Birkenfelder Eisenbahn
Birkenfelder Eisenbahn
Kursbuchstrecke (DB): 271c (alt)
Streckenlänge: 5,3 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Legende
Bahnhof, Station
0,0 Neubrücke (Nahe) Bf
   
0,4 Nahetalbahn
   
0,5 Steinau-Bach
   
2,2 In der Steinau (Holzladestation)
   
5,3 Birkenfeld

Die Birkenfelder Lokalbahn GmbH (später Birkenfelder Eisenbahn GmbH) eröffnete am 5. Oktober 1880 eine fünf Kilometer lange Nebenbahn vom Bahnhof Neubrücke im Nahetal zu der im Hunsrück gelegenen Kreisstadt Birkenfeld (Nahe). Damit war die Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums (Landesteils), das bis 1937 zum Großherzogtum (Land) Oldenburg gehörte, an die 1860 von der Rhein-Nahe Eisenbahn-Gesellschaft in Betrieb genommene Hauptstrecke Bad Kreuznach – Saarbrücken angeschlossen.

Gesellschafter des Bahnunternehmens waren die Stadt Birkenfeld mit 72 Prozent und die Degussa mit 28 Prozent der Anteile. Diese schied mit der Stilllegung ihres Holzverkohlungswerks in Brücken, das durch eine werkseigene Schleppbahn mit dem Bahnhof Birkenfeld verbunden war, aus der GmbH aus. Seit dem 19. Juli 1969 gehörten der Stadt sämtliche Anteile der Lokalbahn. Diese führte seit 1. Januar 1933 den Betrieb selbst. Vorher war dies von der Staatsbahn besorgt worden.

Der Personenverkehr wurde am 31. Dezember 1962 von der Schiene auf den bahneigenen Omnibusbetrieb verlagert, der schon seit 2. Oktober 1955 Linienverkehr unterhielt. Der zuletzt bescheidene Güterverkehr wurde bis zum 30. September 1991 bedient. Am 31. Dezember 1994 wurde die Strecke formal stillgelegt. Danach sind die Gleise abgebaut worden.

Auf dem ehemaligen Bahndamm wurde mittlerweile ein Rad- und Fußweg angelegt, der sich im Sommer großer Beliebtheit erfreut.


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