Blohm & Voss
Blohm + Voss GmbH
ThyssenKrupp Marine Systems AG
Bild:blohmvoss_logo.jpg
Unternehmensform GmbH
Gründung 5. April 1877
Unternehmenssitz Hamburg, Deutschland
Mitarbeiter rund 1.000 (2006)
Produkte

Yachten und Marineschiffe

www.blohmvoss.de

Blohm + Voss ist eine deutsche Schiffswerft mit Hauptsitz in Hamburg und ist ein Betriebsteil der ThyssenKrupp Marine Systems AG (TKMS), zu der unter anderem auch die Nordseewerke in Emden und Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gehören. TKMS gehört zum Bereich „Technologies“ der ThyssenKrupp AG. Innerhalb TKMS hat Blohm + Voss die Aufgabe der Entwicklung und des Baus von Mega-Yachten und größeren Marineschiffen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Blohm & Voss 1877
Werkzufahrt 2007

Am 5. April 1877 gründen Hermann Blohm und Ernst Voss die Schiffswerft und Maschinenfabrik Blohm & Voss als offene Handelsgesellschaft. Sie pachteten vom eher argwöhnenden Senat der Hansestadt Hamburg ein Areal von 15.000 m² auf der Elbinsel Kuhwerder.[1]

Die etablierten Reedereien setzen auf ihre angestammten Werften in England. Deshalb mangelt es der Werft an Aufträgen, so dass das Unternehmen auf eigene Verantwortung und Kosten eine eiserne Bark, die Flora getauft wird, baut und diese an die Hamburger Reederei M.G. Amsinck verkauft. Erst eineinhalb Jahre nach Gründung kommt es zum ersten Auftrag für einen kleinen Raddampfer namens Elbe. Mit dem Frachtdampfer Burg (Baunummer 3) läuft am 10. Mai 1879 das erste Schiff vom Stapel.

Die Werft kann weitere Auftragseingänge verzeichnen, deren Volumen jedoch nur knapp ausreicht. Deshalb werden zwei weitere Schiffe, die Rosario (an Hamburg Süd) und die Professor Woermann (an die Woermann-Linie), auf eigene Kosten gebaut. Mit dem Bau des Schwimmdocks Dock I setzt man nun neben dem Neubau auch auf Reparaturen, wodurch sich die wirtschaftliche Lage stark verbessert.

Bereits 1887 wird dem Senat ein Antrag auf Ausweitung des Werftengeländes vorgelegt. Blohm & Voss beschäftigt zu diesem Zeitpunkt schon 1.200 Mitarbeiter. Im Jahr 1891 folgt die Umwandlung zur Kommanditgesellschaft auf Aktien. Carl Laeisz und Adolph Woermann werden Vorsitzende des Aufsichtsrates.

Mit der SMS Kaiser Karl der Große wird 1899, nach dem Kleinen Kreuzer SMS Condor 1892, in Folge des Flottengesetzes erstmals ein großes Kriegsschiff an die Kaiserliche Marine ausgeliefert. Daraufhin nimmt der Anteil an Marineschiffen, der zeitweise hohe Gewinne abwirft und als krisensicher gilt, deutlich zu, denn die Kaiserliche Marine rüstet in Voraussicht des baldigen Krieges, des Ersten Weltkriegs.

Blick auf das Werftareal mit Trockendock Elbe 17 von den Landungsbrücken aus

1905 wird das Areal über einen neuen Pachtvertrag mit dem Hamburger Senat auf 560.000 m² mit drei Kilometern Wasserfront ausgedehnt. Damit hat Blohm & Voss das weltweit größte geschlossene Werftgelände und mit dem neuen Hammerwippkran auch den größten Kran dieser Art. Darauf folgt 1906 ein Lizenzabkommen mit Parsons über den Bau von Turbinen und mit dem Kleinen Kreuzer SMS Dresden entsteht dann das erste Turbinen- und Vierschraubenschiff der Werft.

Dock 5 mit 46.000 t Hebevermögen wird 1908 das weltweit größte Schwimmdock.[2]

1913 wechselt Ernst Voss in den Aufsichtsrat, er starb 1920.

Erster Weltkrieg

Während des Ersten Weltkrieges wird die Produktion vornehmlich auf den U-Boot-Bau umgestellt, auch wenn das Unternehmen mit U-Booten keine Erfahrung hat und die Werftanlagen nicht für derart kleine Bauten ausgelegt sind. Insgesamt entstehen 98 U-Boote. Nur wenige Handelsschiffe, sechs Zerstörer, ein Kleiner und zwei Schlachtkreuzer entstehen in den Kriegsjahren. Um die durch Einberufungen zum Militärdienst fehlenden Arbeiter zu ersetzen wurden Frauen und Kriegsgefangene eingesetzt.

Zwischen den Kriegen

Der Versuch eines Arbeiter- und Soldatenrates, am 11. November 1918 die Kontrolle der Werft zu übernehmen, scheitert. Aufgrund der Ansprüche auf Reparationen (1919/1920, siehe Vertrag von Versailles) und der günstigen Geld-Kurse für das Ausland gibt es bis 1922 genug Aufträge. In den Folgejahren werden nur wenige Schiffe hergestellt, die meisten für die HAPAG und den Norddeutschen Lloyd.

Im Jahr 1930 stirbt Hermann Blohm, nachdem seine Söhne Rudolf und Walther Blohm bereits seit Ende des Krieges die Firmenleitung übernommen hatten. Im Zeichen der Weltwirtschaftskrise begnügt sich die Werft mit kleinen Aufträgen und dem Abwracken von alten Schiffen. Die Werft hat 1932 nur noch knapp 3.000 Beschäftigte.

Mit dem Neubau der Gorch Fock I. verlässt 1933 ein großes Segelschulschiff die Werft. Walther Blohm versucht mit dem Tochterunternehmen Hamburger Flugzeugbau GmbH, ein neues Standbein aufzubauen, um der Krise zu trotzen.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Rudolf und Walther Blohm begrüßen die Machtübernahme der Nationalsozialisten, da nun in Vorbereitung des Krieges öffentliche Mittel in den Schiffbau fließen und im Zuge der Aufrüstung die Zahl der Aufträge wieder zunimmt - auch im Export. Blohm & Voss gehört während des Nationalsozialismus zu den wichtigsten Produzenten von Handels- und Kriegsschiffen. So werden beispielsweise die Admiral Hipper (1936) sowie das Fahrgastschiff Wilhelm Gustloff (1937) gebaut. Zu diesem Zeitpunkt hat die Werft wieder etwa 14.000 Beschäftigte. 1939 läuft das Schlachtschiff Bismarck vom Stapel. Während des Zweiten Weltkrieges konzentriert sich das Unternehmen komplett auf den U-Boot-Bau – hauptsächlich die Typen VII C und XXI. Insgesamt entstehen 238 U-Boote.

1942 wird das 351 Meter lange Trockendock Elbe 17 fertiggestellt und Rudolf Blohm wird Leiter des Hauptausschusses Schiffbau des Deutschen Reiches. Er soll die U-Boot-Produktion erhöhen und gleichzeitig den zivilen Schiffbau im besetzten Europa ankurbeln. Als er an der Aufgabe scheitert, genügend Arbeiter, Material und Bauplätze bereitzustellen, wird er des Postens wieder enthoben. Um die Produktionsvorgaben der nationalsozialistischen Regierung für die eigene Werft erfüllen zu können, insbesondere die Steigerung des U-Boot-Baus, setzen Walther und Rudolf Blohm Zwangsarbeiter ein, ab Sommer 1944 auch Häftlinge aus dem KZ Neuengamme. [3]

Am 9. Oktober 1944 wird auf dem Werftgelände in Steinwerder ein Außenlager des KZ Neuengamme errichtet, hier werden etwa 600 Gefangene interniert und zur Arbeit gezwungen, unter ihnen größere Gruppen aus Polen und der Sowjetunion. Etwa ein Fünftel der Gefangenen wird als Facharbeiter eingestuft und arbeitet in der Maschinenfabrik als Dreher, Maschinenbauer, Kranführer oder ähnlich. Andere Aufgaben sind z.B. Aufräumarbeiten auf dem von Bombenangriffen zerstörten Gelände. Überlebende berichten von regelmäßigen Misshandlungen und Schikanierungen der Häftlinge sowohl während als auch außerhalb der Arbeit. Die genaue Zahl der Opfer ist nicht mehr feststellbar, es muss von mindestens 250 Toten ausgegangen werden. Im Februar 1945 arbeiten noch 16.339 Beschäftigte, großenteils Zwangsarbeiter und die aus dem KZ Neuengamme zwangsrekrutierten Häftlinge, auf der Werft. Am 12. April 1945 lässt die SS das Außenlager auf Wunsch der Firma Blohm & Voss räumen und transportiert die noch lebenden Häftlinge zurück in das Stammlager Neuengamme.

Zum 31. Dezember 1945 erfolgt auf Anordnung der Britischen Besatzungstruppen die Schließung. 1948 werden die Anlagen demontiert.

Für das KZ-Außenlager an der Hermann-Blohm-Straße in Hamburg-Steinwerder, jenseits des Elbtunnels, gibt es keine Gedenkstätte. Blohm + Voss zahlt aber jährlich einen unbekannten Betrag in den Entschädigungsfonds für Zwangsarbeiter ein.[4]

Nachkriegszeit

Sitzstreik bei Blohm und Voss in Hamburg, 7. Mai 1947

Am 1. April 1951 wird die Steinwerder Industrie AG gegründet, die schrittweise die Erlaubnis zur Reparatur von Schiffen (1953), zum Bau von Küsten- (1954) und in Folge von Seeschiffen (Ende 1954) erhält. Darauf folgt die Umbenennung in Besinnung auf den Traditionsnamen in Blohm + Voss AG 1955. Dabei werden 50 % des Aktienkapitals für 20 Millionen D-Mark an die Phoenix-Rheinrohr AG veräußert. Diese ist mehrheitlich im Besitz von Amélie Thyssen. Der Thyssenkonzern bekommt somit immer mehr Einfluss und die Familie Blohm wird mit der Zeit aus dem Unternehmen verdrängt. In den folgenden Jahren konzentriert sich die Firma vornehmlich auf den Bau von Massengutfrachtern. Seit 1962 werden auch wieder im größeren Maße Aufträge von der Marine angenommen.

Nach der Wiederinbetriebnahme des im Zweiten Weltkrieg fertiggestellten Trockendock Elbe 17 am 12. Dezember 1967 verfügt die Werft über eines der größten Trockendocks in Europa.

1968 entstehen die ersten Vollcontainerschiffe (1. Generation) der Werft Elbe Express und Alster Express für Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG). Es sind zu dem Zeitpunkt etwa 7.800 Personen beschäftigt.

Blohm + Voss Dock 10 in Hamburg
Kreuzfahrtschiff
Freedom of the Seas“, dahinter das Werftgelände mit dem Trockendock Elbe 17

Heute

Mitte der 1970er-Jahre erweiterte Blohm + Voss seinen Produktbereich um „Offshore“ (Ölbohrinseln, Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen) und nahm den Marineschiffbau mit dem neu entwickelten MEKO-Typ wieder auf. Dieser Typ ist seitdem im Export erfolgreich. Etwa 40 Einheiten (Fregatten, Korvetten) wurden bisher gebaut.

1986 wurde die Hamburger HDW-Werft (Werk Ross) übernommen und mit dem Blohm + Voss-Gelände zusammengelegt.

1995 wurde die Blohm + Voss AG geteilt in die eigenständigen Firmen „Blohm + Voss GmbH“ (Werft, etwa 1.000 Mitarbeiter), „Blohm + Voss Repair GmbH“ (Reparatur und Dockbetrieb, etwa 350 Mitarbeiter)[5] und „Blohm + Voss Industries GmbH“ (BVI, Maschinenbau, etwa 350 Mitarbeiter). Die Turbinensparte wurde Anfang 2006 von der MAN Turbo AG und die Wehrtechnik-Sparte der BVI Ende 2006 von Krauss-Maffei Wegmann übernommen.

Heute arbeiten rund 1.000 Mitarbeiter bei der Blohm + Voss GmbH.

Seit dem 5. Januar 2005 ist bei Blohm + Voss auch die Zentrale der Thyssenkrupp Marine Systems AG beheimatet. Dieser gehören an:

Bekannte Schiffe (chronologisch)

  • S.M.S. Condor (Kondor), Kleiner Kreuzer (23. Februar 1892)
  • S.M.S. Kaiser Karl der Große, Linienschiff (18. Oktober 1899)
  • S.M.S. Friedrich Carl, Großer Kreuzer (21. Juni 1902)
  • Petschili, Viermast-Stahlbark (3. März 1903)
  • S.M.S. Yorck, Großer Kreuzer (14. Mai 1904)
  • Pamir, Viermast-Stahlbark (29. Juli 1905)
  • SMS Scharnhorst, Großer Kreuzer (22. März 1906)
  • S.M.S. Dresden I., Kleiner Kreuzer (5. Oktober 1907)
  • S.M.S. Von der Tann, Großer Kreuzer (30. März 1909)
  • S.M.S. Moltke, Großer Kreuzer (7. April 1910)
  • Peking, Viermast-Stahlbark (25. Februar 1911)
  • S.M.S. Goeben, Großer Kreuzer (28. März 1911)
  • Passat, Viermast-Stahlbark (20. September 1911)
  • S.M.S. Seydlitz, Großer Kreuzer (30. März 1912)
  • S.M.S. Derfflinger, Großer Kreuzer (14. März 1913)
  • Vaterland (SS Leviathan), Fahrgastschiff (3. April 1913)
  • Bismarck (RMS Majestic), Fahrgastschiff (1914 Stapellauf, 1922 fertiggestellt)
  • S.M.S. Cöln, Kleiner Kreuzer (5. Oktober 1916)
  • Pola, Viermast-Stahlbark (21. Oktober 1916)
  • S.M.S. Mackensen, Großer Kreuzer (21. April 1917, nicht fertig)
  • Priwall, Viermast-Stahlbark (23. Juni 1917)
  • Albert Ballin, Dampfer 1923
  • Cap Arcona II., Fahrgastschiff (14. Mai 1927)
  • Europa, Turbinenschnelldampfer (Stapellauf 15. August 1928)
  • Gorch Fock I., Segelschulschiff der Reichsmarine (3. Mai 1933)
  • Grille II, Staatsyacht und Hilfskreuzer (1935)
  • Horst Wessel, Segelschulschiff (13. Juni 1936)
  • Pretoria, Fracht- und Fahrgastschiff (16. Juli 1936)
  • Windhuk, Fracht- und Fahrgastschiff (27. August 1936)
  • Admiral Hipper, Schwerer Kreuzer (6. Februar 1937)
  • Wilhelm Gustloff, Fahrgastschiff (5. Mai 1937)
  • Albert Leo Schlageter, Segelschulschiff (30. Oktober 1937)
  • Mircea, Segelschulschiff (22. September 1938)
  • Bismarck, Schlachtschiff (Stapellauf 14. Februar 1939)
  • Herbert Norkus, Segelschulschiff (7. November 1939)
  • Vaterland, Fahrgastschiff mit turboelektrischem Antrieb (Stapellauf 24. August 1940, nicht fertiggestellt, nach 1945 abgebrochen)
  • MS Wappen von Hamburg III., (1. Februar 1955)
  • Ragnvald Jarl, Fracht- und Fahrgastschiff für die Hurtigruten-Reederei NFDS in Norwegen (24. Juli 1956)
  • Gorch Fock II., Segelschulschiff der Bundesmarine (23. August 1958)
  • „Hamburg Express“, Containerschiff (2er Serie) für Hapag-Lloyd (Abl. 10. Juli 1972)
  • „Adrian Maersk“, Containerschiff (Sechser-Serie) für A.P. Möller (22. August 1975)
  • „Scarabeo 3“, Bohrinsel (Serie) für Saipem S.p.A. (27. Juni 1975)
  • „Sea Troll“, Rohrlege- und Kranschiff (3. Dezember 1976)
Die Cosco Brisbane am 3. April 2005, kurz vor der Fertigstellung
  • „Aradu“, MEKO-Fregatte für Nigeria (4. September 1981)
  • „Almirante Brown“, 1. MEKO-Fregatte für Argentinien (26. Januar 1983)
  • „Yavuz“, 1. MEKO-Fregatte für die Türkei (17. Juli 1987)
  • „Vasco da Gama“, 1. MEKO-Fregatte für Portugal (18. Januar 1991)
  • „Hydra“, 1. MEKO-Fregatte für Griechenland (15. Oktober 1992)
  • Brandenburg (F 215), 1. Fregatte der Klasse F 123 (28. August 1992)
  • Sachsen (F 219), 1. Fregatte der Klasse F 124 (31. Oktober 2002)
  • Cosco Brisbane (Mai 2005)

U-Boote

Yachten

  • Savarona (28. Februar 1931)
  • Katalina (1987)
  • Lady Moura (31. Mai 1990)
  • Golden Odyssey (25. Mai 1990)
  • ECO (20. August 1991)
  • Sigma (2008)
  • Safari (2008)
  • Orca (2009)
  • Eclipse (2009)
Die Lady Moura im Hafen von Monaco

Die Mega-Yacht Lady Moura wurde 1990, nach einem Entwurf des italienischen Architekten Luigi Sturchio gebaut und 2003 überarbeitet. Sie ist aktuell (Stand: 1. August 2007) mit 104,85 Metern Länge auf Platz 15 der Rangliste der Superyachten (gemessen an der Gesamtlänge). Ihre Tankkapazität ermöglicht Transatlantikreisen. Der Mannschaftsbereich bietet Platz für über 60 Besatzungsmitglieder. Ihre Maximalgeschwindigkeit beträgt etwa 20 Knoten; sie verfügt unter anderem über einen Helikopterlandeplatz. Das Schiff gehört dem libanesischen Bauunternehmer Dr. Mohammed Nasser Ar-Raschid (oder: al-Raschid), läuft unter saudischer Flagge und hat Palma de Mallorca als Heimathafen.[6]

Die ECO (ex ECO, ex Katana, jetzt unter Namen Enigma) ist mit drei Waterjets und Gasturbinenantrieb auf hohe Geschwindigkeit (38 Knoten) ausgelegt. Mit einer Gesamtlänge von 74,50 Metern liegt sie derzeit auf Platz 56 der Superyacht-Rangliste. Ursprünglich ließ sich der mexikanische Medienzar Emilio Azcarraga-Milmo die ungewöhnliche Yacht mit den bidirektionalen Spiegelscheiben als ECO bauen, verkaufte sie jedoch kurz nach Ausliefung an den Oracle-Chef Larry Ellison, der sie auf Katana umtaufte. Derzeit steht die Katana unter dem Namen Enigma zum Verkauf, angeblich für 68 Millionen US-Dollar (Quelle aller Daten: Boote Exklusiv).

Siehe auch

Quellen

  1. Zeittafel Blohm + Voss PDF-Datei, Abgerufen: 27.12.2008
  2. Technische Darstellung Dock 5, 12 Website Blohm + Voss, Abgerufen 27.12.2008
  3. Andreas Meyhoff, Blohm & Voss im "Dritten Reich", 2001
  4. Herbert Diercks, Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus, 2008
  5. Technische Darstellung Dock 5, 12 Website Blohm + Voss, Abgerufen 27.12.2008
  6. Quelle: Boote Exklusiv

Literatur

  • Andreas Meyhoff: Blohm & Voss im "Dritten Reich". Eine Hamburger Großwerft zwischen Geschäft und Politik Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte, Band 38. Hamburg 2001
  • Herbert Diercks: Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus. Wirtschaft, Zwangsarbeit und Widerstand Hamburg 2008
  • Adam Tooze & Yvonne Badal (Übers.): Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im NS Siedler, München 2007 (zuerst engl. 2006) ISBN 9783886808571, passim, insbes. S. 701 - 708. Neuaufl. BpB (Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung Band 663) ISBN 9783893318223. Neuaufl. Pantheon, München 2008 ISBN 3570550567 ("... die Brüder Blohm ..., die Militaristen und Nationalisten aus vollster Überzeugung waren und die problemlos ... zur NSDAP wechseln konnten." Tooze im Interview in [1]

Weblinks

53.54222222229.955833333337Koordinaten: 53° 32′ 32″ N, 9° 57′ 21″ O


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