Björn Schröder
Björn Schröder bei den Vier Tagen von Dünkirchen 2010
Björn Schröder bei der Übergabe eines neuen Trainingsrades

Björn Schröder (* 27. Oktober 1980 in Berlin) ist ein deutscher Radrennfahrer.

Als erfolgreicher Cross-Spezialist, als sprintstarker Fahrer und als guter Kletterer war er ein nahezu kompletter Rennfahrer im Bereich der U23. Vor seinem Abschied vom Berliner Winfix-Team erreichte er 2002 den Deutschen Meistertitel im Bergfahren der U23.

Im Frühjahr 2003 war er zweifacher Etappensieger des Circuit des Mines, wo er zudem das Trikot des besten Sprinters eroberte. Bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt 2003 überzeugte er als bester Bergfahrer. Bei der Sachsen-Tour 2005 feierte er auf der Schlussetappe einen Etappensieg für das Team Wiesenhof. Seit 2006 fährt er für die ProTour Mannschaft Team Milram. Im Jahre 2008 gewann er die Rothaus Regio-Tour der Kategorie 2.1 in der Dreiländerregion Deutschland-Frankreich-Schweiz.

An der Tour de France nahm er in den Jahren 2006 und 2008 teil.

Bei der Vuelta a España 2009 verletzte Schröder sich bei einem Massensturz während der vierten Etappe erheblich und musste infolgedessen die Saison vorzeitig beenden.[1] Das Team Milram verlängerte seinen Vertrag im September dennoch bis Ende 2010.[2] Nach Auflösung des Milram Teams, wechselte Schröder zur Saison 2011 zum Team Nutrixxion.

Björn Schröder lebt in Berlin und ist Vater eines Kindes.

Inhaltsverzeichnis

Erfolge (Auswahl)

  • 1998
Deutscher Meister Junioren
Zweiter Gesamtwertung Trofeo Karlsberg
  • 1999
Prologsieger und Gesamtdritter Tour de Berlin
  • 2000
Dritter Gesamtwertung U23-Bundesliga
  • 2001
Dritter Deutsche Meisterschaft Cross U23
  • 2002
Deutscher U23-Bergmeister
Zweiter Gesamtwertung U23-Bundesliga
  • 2003
Bester Bergfahrer Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
  • 2004
Zweifacher Etappensieger Friedensfahrt
Etappensieger Sachsentour
  • 2005
Etappensieger Sachsentour
  • 2008
Sieger beim 20. GP Buchholz
Sieger der Rothaus Regio-Tour
  • 2011
Gesamtsieger Grand Prix of Sochi

Teams

Einzelnachweise

  1. radsport-news, 18. September 2009
  2. Financial Times Deutschland, 25. September 2009

Weblinks


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