Bistum Pilsen
Bistum Pilsen
Karte Bistum Pilsen
Basisdaten
Staat Tschechien
Metropolitanbistum Erzbistum Prag
Diözesanbischof František Radkovský
Generalvikar Robert Falkenauer
Fläche 9.236 km²
Vikariate 10 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Pfarreien 71 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Einwohner 830.000 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Katholiken 144.000 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Anteil 17,3 %
Diözesanpriester 69 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Ordenspriester 33 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Ständige Diakone 5 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Katholiken je Priester 1.412
Ordensbrüder 45 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Ordensschwestern 17 (31. Dezember 2007 / AP 2009)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Tschechisch
Kathedrale St. Bartholomäus
Website www.bip.cz
Wappen des Bistums Pilsen
St. Bartholomäus-Kathedrale

Das Bistum Pilsen (tschech.: Plzeňská diecéze, lat.: Dioecesis Pilznensis) ist eine römisch-katholische Diözese in Westböhmen.

Das Bistum wurde am 31. Mai 1993 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Pro supremi Ecclesiae Pastoris errichtet und als Suffragandiözese dem Erzbistum Prag unterstellt.[1]

Neben den überwiegend erzbischöflich-Prager Territorien in Westböhmen und dem Egerland, gelangten aus dem Bistum Budweis 89 Pfarreien mit etwa 155.000 Einwohnern an das neu gegründete Bistum Pilsen. Es waren die Vikariate Domažlice sowie Gebietsteile der Vikariate Klatovy und Nepomuk. Ebenfalls wurden Pfarreien im Westen der Diözese Leitmeritz an Pilsen abgegeben. Im Frühjahr 2010 umfasst das Bistum die Vikariate Domažlice, Cheb, Karlovy Vary, Klatovy, Pilsen-Stadt, Pilsen-Süd, Pilsen-Nord, Rokycany, Sokolov und Tachov.

Erster und bisher einziger Amtsinhaber ist Bischof František Radkovský.

Bistumskirche ist die St. Bartholomäus-Kathedrale auf dem Platz der Republik in Pilsen. Patron des Bistums ist der Selige Hroznata.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Bistum Pilsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ioannes Paulus II: Constit. Apostol. Pro supremi Ecclesiae Pastoris, AAS 85 (1995), n. 11, S. 977f.

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