Bistum Tombura-Yambio
Basisdaten
Staat Sudan
Kirchenprovinz Dschuba
Metropolitanbistum Erzbistum Dschuba
Diözesanbischof Edward Hiiboro Kussala
Emeritierter Diözesanbischof Joseph Abangite Gasi
Generalvikar Andrew Mbuniwia
Fläche 81.321 km²
Pfarreien 12 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 671.000 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 316.590 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 47,2 %
Diözesanpriester 26 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 1 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 11.726
Ordensbrüder 4 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 28 (31.12.2007 / AP2008)
Übersicht über die Bistümer in Sudan; Nr. 6 ist das Bistum Tambura-Yambio

Das römisch-katholische Bistum Tambura-Yambio (lat.: Dioecesis Tomburaensis-Yambioensis) umfasst die Distrikte Tambura,Yambio und Maridi des sudanesischen Bundesstaates Gharb al-Istiwa'iyya.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 3. März 1949 wurde die Apostolische Präfektur Mupio gegründet. Sie wurde am 3. Juli 1955 mit den Apostolischen Vikariaten Bahr al-Dschabal und Bahr al-Ghazal im Apostolischen Vikariat Rumbik zusammengefasst. Am 12. Dezember 1974 wurde das Apostolische Vikariat Mupio unter dem Namen Tambura zur Diözese erhoben. Der Name änderte sich am 21. Februar 1987 in Tambura-Yambio.

Bischöfe

Apostolische Vikare von Mupio (1949–1974)

  • Domenico Ferrara MCCI (11. März 1949–18. April 1973)

Bischöfe von Tambura/Tambura-Yambio (ab 1974)

Pfarreien

Es bestehen im Bistum Tambura-Yambio insgesamt 13 Pfarreien. In folgenden Orten haben die Pfarreien ihren Sitz:

  • Yambio (gegründet um 1951)
  • Tambura (gegründet um 1950)
  • Mupoi (gegründet um 1912)
  • Yubu (gegründet um 1923)
  • Maringindo (gegründet 1950)
  • Rimenze (gegründet um 1951)
  • Naandi (gegründet um 1946)
  • Nzara (gegründet um 1951)
  • Li - Raugu (gegründet um 1954)
  • Ezo (gegründet um 1954)
  • Maridi (gegründet um 1953)
  • Ibba (gegründet um 1988)

Siehe auch

Quellen und Weblinks


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