Bischof von Trier
Die sieben Kurfürsten wählen Heinrich VII. zum König. Die Kurfürsten, durch die Wappen über ihren Köpfen kenntlich, sind, von links nach rechts, die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier, der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen.
Auflistung der Bischöfe von Trier im Trierer Dom

Der Erzbischof von Trier war im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation einer der Kurfürsten.

Die folgenden Personen waren
Bischöfe, Erzbischöfe und Kurfürsten des Bistums Trier
Name Episkopat, Regierungszeit
(Erz-) Bischöfe
Eucharius nach 250
Valerius nach 250
Maternus nach 300
Agritius 314-329
Maximinus 329–346
Paulinus 347–358
Bonosus 359–373
Britto 373–386
Felix 386–399
Mauritius 399–407
Leontius 414–445
Severus 449
Cyrillus 450–458
Iamblichus um 475
Evemerus vor 500
Marus vor 500
Volusianus vor 500
Miletius vor 500
Modestus vor 500
Maximianus 502
Fibicius 511–525
Aprunentius 525–526
Nicetius 526–566
Magnerich 566–586
Gunderich 600
Sabaudus 614
Modoald 622–647
Numerianus 650–697
Basinus 705
Liutwinus 705–715
Milo 715–753
Wiomad 757–791
Richbod (in Personalunion Abt von Lorsch) 791–804
Wizzo 805–809
Amalarius 809–814
Hetti 814–847
Theutgaud 847–868
Bertolf 869–883
Radbod (Erzkanzler) 883–915
Ruotger (Erzkanzler) 915–931
Ruotbert 931–956
Heinrich I. (fränkische Babenberger) 956–964
Dietrich I. 965–977
Egbert (Gerulfinger) 977–993
Ludolf 994–1008
Adalbero von Luxemburg (Gegenerzbischof) 1008
Megingod 1008–1015
Poppo von Babenberg 1016–1047
Eberhard 1047–1066
Kuno I. von Pfullingen 1066–1066
Udo von Nellenburg 1066–1078
Engelbert von Rothenburg 1079–1101
Bruno von Lauffen 1102–1124
Gottfried von Falmagne 1124–1127
Meginher von Vianden 1127–1130
Sedisvakanz 1130–1131
Adalberon von Munsterol (Adalberon de Montreuil) 1131–1152
Hillin von Fallemanien 1152–1169
Arnold I. von Valancourt 1169–1183
Folmar von Karden 1183–1189
Kurfürsten und Erzbischöfe
Johann I. 1189–1212
Theoderich von Wied 1212–1242
Arnold II. von Isenburg 1242–1259
Heinrich II. von Finstingen 1260–1286
Bohemond I. von Warnesberg (Warsberg) 1286–1299
Diether von Nassau 1300–1307
Heinrich III. von Virneburg (in Opposition) 1300–1306
Balduin von Luxemburg 1307–1354
Boemund II. von Saarbrücken 1354–1362
Kuno II. von Falkenstein 1362–1388
Werner von Falkenstein 1388–1418
Otto von Ziegenhain 1418–1430
Raban von Helmstatt 1430–1439
Jakob I. von Sierck 1439–1456
Johann II. von Baden 1456–1503
Jakob II. von Baden 1503–1511
Richard von Greiffenklau zu Vollrads 1511–1531
Johann III. von Metzenhausen 1531–1540
Johann IV. Ludwig von Hagen 1540–1547
Johann V. von Isenburg 1547–1556
Johann VI. von der Leyen 1556–1567
Jakob III. von Eltz 1567–1581
Johann VII. von Schönenberg 1581–1599
Lothar von Metternich 1599–1623
Philipp Christoph von Sötern 1623–1652
Karl Kaspar von der Leyen 1652–1676
Johann Hugo von Orsbeck 1676–1711
Karl Joseph von Lothringen 1711–1715
Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg 1716–1729
Franz Georg von Schönborn 1729–1756
Johann Philipp von Walderdorff 1756–1768
Clemens Wenzeslaus von Sachsen 1768–1801
Bischöfe der Diözese seit der napoleonischen Zeit
Charles Mannay 1802–1816
Sedisvakanz 1816–1824
Joseph von Hommer 1824–1836
Wilhelm Arnoldi 1842–1864
Leopold Pelldram 1865–1867
Matthias Eberhard 1867–1876
Michael Felix Korum 1881–1921
Franz Rudolf Bornewasser 1922–1951
Matthias Wehr 1951–1966
Bernhard Stein 1967–1980
Hermann Josef Spital 1981–2001
Reinhard Marx 2002–2008
Stephan Ackermann seit 2009

Beleg

Siehe auch


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