10. Klavierkonzert für zwei Klaviere (Mozart)

Das Konzert Nr. 10 in Es-Dur KV 365 für zwei Klaviere und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart entstand vermutlich unmittelbar nach dessen Rückkehr nach Salzburg Anfang 1779.

In diesem Werk, das Mozart wohl für sich und seine Schwester Maria Anna für den Hausgebrauch schrieb, verarbeitet er musikalische Eindrücke, die er in Mannheim und Paris gesammelt hatte.

Satzbezeichnungen

  1. Allegro
  2. Andante
  3. Rondo. Allegro

Zur Musik

Mozart nutzt die drei konzertierenden Klangkörper – die beiden Klaviere und das um zwei obligate Fagotte erweiterte Orchester – zu einem musikalischen Wechselspiel. Schon der 1. Satz ist klar und regulär strukturiert und von Motiven durchzogen. Der 2. Satz ist vom innigen Dialog der Klaviere und dem im Hintergrund begleitenden Orchester geprägt. Der Einsatz der sechs Bläser spielt bereits auf deren konzertierende Funktion in späteren Klavierkonzerten an. Entsprechend den zwei Solisten sind Wiederholungen bestimmter Einheiten im 3. Satz ungewöhnlich häufig zu finden. Der Schwerpunkt des Konzertes liegt auf dem Zwiegespräch und Wetteifer der beiden Soloinstrumente.

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