Binde (Altmark)
Binde
Wappen von Binde
Koordinaten: 52° 51′ N, 11° 23′ O52.85511.38805555555627Koordinaten: 52° 51′ 18″ N, 11° 23′ 17″ O
Höhe: 27 m ü. NN
Fläche: 15,90 km²
Einwohner: 350 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 2010
Postleitzahl: 29416
Vorwahl: 039036
Binde (Sachsen-Anhalt)
Binde
Binde
Lage von Binde in Sachsen-Anhalt

Binde ist ein Ortsteil der Stadt Arendsee (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ort liegt rund sieben Kilometer westlich des Arendsees und 17 Kilometer östlich der Kreisstadt Salzwedel an der B 190.

Ortschaftsgliederung

Zur Ortschaft Binde gehören die Ortsteile Binde und Ritzleben.

Geschichte

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Binde am 24. Juni 2009, dass die Gemeinde Binde in die Stadt Arendsee (Altmark) eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1][2]

Nach Eingemeindung der bisher selbstständigen Gemeinde Binde wurden Binde und Ritzleben Ortsteile der Stadt Arendsee (Altmark). Für die eingemeindete Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die eingemeindete Gemeinde Binde und künftigen Ortsteile Binde und Ritzleben wurden zur Ortschaft der aufnehmenden Stadt Arendsee (Altmark). In der eingemeindeten Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Binde wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Politik

Bürgermeister

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Kurt Gabriel.

Wappen

Das Wappen wurde am 6. Oktober 2000 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Grün zwischen zwei aufrechten goldenen Ähren am Halm mit je einem zum Schildrand gekehrten aufrechten Blatt ein aufgeschlagenes goldenes Buch, überhöht von drei aufgerichteten goldenen Kegeln nebeneinander, der mittlere beknauft.“

Die Farben der ehemaligen Gemeinde sind Gold (Gelb) - Grün.

Flagge

Die Flagge der ehemaligen Gemeinde ist Grün – Gelb – Grün gestreift (1:3:1) und auf dem Mittelstreifen mit dem Gemeindewappen belegt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bei Binde befindet sich eine große Schweinemastanlage des niederländischen Großunternehmers Adrian Straathof, der noch einige weitere derartige Anlagen im ehemaligen Osten Deutschlands betreibt. Die Anlage ist für 30438 Tiere zugelassen und soll auf eine zugelassene Kapazität von 55770 erweitert werden. Im Ort hat sich eine Bürgerinitiative gegen die Schweinemastanlage bzw. deren Erweiterung gegründet.


Binde liegt an der B 190. Der Bahnhof Binde-Kaulitz liegt an der 2004 stillgelegten Bahnstrecke Salzwedel–Geestgottberg

Sport

Der SV Binde ist mit der Sparte Bohlekegeln im Jahr 2010 in die 2. Bundesliga Süd/Ost aufgestiegen.

Einzelnachweise

  1. Amtsblatt des Landkreises Nr. 8/2009 Seite 215-217
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

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