Bistum Toruń
Bistum Toruń
Basisdaten
Staat Polen
Metropolitanbistum Erzbistum Danzig
Diözesanbischof Andrzej Wojciech Suski
Weihbischof Józef Szamocki
Generalvikar Józef Szamocki
Fläche 5.427 km²
Dekanate 24 (23.12.2008)
Pfarreien 193 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 626.557 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 604.299 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 96,4 %
Diözesanpriester 384 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 86 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 1.286
Ordensbrüder 93 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 290 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale St. Johannes der Täufer und St. Johannes Evangelist
Konkathedrale Dreifaltigkeitskirche
Website www.diecezja.torun.pl

Das Bistum Toruń (lat.: Dioecesis Thoruniensis, poln.: Diecezja Toruńska) ist ein römisch-katholisches Bistum in Polen. Es gehört zur Kirchenprovinz Danzig.

Bistumswappen

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Dom St. Johannes der Täufer und St. Johannes Evangelist

Toruń gehört zu den jüngsten polnischen Bistümern. Es wurde bei der Neustrukturierung der katholischen Kirche in Polen im Jahr 1992 (Apostolische Konstitution Totus Tuus Poloniae Populus vom 25. März) aus Gebieten des Erzbistums Gnesen und des Bistums Kulm (jetzt Pelplin) gegründet.[1] Der bisherige Płocker Weihbischof Andrzej Wojciech Suski (Titularbischof von Pulcheriopolis) wurde neuer Bischof von Thorn. Die Kirche Johannes der Täufer und Johannes Evangelist, seit 1935 Basilica minor, wurde 1992 zum Dom erhoben. Konkathedrale (seit 1994) ist die Dreifaltigkeitskirche in Kulmsee.

Wappen

Das Wappen des Bistums Toruń viergeteilt, zeigt in Feld 1 auf blauem Grund das "Lamm Gottes" als Symbol Johannes des Täufers, Feld 2 auf rotem Grund den Adler als Symbol Johannes (Evangelist), die beiden Johannes sind die Patrone der Kathedrale von Thorn, Feld 3 auf weiß/silbernem Grund ein Anker, das Wappen des ersten Bischofs Andrzej Wojciech Suski, Feld 4 auf gelbem Grund ein M als Symbol für Maria (Unsere Liebe Frau der immerwährenden Hilfe).

Zur Helmzier wurden die Insignien der Kulmer Fürstbischöfe (Mitra, Krumstab und Schwert) mit rechts und links herabhängenden Inful, aus dem 15. Jahrhundert genommen.

Bischöfe

Andrzej Wojciech Suski

Herb bp andrzej suski.jpg

Geboren am 24. Dezember 1941 in Plock, (Woiwodschaft Masowien), (Polen), am 13. Juni 1965 zum Priester geweiht, am 12. August 1986 zum Weihbischof in Plock und zum Titularbischof von Pulcheriopolis ernannt, die Bischofsweihe erhielt er am 4. Oktober 1986 von Kardinal Józef Glemp dem Erzbischof von Warschau, am 25. März 1992 wurde er zum Bischof von Toruń ernannt. In der Polnischen Bischofskonferenz ist er Mitglied des ständigen Rates und Mitglied der Kommission für den Klerus.

Weihbischöfe

Herb bp jan chrapek.jpg

Jan Chrapek CSMA

Geboren am 18. Juli 1948 in Iwaniska (Polen) wurde am 3. Mai 1975 zum Ordenspriester geweiht. Am 25. Mai 1992 zum Weihbischof in Drohiczyn und gleichzeitig um Titularbischof von Cataquas ernannt. Die Bischofsweihe erhielt er am 6. Juni 1992 vom Apostolischen Nuntius in Polen, Erzbischof Józef Kowalczyk. Am 20. Juni 1994 wurde er Weihbischof in Toruń. Am 28. Juni 1999 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Radom; † 18. Oktober 2001

Józef Szamocki

Jozef Szamocki.JPG

Geboren am 4. Oktober 1954 in Gdynia (Polen), am 29. April 1979 zum Priester geweiht. Am 20. April 2000 zum Weihbischof in Toruń und gleichzeitig zum Titularbischof von Clypia ernannt. Die Bischofsweihe erhielt er von seinem Diözesanbischof Andrzej Wojciech Suski; er berief ihn auch zu seinem Generalvikar.

Sein Wahlspruch lautet: Servire Ecclesiae ("Um der Kirche zu dienen")

Sein Wappen zeigt auf weißem Grund eine blaue Weltkugel mit schwarzen Längen und Breitengrade,darüber das TAU (Antoniuskreuz), links und rechts 2 blaue Buchstaben E M Mater Ecclesia - Mutter Kirche.

Dekanate

Region Brodnicki

Region Grudziądzki

Region Toruński

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.

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