Birkenkofel
Birkenkofel
Birkenkofel0001.jpg
Höhe 2.922 m s.l.m.
Lage Südtirol, Italien
Gebirge Haunold-Gruppe, Sextener Dolomiten, Alpen
Geographische Lage 46° 40′ 53″ N, 12° 15′ 19″ O46.68138888888912.2552777777782922Koordinaten: 46° 40′ 53″ N, 12° 15′ 19″ O
Birkenkofel (Südtirol)
Birkenkofel
Gestein Dolomit
Erstbesteigung 17. Juli 1880, Ludwig Grünwald und Santo Siorpaes

Der Birkenkofel (ital.: Croda dei Baranci) ist ein 2922 Meter hoher Berg der Haunold-Gruppe in den Sextener Dolomiten in Südtirol, Italien. Zusammen mit dem Hochebenkofel (Cima Piatta Alta) mit 2905 m, dem Mitterebenkofel (2870 m) und dem Unterebenkofel (2581m) bildet er ein mächtiges, durch Grate verbundenes Massiv. Zwischen Mitterebenkofel und Unterebenkofel liegt auf 2510 m die Eben(kofel)scharte.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Der Birkenkofel liegt ca. 10 Kilometer Luftlinie südsüdöstlich von Toblach im Pustertal. Im Norden wird er begrenzt durch das Birkental, im Osten durch das Innerfeldtal, im Süden durch Hangenalpltal und Schafalm und im Westen schließlich durch das Höhlensteintal.

Erstbesteigung

Der Birkenkofel wurde am 17. Juli 1880 von Ludwig Grünwald, geführt von Santo Siorpaes, zuerst bestiegen[1].

Stützpunkt und leichteste Touren

Stützpunkt für die Besteigung des Birkenkofels ist die Dreischusterhütte (Rifugio Tre Scarperi, 1.626 m s.l.m.). Laut Literatur von dort aus in knapp zwei Stunden auf dem Weg Nr. 10 zunächst südlich, dann nordwestlich auf dem Weg Nr. 8 bis zur Birkenscharte (2540 m). Dann weiter südwestlich über den Nordostgrat in drei Stunden über schrofiges Gelände im Schwierigkeitsgrad UIAA I zum Gipfel.

Quellen

  1. Mitteilungen des DOeAV 1880, Seite 178

Literatur und Karte

  • Richard Goedecke, Alpenvereinsführer Sextener Dolomiten, Bergverlag Rudolf Rother, München 1988, ISBN 3-7633-1255-2
  • Tabacco-Verlag, Carta topografica 1.25.000, Blatt 010, Sextener Dolomiten

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