Bnei Berak
Bnei Berak
Wappen von Bnei Berak
Basisdaten
hebräisch: בני ברק
arabisch: بيني بيراك
Staat: Israel Israel
Bezirk: Tel Aviv
Koordinaten: 32° 5′ N, 34° 50′ O32.08333333333334.833333333333Koordinaten: 32° 5′ 0″ N, 34° 50′ 0″ O
Fläche: km²
 
Einwohner: 156.800 (2010)
Bevölkerungsdichte: 22.400 Einwohner je km²
 
Gemeindeart: Stadt
Bnei Berak (Israel)
Bnei Berak
Bnei Berak

Bnei Berak (hebr. בני ברק, arabisch بيني بيراك, offizielle, an das Englische angelehnte Schreibweise in Israel: „Bene Baraq“; aufgrund der Übertragung aus dem Hebräischen kommen andere Schreibweisen, z. B. „Bnei Brak“, vor) ist eine Stadt in Israel. Sie liegt nordöstlich von Tel Aviv und zählt zu deren Agglomeration Gusch Dan. In Bnei Berak leben rund 157.000 Einwohner, von denen die meisten ultraorthodoxe Juden (Charedim) sind. Bei den Wahlen zur Knesset im Jahr 2006 wählten 81 % der Einwohner Bnei Braks ultraorthodoxe Parteien, weitere 7 % wählten religiös-zionistische Parteien.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ein „Bnei Berak“ wird im Tanach (Jos 19,45 EU) als eine Stadt im Gebiet des Stammes Dan erwähnt, dann auch im Talmud und in der Haggada von Pessach im Zusammenhang mit Rabbi Akiba.

Die heutige Stadt wurde am 14. Mai 1924[1] von Rabbi Yitzchak Gerstenkorn und einer Gruppe polnischer Chassidim gegründet. 1950 erhielt sie den Status einer Stadtverwaltung.

Sie bildet eines der Hauptzentren des Tora-Studiums und chassidischer Gruppen weltweit. In Israel wird Bnei Berak neben Jerusalem als die Charedi-Stadt überhaupt angesehen.

Bürgermeister

  • Rabbi Yaakov Asher, seit 2008 (Degel haTora)
  • Yissochor Frankenthal
  • Mordechai Karelitz
  • Yerachmiel Boyer
  • Mosche Irenstein
  • Schmuel Weinberg
  • Yitzchak Meir
  • Schimon Soroka
  • Reuven Aharonovich
  • Moshe Begno
  • Yitzchak Gerstenkorn

Städtepartnerschaft

Blick über Bnei Berak im Ballungsraum Gusch Dan

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lakewood, New Jersey, Vereinigte Staaten, seit 31. Mai 2011[2]

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Bnei Berak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Mordecai Naor: Eretz Israel, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4, S. 128.
  2. http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4076132,00.html

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