Bis in alle Ewigkeit
Filmdaten
Deutscher Titel Bis in alle Ewigkeit
Originaltitel Tuck Everlasting
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 88 Minuten
Stab
Regie Jay Russell
Drehbuch Jeffrey Lieber, James V. Hart
Produktion Marc Abraham, Armyan Bernstein, Thomas Bliss, Deborah Forte, Jane Startz, William Teitler, Max Wong
Musik William Ross
Kamera James L. Carter
Schnitt Jay Lash Cassidy
Besetzung

Bis in alle Ewigkeit (Originaltitel: Tuck Everlasting) ist ein aus dem Jahre 2002 stammender US-amerikanischer Film, der auf der Romanvorlage Die Unsterblichen (Originaltitel: Tuck Everlasting) von Natalie Babbitt basiert. Der Film stammt aus dem Haus Disney.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die junge Winnie Foster hält es bei ihren Eltern schon lange nicht mehr aus und flieht, als sie erfährt, dass sie auf ein Internat geschickt werden soll. Auf ihrem Weg durch den Wald sieht sie dann durch Zufall Jesse Tuck, der aus einer kleinen Quelle eines Baumes trinkt. Jesse ist nicht sehr begeistert, dass Winnie ihn gesehen hat und versucht sie zu vertreiben, bevor ihm das jedoch gelingt, taucht Jesse's Bruder Miles auf und bringt sie auf seinem Pferd zum Haus seiner Familie.

Winnies Eltern, die jedoch nicht wissen, dass ihre Tochter aus eigenem Willen geflohen ist, glauben an eine Entführung. Sie setzen alles daran, das Mädchen zu finden. Da jedoch jede Spur eines Entführers fehlt, bezichtigt Mrs. Foster einen in gelb gekleideten Mann, den sie eines Abends mit ihrer Tochter am Tor des Anwesens kennengelernt haben. Um wen es sich bei diesem seltsamen Mann handelt, weiß jedoch niemand.

Die Tucks haben sich nach langem Überlegen dazu entschlossen, Winnie erst einmal nicht nach Hause gehen zu lassen, da sie Angst haben, Winnie könnte jemandem von der Familie erzählen. Zudem versuchen sie ein kleines Geheimnis, dass die vier umgibt, geheim zu halten. Jesse zeigt schon am ersten Abend ein Interesse an dem Gast und sie verbringen viel Zeit miteinander. Dies missfällt vor allem seinem Bruder Miles.

Auf der Polizeiwache treffen die Fosters den geheimnisvollen Mann in gelb, der Vorwürfe der Entführung zurückweist, jedoch erklärt, dass er wisse, wo sich Winnie befinde. Er bietet seine Hilfe an.

Jesse und Winnie haben sich ineinander verliebt und nun kann er das Geheimnis nicht mehr für sich behalten. Er erzählt Winnie von der Quelle des Baumes und, dass seine Familie unsterblich ist. Plötzlich taucht jedoch Miles auf. Natürlich ist er nicht begeistert davon, dass das Mädchen nun alles weiß, erzählt ihr am Ende jedoch selbst die ganze Geschichte.

Bei den Fosters taucht der Mann in gelb auf und verhandelt mit der Familie. Er hilft ihnen Winnie zu finden und sie aus der Hand der Entführer zu befreien, wenn er dafür den Wald und das Haus der Fosters bekommt. Nach langem Zögern stimmt Robert Foster zu. Das Leben der Tochter steht an erster Stelle.

Miles, Jesse und Winnie machen sich auf den Weg zurück zu Mae und Angus Tuck, die schon die Sachen gepackt haben. Sie wollen ihre Heimat verlassen. In diesem Moment taucht der Mann in gelb auf und bedroht Winnie mit einer Waffe. Die Familie ist machtlos und kann dem Mädchen nicht helfen. Er verspricht Winnie gehen zu lassen, wenn er erfährt, wo die Quelle zu finden ist. Einzig durch einen Schlag mit der Schaufel kann Mae Winnie befreien, der Mann in gelb ist jedoch tot. Dummerweise tauchen in genau diesem Moment die Polizei und Winnies Vater auf und führen die Eltern von Jesse und Miles ab, die gerade noch fliehen können.

Obwohl sie immer wieder beteuert, die Tucks hätten sie nicht entführt, wird Winnie nicht geglaubt. Eines Nachts tauchen Jesse und Miles auf, da sie ihre Hilfe benötigen, um ihre Eltern zu befreien. Diese sollen nämlich am nächsten Tag gehängt werden. Zu dritt machen sie sich auf den Weg.

Mit einer List und viel Dramatik können sie Mae und Angus befreien. Sie fassen den Entschluss, weiterziehen zu müssen. Jesse, der unbedingt möchte, dass seine geliebte Winnie ihn begleitet, verspricht ihr, nachdem sie sich entschließt bei ihren Eltern bleiben zu müssen, zurückzukehren. Außerdem soll sie von der Quelle trinken, um Unsterblichkeit zu erlangen.

Winnie macht sich nach dem Tod ihrer Großmutter auf den Weg in den Wald und setzt sich an den Baum. Sie bringt es jedoch nicht soweit, wirklich von dem Wasser zu trinken. Ihr kommt wieder ein Gespräch mit Angus Tuck in den Sinn. Und ihr wird klar, dass er mit seinen Worten, sie solle keine Angst vor dem Tod, sondern vor einem ungelebten Leben haben, recht hat.

Viele Jahre später kehrt Jesse wieder zurück, um seine Winnie zu holen. Er muss jedoch im Wald festestellen, dass sie sich gegen die Unsterblichkeit entschieden hat und steht nur noch vor ihrem Grab

Kritik

„Fantasy-Geschichte, angesiedelt zu Anfang des 20. Jahrhunderts, die Fragen nach Leben und Tod und den "Fluch der Unsterblichkeit" anschneidet, ohne besonders tief zu loten.“

film-dienst

Hintergrund

  • Dies ist die bereits zweite Verfilmung des Romanes von Natalie Babbitt. Die erste Verfilmung stammt aus dem Jahre 1981.
  • Der Film nahm weltweit 19.344.615 US-Dollar an den Kinokassen ein, war aber in Deutschland nicht im Kino zu sehen. Die deutschsprachige Erstaufführung war am 26. Dezember 2006 auf Sat.1. Auf DVD ist er nur als Import zu bekommen.

Auszeichnungen

Alexis Bledel und Sissy Spacek wurden 2003 für den Saturn Award nominiert.

Soundtrack

  • William Ross: Tuck Everlasting. The Original Motion Picture Score. Walt Disney Records, Burbank 2002, Tonträger-Nr. 60063-7 – Originaleinspielung der Filmmusik unter der Leitung des Komponisten

Literatur

  • Natalie Babbitt: Die Unsterblichen (Originaltitel: Tuck Everlasting). Deutsch von Hans-Georg Noack. Überarbeitete Neuausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-596-80193-1

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