Birgit Müller-Wieland

Birgit Müller-Wieland (* 13. September 1962 als Birgit Feusthuber in Schwanenstadt/Oberösterreich) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Leben

Birgit Müller-Wieland wuchs in Oberösterreich und in der Steiermark auf. Ab 1980 studierte sie Germanistik und Psychologie an der Universität Salzburg. 1989 promovierte sie mit einer Arbeit über Peter Weiss zum Doktor der Philosophie. Anschließend war sie als Literaturwissenschaftlerin, Journalistin und von 1991 bis 1993 als Geschäftsführerin des Dachverbandes Salzburger Kulturstätten tätig. Daneben leitete sie Schreibwerkstätten und Literaturkurse für Jugendliche. Seit 1996 lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie ist mit dem Komponisten und Dirigenten Jan Müller-Wieland verheiratet. 2000 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil.

Müller-Wieland ist Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Hörspielen. Birgit Müller-Wieland ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung, der österreichischen "IG Autorinnen, Autoren" und des Verbandes Deutscher Schriftsteller. U. a. erhielt sie folgende Auszeichnungen: 1997 ein Jahresstipendium des Landes Salzburg, 2000 den Harder Literaturpreis, 2001 den Würth-Literaturpreis, 2002 das Adalbert-Stifter-Stipendium des Landes Oberösterreich, ein Stipendium des Berliner Senats und den Reinhard-Priessnitz-Preis.

Werke

  • Spurensuche weiblich, Salzburg 1989
  • Die Farbensucherin, Innsbruck 1997
  • Ruhig Blut, Innsbruck 2002
  • Das neapolitanische Bett, Berlin 2005
  • Wohin auch immer, Innsbruck 2009

Weblinks


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