Blintrop
Blintrop
Stadt Neuenrade
Koordinaten: 51° 17′ N, 7° 51′ O51.2905555555567.8544444444445Koordinaten: 51° 17′ 26″ N, 7° 51′ 16″ O
Einwohner: 357 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 58809
Vorwahl: 02394

Blintrop ist ein Dorf und der kleinste Ortsteil der Stadt Neuenrade im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Zum 31. Dezember 2008 lebten 357 Personen in Blintrop.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Umgebung

Durch Blintrop fließt die Warbecke und die Borke, an deren Ufer sich Blintrop über mehr als einen Kilometer Länge erstreckt. Der Bachlauf der Borke ist weitgehend natürlich geblieben. Durch den Ort führt die L 697. Umgeben ist Blintrop vom Berg Sundern, dem Mostenberg, dem Nücklenberg, dem Ahlenberg und dem Recklemberg. Zu Blintrop gehören Niedernhöfen, die Kuschert und Oberhof (Borke).

Religion/Konfession

Wie ein Großteil des Sauerlandes ist Blintrop katholisch geprägt. Die Dorfpfarrei Sankt Agatha gehört zum Pastoralverbund Oberes Hönnetal.

Geschichte

Blintrop wurde 1254 erstmal urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte es zur Grafschaft Arnsberg und lag sehr nah zur Grafschaft Mark. Seine Geschichte ist von dem Haupthof und Höfeverband 'Blintrop' geprägt, der seit dem frühen Mittelalter zur Liegenschaft des Stiftes St. Severin in Köln gehörte. Bei der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurde Blintrop ebenso wie Affeln und Altenaffeln vom Amt Balve in die Stadt Neuenrade umgegliedert.[1]

Seit einigen Jahren ist es Tradition, dass auf Christi Himmelfahrt in Blintrop ein Kinderschützenfest stattfindet.

Einzelnachweise

  1. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.

Literatur

  • Rudolf Tillmann: Niedernhöfen. F.W. Becker Verlag, Arnsberg 2008, ISBN 978-3-930264-75-9
  • Rudolf Tillmann: Der kurkölnische Haupthof Blintrop-Niedernhöfen im Herrschafts- und Wirtschaftssystem von St. Severin/Köln Inaugural-Dissertation, Düsseldorf, 2010, ISBN: 978-3-8381-2508-4

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Altenaffeln — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Flugplatz Werdohl-Küntrop — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Neuenrade — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Gemeinden Westfalens A-G — Diese Liste enthält alle Gemeinden Westfalens mit ihren Gebietsveränderungen ab 1858. Die Gemeinden des lippischen Landesteils werden erst ab ihrer Zugehörigkeit zum Land Nordrhein Westfalen mit ihren Gebietsänderungen aufgeführt. Die Zahlen in… …   Deutsch Wikipedia

  • Neuenrade — Town hall in Neuenrade …   Wikipedia

  • Balve — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Beckum (Sauerland) — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Bistum Paderborn — Karte Basisdaten Staat Deutschland …   Deutsch Wikipedia

  • Chronogramm — Ein Chronogramm (oder Eteostichon) ist ein Satzteil, ein Satz, ein Sinnspruch oder eine Inschrift, meist in lateinischer Sprache, bei der alle darin vorkommenden Buchstaben, die zugleich römische Zahlensymbole sind (I, V, X, L, C, D, M), addiert… …   Deutsch Wikipedia

  • Chronostichon — Ein Chronogramm ist ein Satz oder eine Inschrift, meist in lateinischer Sprache, bei der alle darin vorkommenden Buchstaben, die zugleich römische Zahlensymbole sind (I, V, X, L, C, D, M), zusammengezählt die Jahreszahl des Ereignisses ergeben,… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”