Blow Out
Filmdaten
Deutscher Titel Blow Out – der Tod löscht alle Spuren
Originaltitel Blow Out
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Brian De Palma
Drehbuch Brian De Palma
Produktion George Litto,
Fred Caruso
Musik Pino Donaggio
Kamera Vilmos Zsigmond
Schnitt Paul Hirsch
Besetzung

Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren ist US-amerikanischer Thriller aus dem Jahre 1981, Regie führte Brian De Palma.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Jack Terry ist angestellter Tontechniker einer Filmfirma und ist für diese auf der Suche nach Geräuschen aller Art. Bei der neuesten Horrorfilmproduktion fehlt ihm ein geeigneter Todesschrei für die zentrale Szene.

Zufällig wird er während einer Nacht Ohrenzeuge eines Unfalls, während er für seinen Horrorfilm von einer Brücke aus nächtliche Geräusche aufnimmt. Der Präsidentschaftskandidat George McRyan kommt von der Fahrbahn ab und stürzt mit seinem Wagen in einen See. Jack eilt zur Hilfe und taucht nach dem Wagen. Er sieht, durch die Scheiben des Fahrzeugs, dass McRyan blutet, kann ihn jedoch nicht befreien. Allerdings gelingt es ihm seine Mitfahrerin Sally aus dem Fahrzeug zu retten.

Bereits im Krankenhaus werden Sally und Jack von der Polizei arg bedrängt, sie mögen von Jacks Aussage, er habe kurz vor dem Unfall einen Schuss gehört und diesen sogar aufgezeichnet, Abstand nehmen. Zugleich wird ihnen unmissverständlich klar gemacht, es dürfe nicht an die Presse gelangen, dass Sally in dem Fahrzeug des Präsidentschaftskandidaten gesessen hat. Dies wird damit begründet, dass der Ruf der Familie zu wahren sei.

Jack willigt in die Forderungen der Polizisten zwar ein, da seine Tonbandaufnahmen jedoch beweisen, dass es sich nicht um einen Unfall handelte, sondern ein gezielter Schuss einen Reifen des Fahrzeugs platzen ließ, forscht er auf eigene Faust weiter.

Als der Presse eine Fotoserie des Unfalls verkauft und in den Zeitungen abgedruckt wird, erstellt Jack aus den Einzelbildern einen Film und versieht diesen mit seinen Tonbandaufzeichnungen. Auf diese Weise kann er den Standort des Schützen aufgrund des Mündungsfeuers, das auf einem der Fotos zu sehen ist, ausmachen. Die Polizei glaubt ihm nicht und hält das Mündungsfeuer für eine Störung auf dem Foto. Kurze Zeit später meldet sie sich dennoch bei Jack und fordert den Film an. Diesen reicht er bei den Behörden ein; als er dort untersucht wird, ist das Band jedoch gelöscht. Ebenso sind sämtliche Bänder in seinem Tonstudio gelöscht.

Jack ist nun endgültig davon überzeugt, dass es sich um eine Verschwörung handelt, jemand etwas zu vertuschen versucht und Jack und Sally in höchster Gefahr schweben.

Deshalb willigt er auch in den Vorschlag eines Fernsehreporters ein, eine Aussage vor laufender Kamera zu machen, um ein Millionenpublikum mit seiner Aussage sowie mit seinem Bild- und Tonmaterial zu erreichen.

Zwischenzeitlich klärt sich, dass Sally ein doppeltes Spiel gespielt hat. Ein Komplize hat von ihr mit bekannten Persönlichkeiten kompromittierende Fotos gemacht, um diese anschließend mit den Bildern zu erpressen. Weil Sally nun Gewissensbisse plagen, will sie keine Aussage im Fernsehen machen. Sie besorgt jedoch den originalen Film ihres Komplizen für Jack zur Veröffentlichung im Fernsehen.

Der Fernsehreporter will sich wegen eines Treffens nochmal melden, allerdings arrangiert nicht der TV-Reporter, sondern der Schütze aus der Unfallnacht, das Treffen, nachdem er durch Manipulation des Telefonanschlusses von Jack dafür gesorgt hat, dass Jack von dem wahren Reporter nicht erreicht werden kann.

Sally wird bei der fingierten Übergabe von Jack getrennt, der ihr zwar ein Mikrofon angeklebt hat, ihr aber nicht schnell genug folgen kann. So schafft Jack es nicht mehr rechtzeitig bei ihr zu sein, allerdings in Sendeweite ihres Mikrofons, weswegen er Sally nicht retten kann, aber ihren Todesschrei aufzeichnet, als sie bei der Übergabe erdrosselt wird. Jack kann ihren Mörder überwältigen und erstechen.

Die Aufzeichnung dieses Todesschreis gibt Jack an seinen Chef weiter, der von der Qualität begeistert ist, während Jack die Tränen in die Augen schießen.

Sonstiges

  • Das Budget des Filmes lag bei etwa 18 Millionen US-Dollar, spielte allerdings nur 12 Millionen wieder ein.
  • Bei dem von Travolta genutzten Tonbandgerät handelt es sich um ein NAGRA III der Schweizer Firma Kudelski.

Kritik

„Optisch brillanter Thriller, effektvoll und spannend inszeniert, jedoch nachlässig in der logischen Entwicklung der Story.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

„Ein packender Thriller, nicht immer logisch, aber brillant fotografiert und gespielt. Regisseur Brian De Palma ziert seinen Film wieder einmal mit vielen Zitaten aus den Werken großer Regisseure, besonders Alfred HitchcocksPsycho«) und Michelangelo AntonionisBlow Up«).“

prisma-online

Quellen

  1. http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=26450&sucheNach=titel

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