Bitburg-Matzen

Bitburg-Matzen ist ein Stadtteil von Bitburg im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Name

Der Name " Machariacum " – Matzen – weist auf eine keltische Siedlung um 500 vor Christus hin. Die Besiedlung selbst ist durch eine aufgefundene Hermes-Statue belegt.

Urkundliche Erwähnungen

Gedenkstein

Im Jahre 698 n. Chr. schenkte die Äbtissin Irmina dem Kloster Echternach das elterliche Erbe, unter dem sich auch Besitzungen aus Matzen befanden.

König Otto I. bestätigte am 20. August 953 in Mainz dem Nonnenkloster der Abtei St. Maximin bei Trier und dem Kloster St. Thomas unter anderem auch Besitzungen von Land in Matzen. Die Kirche von Ewen war laut Urkunde vom 21. Mai 1203 eine Filiale der Kirche von St. Thomas. Die Kirche ist um 1400 vollkommen verfallen.

Seit 1436 war der Ort dann mit allen Rechten und Pflichten der Pfarrei Rittersdorf zugeordnet und bleibt es auch bis zum Jahre 1806.

Napoleon enteignete im Jahre 1802 den kirchlichen Besitz und versteigerte diesen. Am 5. April 1815 wird Matzen Preußen zugeordnet, nachdem es 700 Jahre zu den Niederlanden und Luxemburg gehört hatte. Im Rahmen der Verwaltungsreform im Jahr 1969 wurde die ehemals selbständige Gemeinde der Stadt Bitburg eingemeindet.

Donatuskirche (Standort49.9918055555566.54472222222227)

Sehenswertes

Die heutige Matzener Filialkirche, die dem Heiligen Donatus geweiht ist, wird im Jahre 1846 erbaut.


Weblinks

Informationen zu Matzen und seiner Geschichte

Literatur

  • Geschichtlicher Arbeitskreis Bitburg-Land (Hrsg.): Flurdenkmäler Bitburg-Masholder und Bitburg-Matzen. ISSN 0939-0189 (Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes, Heft 6).

49.9908333333336.54444444444457Koordinaten: 49° 59′ 27″ N, 6° 32′ 40″ O


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