Blachnik

Roger Blachnik (* 1936) ist ein deutscher Chemiker.

Leben

Blachnik studierte von 1958 bis 1962 an der Georg-August-Universität Göttingen. 1967 wurde er an der Clausthal bei Prof. Armin Schneider mit einer Arbeit über Enthalpien von III-V Verbindungen promoviert. In seinem Post Doc am "Fulmer Research Institute" (heute: BNF-Fulmer) in Stoke Poges in Buckinghamshire, Großbritannien 1967/ 1968 beschäftigte er sich zusammen mit Prof. P. Gross mit den Bildungsenthalpien von Carbiden. 1972 habilitierte er sich mit einer Schrift über Thermochemie von Chalcogeniden an der TU Clausthal. Nach einer Tätigkeit als Privatdozent an der TU Clausthal wurde er 1974 an der U-GH-Siegen, der heutigen Universität Siegen, wissenschaftlicher Rat und Professor . Blachnik war Dekan des Fachbereichs Chemie von 1979 bis 1981.

1984 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Anorganische Chemie an die Universität Osnabrück und Leiter des Fachbereichs Anorganische Chemie I am Institut für Chemie der Universität. Blachnik war Vertrauensdozent der DFG an der Universität Osnabrück. Er wurde 2001 emeritiert.

Blachnik hat rund 250 wissenschaftliche Arbeiten zu den Themengebieten ternäre schwefel-, selen- oder tellurhaltige Systeme, Reaktivität intermetallischer Phasen sowie die Darstellung von elektrooptischen Materialien publiziert.

Blachnik ist seit 2005 Vorsitzender des Katholischen Familienverbundes in Niederdielfen.

Schriften

  • "Taschenbuch für Chemiker und Physiker, 3 Bde. - Elemente, anorganische Verbindungen und Materialien, Minerale", Springer Berlin 1998 (4. Auflage), ISBN 3540600353, zusammen mit Jean d' Ans, Ellen Lax

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Roger Blachnik — (* 1936) ist ein deutscher Chemiker. Leben Blachnik studierte von 1958 bis 1962 an der Georg August Universität Göttingen. 1967 wurde er an der Clausthal bei Prof. Armin Schneider mit einer Arbeit über Enthalpien von III V Verbindungen promoviert …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Bla — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Uni Siegen — Vorlage:Infobox Hochschule/Träger fehlt Universität Siegen Gründung 1972 Ort Siegen …   Deutsch Wikipedia

  • Peter Wagensonner — (* 28. Juni 1956 in Pfeffenhausen) ist ein deutscher Bildhauer. Inhaltsverzeichnis 1 Leben und Werk 2 Ausstellungen (Auswahl) 3 Auszeichnungen …   Deutsch Wikipedia

  • Copper monosulfide — IUPAC name Copper sulfide …   Wikipedia

  • Indium halides — There are three sets of indium halides, the trihalides, the monohalides and a surprising number of intermediate halides. In all of the trihalides the oxidation state of indium is +3 and their proper names are indium(III) fluoride, indium(III)… …   Wikipedia

  • Copper(I) sulfide — IUPAC name Copper(I) sulfide …   Wikipedia

  • Aceras anthropophorum — Ohnhorn Ohnhorn (Aceras anthropophorum) Systematik Familie: Orchideen (Orchidaceae) …   Deutsch Wikipedia

  • Cotton-Mouton-Effekt — Der Cotton Mouton Effekt ist ein magnetooptischer Effekt. Er beschreibt die durch ein (starkes) externes Magnetfeld bewirkte optische Doppelbrechung bei Ausbreitung des Lichtes senkrecht zur Magnetfeldrichtung in normalerweise optisch isotropen… …   Deutsch Wikipedia

  • Fratzenorchis — Ohnhorn Ohnhorn (Aceras anthropophorum) Systematik Familie: Orchideen (Orchidaceae) …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”