Bistum Tonga
Bistum Tonga
Basisdaten
Staat Tonga, Niue
Kirchenprovinz Immediat
Diözesanbischof Soane Patita Paini Mafi
Fläche 947 km²
Pfarreien 13 (2004)
Einwohner 97.894 (2004)
Katholiken 15.767 (2004)
Anteil 16,1 %
Diözesanpriester 18 (2004)
Ordenspriester 9 (2004)
Katholiken je Priester 584
Ordensbrüder 26 (2004)
Ordensschwestern 47 (2004)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Tonganisch, Englisch
Kathedrale Malia Tupu I Maculata Cathedral

Das auf dem Inselstaat Tonga gelegene Bistum Tonga (lat.: Dioecesis Tonganus) wurde am 23. August 1842 als Apostolisches Vikariat Zentralozeanien aus dem Apostolischen Vikariat Westozeanien heraus begründet und umfasste Tonga, Neukaledonien, Samoa, Wallis und Futuna und die Fidschiinseln.

Am 13. April 1937 wurde der Name in Apostolisches Vikariat der Insel Tonga geändert. 1950 zählte es 6.388 Katholiken (20 %) mit 3 Diözesanpriestern, 9 Ordenspriestern und 38 Ordensschwestern.

Nachdem es am 22. März 1957 erneut seinen Namen änderte, nun in Apostolisches Vikariat der Insel Tonga und Niue, wurde es am 21. Juni 1966 zum Bistum erhoben. Bis heute ist das Bistum ein Missionsgebiet der Maristenpatres, die bis in die 1980er Jahre auch die Mehrzahl der Priester stellten. Seit den 1970er Jahren kann man von einer weitgehend abgeschlossenen Entwicklung des Missionsgebietes sprechen, welches 1970 14.488 Katholiken (15,6 %) in 13 Pfarreien mit 6 Diözesanpriestern, 21 Ordenspriestern und 82 Ordensschwestern zählten.

Auch 30 Jahre später hatte sich daran nicht mehr viel geändert. Lediglich das Gewicht zwischen Welt- und Ordenspriestern hatte sich verschoben, waren es 2004 doch 17 Diözesanpriester, 9 Ordenspriester und 75 Ordensschwestern in 11 Pfarreien mit 15.799 Katholiken (16,1 %).

Unübersehbar ist ein Anwachsen der Berufungen zum Priesterberuf innerhalb der Diözese, steigt deren Zahl doch von Jahr zu Jahr.

Inhaltsverzeichnis

Apostolische Vikare

  1. Pierre Bataillon SM (1843 - 1863)
  2. Jean-Amand Lamaze SM (1879 - 1906)
  3. Joseph Felix Blanc SM (1912 - 1952)
  4. John Hubert Macey Rodgers SM (1953 - 1966)

Bischöfe

  1. John Hubert Macey Rodgers SM (1966 - 1972)
  2. Patelisio Punou-Ki-Hihifo Finau SM (1972 - 1993)
  3. Soane Lilo Foliaki SM (1994 - 2008)
  4. Soane Patita Paini Mafi (seit 2008)

Siehe auch

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Tonga — Tọn|ga; s: Inselstaat im südlichen Pazifischen Ozean. * * * I Tọnga,   Batọnga,    1) Bantuvolk im südlichen Afrika, Tsonga.    2) Volksgruppe im südlichen Sambia, lebt im Gebiet vom Bogen des mittleren Sambesi über den Kafue hinaus etwa bis… …   Universal-Lexikon

  • Liste der Bistümer — Die Liste der katholischen Bistümer möchte einen Überblick über die Bistümer der Römisch katholischen Kirche und der mit ihr unierten Kirchen verschaffen. Der Einfachheit halber werden diese in Nationen und Kirchenprovinzen geordnet. Als… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der katholischen Bistümer — Die Liste der katholischen Bistümer möchte einen Überblick über die Bistümer der Römisch katholischen Kirche und der mit ihr unierten Kirchen verschaffen. Der Einfachheit halber werden diese in Nationen und Kirchenprovinzen geordnet. Als… …   Deutsch Wikipedia

  • Rodgers — ist eine alternative Schreibweise des Namens Rogers. Das eingefügte d wird manchmal als dem walisischen Sprachgebrauch entstammend erklärt. Rodgers ist der Familienname folgender Personen: Bill Rodgers (Politiker) (* 1928), britischer Politiker… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Herrscherlisten — Inhaltsverzeichnis 1 Herrscher, Staatsoberhäupter und Regierungschefs 1.1 A bis F (außer Deutschland) 1.2 Deutschland 1.3 G bis L 1.4 M bis R 1.5 …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Referenztabellen/Herrscher und Regierungschefs — Inhaltsverzeichnis 1 Herrscher, Staatsoberhäupter und Regierungschefs 1.1 A bis F (außer Deutschland) 1.2 Deutschland 1.3 G bis L 1.4 M bis R 1.5 …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Herrscherlisten — Inhaltsverzeichnis 1 Herrscher, Staatsoberhäupter und Regierungschefs 1.1 A bis F (außer Deutschland) 1.2 Deutschland 1.3 G bis L 1.4 M bis R 1.5 …   Deutsch Wikipedia

  • Bevölkerung Osttimors — Repúblika Demokrátika Timór Loro Sa e (Tetum) República Democrática de Timor Leste (port.) Demokratische Republik Timor Leste …   Deutsch Wikipedia

  • Demokratische Republik Osttimor — Repúblika Demokrátika Timór Loro Sa e (Tetum) República Democrática de Timor Leste (port.) Demokratische Republik Timor Leste …   Deutsch Wikipedia

  • Demokratische Republik Timor-Leste — Repúblika Demokrátika Timór Loro Sa e (Tetum) República Democrática de Timor Leste (port.) Demokratische Republik Timor Leste …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”