Bluewin TV
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Bluewin-Logo

Bluewin war eine Servicemarke der Swisscom AG, dem derzeit grössten Schweizer Internetprovider und Telekommunikationsunternehmen. Von 1998 bis 2000 wurde das Portal gemeinsam mit der Telefongesellschaft tesion, einer ehemaligen Tochtergesellschaft der EnBW betrieben, so dass die Dienste zeitweise auch für Benutzer in Baden-Württemberg verfügbar waren. Seit der Einführung der neuen Corporate Identity der Swisscom im Jahr 2008 wird das Internet-Geschäft wieder unter dem Brand Swisscom geführt, Bluewin lebt nur noch in einigen Produktbezeichnungen weiter.[1]

Inhaltsverzeichnis

Angebotene Dienstleistungen im Internet

blue window Schweiz

Bluewin betreibt ein Portal. Dieses Portal ist gemäss einer Studie der AG für Werbemedienforschung WEMF nach google.ch und dem SBB-Fahrplan die drittbeliebteste Schweizer Website. Auch Hosting-Services inkl. einem einfach zu bedienenden Content-Management-System für Privatkunden werden von Bluewin angeboten.

Der Bluewinchat ist einer der grössten Schweizer Chats, mit einem Java-Applet oder mittels IRC auf bwirc1zhb.bluewin.ch erreichbar.

Bis März 2005 war Bluewin mit seinem Dienst Bluemail auch ein Freemail-Anbieter, inzwischen ist der Dienst aber nur noch als Teil eines Internet-Zugangs-Abos in Verbindung mit einem Festnetzanschluss kostenlos. Es gibt verschiedene Service-Packages: Light (nur gratis für Swisscom-Kunden, sonst gebührenpflichtig), Classic (gratis mit ADSL, sonst gebührenpflichtig,) und Gold (gebührenpflichtig, wird für Neukunden nicht mehr angeboten).

blue window Baden-Württemberg

Von 1998 bis 2000 konnten die Dienste von the blue window auch von Internet-Nutzern in Baden-Württemberg verwendet werden. Hierzu gehörten die Einwahl über ISDN und eigener Webspace für die Gestaltung eigener Homepages mit eigener .de-Domain. Nach Beendigung der Zusammenarbeit zwischen EnBW und Swisscom wurde der deutsche Kundenstamm zuerst durch die Schlund + Partner GmbH (heute 1&1 Internet AG), später dann von der Strato AG übernommen.

Triple Play von Swisscom

  • "Bluewin Internet", der Internet-Zugang per ADSL / VDSL oder konventionelle Modemverbindung. Mehr als die Hälfte aller Schweizer ADSL-Anschlüsse sind bei Bluewin (Swisscom) geschaltet.
  • "Bluewin TV", fernsehen über IP. Nur vollständig nutzbar in Gebieten, wo VDSL schon verfügbar ist. Angebot beinhaltet VoD (Video on Demand), PPV (Pay per View) und öffentlich empfangbare TV- und Radioprogramme. Ausserdem erhält man eine Set-Top-Box mit Festplatte mit Funktionen wie Live-Pause oder Aufzeichnung und Electronic Program Guide.
  • "Bluewin Phone", eine VoIP-Anwendung mit Zusatzleistungen wie Umleitung und VoiceBox (Combox). Für Telefonieren ohne PC erhält man eine Phone-Box. Wird für Neukunden nicht mehr angeboten!

Geschichte

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  • 1994: Die Firma Multimedia Application Center M.A.C und die damalige Telecom PTT entwickeln erste Visionen eines internetähnlichen Portals
  • 1996: Gründung von the blue window
  • 1996: the blue window ist der erste Schweizer Anbieter, bei dem sich die Kunden zum Ortstarif einwählen können. Bei anderen Anbietern war die Einwahl zum Ortstarif nur in Städten und grösseren Gemeinden möglich.
  • 1998: nach dem Fall des deutschen Telefon-Monopols bietet die Swisscom gemeinsam mit der EnBW-Tochtergesellschaft Tesion den Internet-Dienst auch in Baden-Württemberg an. Der Auftritt erfolgt unter einem gemeinsamen Erscheinungsbild, jedoch länderspezifisch getrennt.
  • 1999: Gratis-Internet ("Freeway") wird lanciert. Die Kunden müssen keine monatliche Grundgebühr für den Internet-Zugang mehr bezahlen, sondern nur noch die Telefongebühren für die Modemverbindung.
  • 2000: Start von ADSL ("Broadway")
  • 2000: Umbenennung in Bluewin. Einstellung des gemeinsamen Internet-Portals mit der EnBW. Blue window Baden-Württemberg wird in tesionsurf umbenannt[2]
  • 2002: Lancierung des "Bluewin HomepageTool". Mit diesem CMS können Endkunden auf einfache Art und Weise Websites erstellen.
  • 2004: Bluewin kündigt an, in Zukunft auch Fernsehprogramme anbieten zu wollen.

Per 1. März 2005 bildet Bluewin keine eigenständige Aktiengesellschaft mehr, sondern wurde zur reinen Servicemarke für Internetdienstleistungen der Swisscom Fixnet AG. Im selben Jahr wurde der VoIP-Dienst «Bluewin Phone» für ADSL-Kunden lanciert. Zudem wurde für Wenignutzer «ADSL 150» mit zeitbasierter Abrechnung, als Ersatz für den bisherigen Dial-Up-Dienst lanciert; bei unveränderten Konditionen wurde 2006 die Downstream Geschwindigkeit verdoppelt («ADSL 300»).

Am 1. November 2006 wurde das über das Telefonnetz laufende Fernsehangebot «Bluewin TV» für ADSL-Kunden lanciert, zudem wurde gleichzeitig das Angebot «Bluewin Phone» angepasst. Damit wurde Swisscom zum «Triple-Play»-Anbieter.

«Bluewin Phone» wurde 2007 erneut überarbeitet, als Abo werden nun kostenlose Telefongespräche ins Schweizer Festnetz Bestandteil des Angebots. Auf technischer Seite werden ab dem 13. März die Downstream-Geschwindigkeiten bestehender ADSL-Abos erhöht, aus «ADSL 2000» wurde «ADSL 3500», aus «ADSL 3500» wurde «ADSL 5000». Am 1. Juli wurde «VDSL 15 000» als erstes reines VDSL-Abo lanciert, wobei mit der ab August geplanten Umstellung auf VDSL, die Unterscheidung zwischen ADSL und VDSL zugunsten der Bezeichnung «DSL» aufgegeben wurde. Zudem wird «Bluewin TV» neu nur noch über VDSL angeboten.

Per 1. Januar 2008 wird "Bluewin Phone" nicht mehr angeboten. Bestehende Kunden können den Dienst jedoch weiterhin nutzen.

Quellen

  1. Swisscom mit neuem Markenauftritt. Persönlich, 14.12.2007.
  2. http://www.teltarif.de/arch/2000/kw34/s2889.html Swisscom und EnBW trennen sich

Weblinks


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