Bleckenstedt
Bleckenstedt
Ortswappen von Salzgitter-Bleckenstedt
Koordinaten: 52° 11′ N, 10° 24′ O52.17722222222210.406555555556Koordinaten: 52° 10′ 38″ N, 10° 24′ 24″ O
Fläche: 5,37 km²
Einwohner: 659 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. Apr. 1942
Postleitzahl: 38239
Vorwahl: 05341
Karte

Lage von Bleckenstedt in Salzgitter

Salzgitter-Bleckenstedt ist einer der insgesamt 31 Stadtteile der kreisfreien Stadt Salzgitter in Niedersachsen, gelegen in der Ortschaft Ost.

Bleckenstedt gehörte bis zum 31. März 1942 zum Kreis Wolfenbüttel und wurde durch Verwaltungsakt am 1. April 1942 Teil der Großstadt Watenstedt–Salzgitter, dem heutigen Salzgitter. Bleckenstedt ist durch den als Atommüll-Endlager vorgesehen Schacht Konrad bekannt geworden. In den frühen 1980er Jahren fanden hier regelmäßig große Demonstrationen gegen die Anlage statt.

Geprägt ist der Stadtteil Bleckenstedt, wie fast alle Salzgitteraner Stadtteile, von der Landwirtschaft. Der Stadtteil gehört zu den sogenannten „Kanaldörfern“, da er unmittelbar am Stichkanal des Mittellandkanales liegt.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Beschreibung: Das Wappen enthält im blauen Schild einen goldenen Sparren zwischen drei goldenen Sternen. Das Ortswappen bildet das Wappen der vom 12. bis zum 14. Jahrhundert auftretenden Herren von Bleckenstedt (damals Blikenstede) nach. Bei dem Sparren handelt es sich um die heraldische Stilisierung eines Daches, mit der auf das Grundwort stedt des Ortsnamens verwiesen wird, das für Stätte oder auch Heim steht. Die drei Sterne erinnern daran, dass das Dorf zwischen 1521 und 1603 dreimal schwer verwüstet wurde und jedes Mal neu aufgebaut wurde. Die braunschweigischen Landesfarben Blau-Gelb erinnern an die jahrhundertelange Zugehörigkeit Bleckenstedts zum Herzogtum und Land Braunschweig.

Das Wappen wurde von einer Bürgerversammlung am 26. Februar 2008 als Ortswappen von Salzgitter-Bleckenstedt angenommen.[1]

Bevölkerungsentwicklung

Quellen: Die Bevölkerungszahlen von 1821 bis 2000 basieren auf dem Statistischen Jahrbuch des Referats für Wirtschaft und Statistik der Stadt Salzgitter.[2] Die Bevölkerungsstatistik ab 2001 basiert auf den statistischen Monatsberichten der Stadt Salzgitter (Einwohner mit Hauptwohnsitz) gemäß Melderegister zum Monatsende Dezember.[3]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Sterne erinnern an Verwüstung, Salzgitter Zeitung vom 1. März 2008, S. 27
  2. Referat für Wirtschaft und Statistik: Statistisches Jahrbuch 2009. Stadt Salzgitter, 11. November 2010, S. 31–108, abgerufen am 25. November 2010 (Gesamtzahl Wohnberechtigter (Haupt- und Nebenwohnsitz) © Stadt Salzgitter).
  3. Referat für Wirtschaft und Statistik: Statistische Monatsberichte der Stadt Salzgitter. Stadt Salzgitter, 2006 ff., abgerufen am 21. Januar 2010 (Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung © Stadt Salzgitter).

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