Bistum Skopje
Bistum Skopje
Basisdaten
Staat Mazedonien
Metropolitanbistum Erzbistum Vrhbosna
Diözesanbischof Kiro Stojanov
Generalvikar Antun Cirimotić
Fläche 21.000 km²
Pfarreien 2 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 2.350.211 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 3.762 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 0,2 %
Diözesanpriester 3 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 3 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 627
Ordensbrüder 3 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 12 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Albanisch
Mazedonisch
Kathedrale Herz Jesu

Das Bistum Skopje (lat.: Dioecesis Scopiensis) ist eine in Mazedonien gelegene Diözese der römisch-katholischen Kirche mit Sitz in Skopje.

Es wurde im Jahr 2000 durch Papst Johannes Paul II. errichtet. Es ist der bosnischen Erzdiözese Vrhbosna (Sarajevo) als Suffraganbistum unterstellt.

Das Gebiet der Diözese Skopje deckt sich mit dem Staatsgebiet der Republik Mazedonien. Nach Angaben von Radio Vatikan gibt es in Mazedonien derzeit (2005) 20.000 Katholiken, etwa die Hälfte gehört dem byzantinischen Ritus an.

Mit Kiro Stojanov, wurde im Juli 2005 erstmals ein slawischer Mazedonier zum Bischof von Skopje ernannt. Er bekleidet gleichzeitig das Amt des Apostolischen Exarchen für Mazedonien (für die Katholiken des byzantinischen Ritus).

Für die Seelsorge stehen nur einige wenige Priester zur Verfügung. Daneben gibt es drei bis vier Dutzend katholische Ordensschwestern in Mazedonien. Kanonisch errichtete Pfarreien gibt es nur in Skopje bei der Kathedrale Herz Jesu (mit Filialen in Tetovo, Veles, Štip, Prilep, Gostivar) und in Bitola (mit einer Filiale in Ohrid).

Historische Entwicklung

Bereits im 4. Jahrhundert wurde der Bischofssitz Dardania errichtet und zum Erzbistum erhoben, 1656 in Erzbistum Skopje umbenannt war es Sitz eines Metropoliten.

- Mehr auf dem Papier als in der Realität - stand das katholische Erzbistum Skopje, das weite Teile des westlichen Balkans umfasste. Der Heilige Stuhl ernannte nur manchmal Bischöfe für Skopje, dazwischen gab es immer wieder lange Sedisvakanzen. Dazu kam, dass viele Bischöfe gar nicht in Mazedonien residierten. Erst an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert konnte die Lage des Missionssprengels halbwegs stabilisiert werden. 1924 wurde das Erzbistum Skopje in eine einfache Diözese umgewandelt, 1969 wurde diese mit dem Bistum Prizren im Kosovo zusammengelegt. Die erneute Trennung erfolgte 2000 wegen der im Ergebnis der Jugoslawienkriege neu gezogenen politischen Grenzen; für das Kosovo gibt es nun die Apostolische Administratur Prizren.

Siehe auch

Weblinks


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