Bistum Tarnów
Bistum Tarnów
Basisdaten
Staat Polen
Kirchenprovinz Kirchenprovinz Krakau
Metropolitanbistum Erzbistum Krakau
Diözesanbischof Sedisvakanz
Weihbischof Andrzej Jeż
Wiesław Lechowicz
Emeritierter Weihbischof Wladyslaw Bobowski
Fläche 7.566 km²
Dekanate 43 (31.12.2007 / AP 2008)
Pfarreien 446 (31.12.2007 / AP 2008)
Einwohner 1.120.765 (31.12.2007 / AP 2008)
Katholiken 1.113.633 (31.12.2007 / AP 2008)
Anteil 99,4 %
Diözesanpriester 1.218 (31.12.2007 / AP 2008)
Ordenspriester 143 (31.12.2007 / AP 2008)
Katholiken je Priester 818
Ordensbrüder 202 (31.12.2007 / AP 2008)
Ordensschwestern 1.073 (31.12.2007 / AP 2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale Bazylika Katedralna Narodzenia NMP
Website www.diecezja.tarnow.pl

Das Bistum Tarnów (lat.: Dioecesis Tarnoviensis, poln.: Diecezja tarnowska) ist ein polnisches Bistum der römisch-katholischen Kirche in der Woiwodschaft Kleinpolen. Es gehört seit 1992 als Suffraganbistum zur Kirchenprovinz Krakau.

Bistumswappen
Kathedrale in Tarnów

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Nach der ersten Teilung Polens 1772 fiel der südliche Teil des Bistums Krakau an Österreich. Auf Anregung Kaiser Josephs II. wurde 1783 das galizische Bistum Tarnau gegründet und der bisherige Generalvikar Jan Duval zum Bischof ernannt. In der Vereinbarung mit dem Heiligen Stuhl Suprema Petri beati cathedra wurde es von Papst Pius VI. bestätigt und am 13. März 1786 kanonisch errichtet. Erster amtierender Bischof wurde Florian Amand Janowski, bisher Abt der Abtei Tyniec, da der ernannte Bischof im Dezember 1785 verstarb. Die Abtei war auch von 1821–1836 Bischofssitz.

Am 20. September 1821 wurde die Diözese als Bistum Tyniec aus Gebieten der Bistümer Krakau und Przemyśl erneut gebildet und am 23. April 1826 in Bistum Tarnów umbenannt.

Im Königreich Galizien und Lodomerien (1861–1918) verfügte der Bischof von Tarnów über eine Virilstimme im Galizischen Landtag.

Bischöfe

Siehe Liste der Bischöfe von Tarnów

Siehe auch

Weblinks


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