Birsana
Bârsana
Barcánfalva
Wappen fehlt
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Bârsana (Rumänien)
DEC
Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Maramuresch
Kreis: Maramureş
Koordinaten: 47° 49′ N, 24° 4′ O47.81524.059722222222310Koordinaten: 47° 48′ 54″ N, 24° 3′ 35″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 310 m
Fläche: 68,37 km²
Einwohner: 4.864 (1. Juli 2007)
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 437035
Telefonvorwahl: (+40) 02 62
Kfz-Kennzeichen: MM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Bârsana, Năneşti
Bürgermeister: Petru Cudrici (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 685
loc. Bârsana, jud. Maramureş, RO-437035

Bârsana (alte Schreibweise Bîrsana, ungarisch Barcánfalva) ist eine Gemeinde im Kreis Maramureş (Rumänien).

Inhaltsverzeichnis

Lage

Bârsana liegt etwa 18 km südöstlich der Stadt Sighetu Marmaţiei im Tal des Flusses Iza.

Gliederung

Außer dem eigentlichen Ort Bârsana gehört zur Gemeinde noch das westlich gelegene Dorf Năneşti. Die früher ebenfalls von Bârsana aus verwaltete Ortschaft Onceşti bildet seit 2004 eine eigene Gemeinde.[1]

Geschichte

Der Ort wurde 1326[2] als „terram Zurduky” erstmals urkundlich erwähnt. Er war über mehrere Jahrhunderte Teil des Komitats Maramuresch und damit des Königreichs Ungarn. Nach dem Ersten Weltkrieg gelangte er zu Rumänien.

Bevölkerung

Seit Beginn der offiziellen Volkszählungen im Jahr 1850 war die Gemeinde überwiegend von Rumänen bewohnt. Bis zum Zweiten Weltkrieg stellten Juden die größte Minderheit (etwa 10-15 Prozent). Inzwischen sind die Bewohner von Bârsana nahezu ausschließlich Rumänen; 2002 wurden in der Gesamtgemeinde vier Ungarn und sechs Ukrainer erfasst. Im Ort Bârsana selbst lebten im Jahr 2002 4270 Bewohner. Ähnliches gilt für den eingemeindeten Ort Năneşti, der 2002 533 Einwohner zählte.[3]

Verkehr

Bârsana liegt an der Kreisstraße 186, die von Vadu Izei nach Săcel führt und damit die Städte Sighetu Marmaţiei und Borşa miteinander verbindet. In diese Städte bestehen regelmäßige Busverbindungen. Der nächste Bahnhof befindet sich ca. 13 km nordöstlich des Ortes an der Bahnlinie Salva–Sighetu Marmaţiei.

Sehenswürdigkeiten

Kloster Bârsana

Abgesehen von der landschaftlich attraktiven Lage ist touristischer Hauptanziehungspunkt die 1720 errichtete Holzkirche „Intrarea Maicii Domnului în Biserică“ in der Ortsmitte von Bârsana. 1999 war sie eine der acht Holzkirchen in der Maramureş, die in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen wurde.

Das am südöstlichen Ortsrand gelegene Kloster Mãnãstirea Bârsana wurde 1390 erstmals erwähnt,[4] jedoch um 1800 verlassen und abgetragen.[5] Die heute auf dem Gelände befindlichen Gebäude wurden seit 1993 in der herkömmlichen Holzbauweise errichtet. Heute werden sie als Rumänisch-Orthodoxes Nonnenkloster genutzt.

Einzelnachweise

  1. [1]
  2. [2]
  3. www.kia.hu
  4. [3]
  5. [4]

Weblinks


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