grundbesitz, Gefälle, Zehnten und Wildbachrechte das Prämonstratenser-Kloster Oberzell und seit 1164 auch das Hochstift Naumburg in Gemeinschaft mit dem Hochstift Würzburg. Aber auch die weltlichen Grundherren erscheinen in der Geschichte des Ortes.


Es sind dies die Schecken von Homburg 1199, die Herren von Westernburg vor 1342 und seit 1348 die Herren von Witzstadt. Rechte und Güter besaßen hier seit alters her die Vögte von Rieneck und Grafen von Wertheim. Urkundlich werden auch genannt die Rüden von Kollenberg und zu Beginn des 16. Jahrh. die Familien Steigerwald, Loos und von Kottwitz. Genannt sind auch die bekannten Würzburger Stifte Neumünster, Agnetenkloster, und Himmelspforten, sowie das Kloster Schönau bei Gemünden um 1320, Sankt Burkardus in Würzburg und das Kloster Bronnbach an der Tauber.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1830= 1393 ,Jahr 1875= 1652, Jahr 1905= 1586, Jahr 1919= 1748, Jahr 1933= 1642, Jahr 1939= 1563, Jahr 1946= 2319, Jahr 1952= 2061, Jahr 1960= 1810, Jahr 1970= 1861, Jahr 1985= 1925, Jahr 1995= 2034, Jahr 2001= 2189, Jahr 2007= 2155

Politik

Bürgermeister ist Werner Schebler (Freie Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 924 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 141 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 4, im produzierenden Gewerbe 111 und im Bereich Handel und Verkehr 27 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 69 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 867. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 46 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2374 ha, davon waren 2231 ha Ackerfläche und 140 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 84 Kindern
  • Schulen: Schulgebäude für drei Klassen (VS Karbach)

Persönlichkeiten

Weblinks



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